Flexibles Fertigungssystem
Flexibles Fertigungssystem (FMS): Anpassungsfähigkeit & Effizienz in der Produktion
Was ist ein flexibles Fertigungssystem (FMS)?
Ein flexibles Fertigungssystem (FMS) wird von vornherein so konzipiert, dass es problemlos an Änderungen der Art und Menge der produzierten Güter angepasst werden kann. Es ermöglicht eine Make-to-Order-Produktionsstrategie. Ein FMS verbessert die Effizienz und senkt die Produktionskosten, und sein automatisierter Charakter reduziert die Arbeitskosten. Allerdings erfordert es eine erhebliche Anfangsinvestition sowie qualifizierte Techniker. Das FMS-Konzept wurde vom amerikanischen Erfinder Jerome H. Lemelson Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt.
Wichtige Erkenntnisse
- Flexible Fertigungssysteme (FMS) können sich effektiv an Änderungen des Produkttyps und der Menge anpassen, was die Produktionseffizienz steigert.
- Die Automatisierung von FMS senkt die Arbeitskosten, erfordert jedoch erhebliche Anfangsinvestitionen und qualifizierte Techniker.
- Jerome H. Lemelson, ein amerikanischer Erfinder, war ein Pionier des Konzepts der flexiblen Fertigung in den 1950er Jahren.
- Die FMS-Technologie unterstützt Make-to-Order-Strategien, indem sie Produktanpassungen ermöglicht und die Lagerbestände minimiert.
- FMS reduziert Ausfallzeiten, indem es die Notwendigkeit beseitigt, die Produktion für verschiedene Produkte herunterzufahren und neu einzurichten.
Wie flexible Fertigungssysteme die Effizienz steigern
Ein flexibles Fertigungssystem (FMS) kann die Effizienz verbessern und die Produktionskosten senken, was entscheidende Anliegen im Prozess der Geschäftsentwicklung sind. Flexible Fertigung unterstützt eine Make-to-Order-Strategie, die kundenspezifische Produkte und niedrige Lagerbestände ermöglicht. Diese Flexibilität ist oft mit höheren Anschaffungskosten verbunden. Der Kauf und die Installation spezieller Ausrüstungen können teurer sein als bei herkömmlichen Systemen.
Das Konzept der flexiblen Fertigung wurde von Jerome H. Lemelson (1923–1997) entwickelt, einem amerikanischen Industrieingenieur und Erfinder, der Anfang der 1950er Jahre eine Reihe verwandter Patente anmeldete. Sein ursprünglicher Entwurf war ein roboterbasiertes System, das geschweißte, genietete, beförderte und hergestellte Waren inspizieren konnte.
Lemelson baute sein System nicht; zu dieser Zeit war der Bau nicht machbar. Schließlich wurde es jedoch möglich, eines zu bauen, und das FMS debütierte in den späten 1960er Jahren auf den Fabrikböden in den USA und Europa und begann sich in den 1970er Jahren zu verbreiten.1
Ein FMS kann miteinander verbundene Arbeitsstationen mit Computerterminals für den gesamten Produkterstellungsprozess haben. Es kann Funktionen wie Laden, Bearbeiten, Lagern und Testen verwalten. Das System kann so programmiert werden, dass es automatisch zwischen verschiedenen Produktchargen umschaltet.
Wichtig
Flexible Fertigung ist entscheidend für eine Make-to-Order-Strategie, da sie es Kunden ermöglicht, maßgeschneiderte Produkte zu bestellen.
Abwägung der Vor- und Nachteile flexibler Fertigungssysteme
Der Hauptvorteil ist die Steigerung der Produktionseffizienz. Ausfallzeiten werden reduziert, da die Produktionslinie nicht heruntergefahren werden muss, um für ein anderes Produkt umgerüstet zu werden.
Nachteile eines FMS sind höhere Anfangskosten und mehr Zeit für die Gestaltung der Systemspezifikationen. Spezialisierte Techniker verursachen zusätzliche Kosten. Befürworter von FMS behaupten jedoch, dass die zunehmende Automatisierung in der Regel zu einer Nettoverringerung der Arbeitskosten führt.
Vor- und Nachteile eines FMS
Effizientere Produktion führt zu langfristigen Einsparungen.
Effizientere Produktion führt zu langfristigen Einsparungen.
Passt sich schnell an sich ändernde Anforderungen und Anpassungen an.
Passt sich schnell an sich ändernde Anforderungen und Anpassungen an.
Ein FMS hat höhere Anschaffungskosten und benötigt Zeit für die Einrichtung.
Ein FMS hat höhere Anschaffungskosten und benötigt Zeit für die Einrichtung.
Ein FMS erfordert spezialisierte Techniker, was die Arbeitskosten erhöhen kann.
Ein FMS erfordert spezialisierte Techniker, was die Arbeitskosten erhöhen kann.
Wie wird ein flexibles Managementsystem (FMS) eingerichtet?
Ein FMS kann auf verschiedene Weise eingerichtet werden. Schließlich ist sein Hauptreiz seine Anpassungsfähigkeit. Eine Konfiguration könnte miteinander verbundene Computerarbeitsplätze umfassen, die die End-to-End-Erstellung eines Produkts abwickeln. Dies beginnt mit Lade-/Entladefunktionen und geht weiter zur Bearbeitung und Montage, Lagerung, Qualitätsprüfung und Datenverarbeitung. Die FMS-Programmierung kann automatisch von einer Gruppe von Produkten in einer bestimmten Menge zu einer anderen Gruppe in einer anderen Menge wechseln.
Was sind die Vorteile und Nachteile eines FMS?
Der Hauptvorteil eines FMS ist, dass es die Produktion effizienter macht. Verzögerungen werden reduziert, da die Produktion nicht heruntergefahren werden muss, um für ein anderes Produkt umgerüstet zu werden.
Zu den Nachteilen gehören höhere Anschaffungskosten und der größere Zeitaufwand für die Gestaltung der Systemspezifikationen für eine Vielzahl zukünftiger Anforderungen. Es fallen auch zusätzliche Kosten für die spezialisierten Techniker an, die das FMS bedienen.
Dennoch führt die Automatisierung des Systems in der Regel zu einer Gesamtreduzierung der Arbeitskosten.
Wer hat das FMS erfunden?
Jerome H. Lemelson (1923–1997), ein amerikanischer Industrieingenieur und Erfinder, wird die Entwicklung des Konzepts der flexiblen Fertigung zugeschrieben. Sein ursprünglicher Entwurf bestand aus einem roboterbasierten System, das geschweißte, genietete, beförderte und hergestellte Waren inspizieren konnte. Systeme, die auf seinem Entwurf basieren, tauchten Ende der 1960er Jahre auf den Fabrikböden in den USA und Europa auf und wurden in den 1970er Jahren noch populärer.1