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Free-Cashflow-Rendite

Free Cashflow-Rendite verstehen: Definition, Formel und Berechnung



Was ist die Free-Cashflow-Rendite?


Die Free-Cashflow-Rendite misst die finanzielle Leistung eines Unternehmens, indem sie den freien Cashflow pro Aktie mit dem Marktpreis pro Aktie vergleicht. Diese Kennzahl hilft Anlegern, die Attraktivität des Unternehmens als Investition zu bewerten, und bietet Einblicke, wie gut ein Unternehmen seine Verpflichtungen erfüllen und die Aktionäre begünstigen kann. Die Kennzahl wird berechnet, indem der freie Cashflow pro Aktie durch den aktuellen Aktienkurs dividiert wird.1

Die Free-Cashflow-Rendite ist von Natur aus ähnlich wie die Gewinnrendite-Kennzahl, die normalerweise den GAAP (allgemein anerkannte Rechnungslegungsgrundsätze) Gewinn pro Aktie dividiert durch den Aktienkurs misst.



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Free-Cashflow-Rendite ist eine Solvabilitätskennzahl, die den freien Cashflow pro Aktie mit dem Marktwert pro Aktie vergleicht.
  • Eine hohe Free-Cashflow-Rendite zeigt an, dass ein Unternehmen seine Schuldenverpflichtungen leicht erfüllen und Renditen für die Aktionäre erzielen kann.
  • Anleger bevorzugen die Verwendung der Free-Cashflow-Rendite, da sie die Fähigkeit des Unternehmens widerspiegelt, Bargeld zu generieren, im Vergleich zu anderen Bewertungskennzahlen, die auf buchhalterischen Gewinnen basieren.
  • Der freie Cashflow wird aus dem operativen Cashflow nach Abzug der Investitionsausgaben abgeleitet und spiegelt das verfügbare Bargeld für die Eigenkapitalgeber wider.
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  • Investopedia / Jiaqi Zhou


Formel für die Free-Cashflow-Rendite


Free Cash Flow Yield=Free Cash Flow per ShareMarket Price per ShareFree\ Cash\ Flow\ Yield=\frac{Free\ Cash\ Flow\ per\ Share}{Market\ Price\ per\ Share}Free Cash Flow Yield=Market Price per ShareFree Cash Flow per Share​



Verständnis der Free-Cashflow-Rendite-Erkenntnisse


Im Allgemeinen gilt: Je niedriger die Kennzahl, desto weniger attraktiv ist ein Unternehmen als Investition, da dies bedeutet, dass Anleger Geld in das Unternehmen stecken, aber keine sehr gute Rendite dafür erhalten. Ein hohes Free-Cashflow-Rendite-Ergebnis bedeutet, dass ein Unternehmen genügend Bargeld generiert, um seine Schulden und anderen Verpflichtungen, einschließlich Dividendenzahlungen, problemlos zu erfüllen.1

Einige Anleger betrachten den freien Cashflow, der Investitionsausgaben ausschließt, aber andere laufende Kosten berücksichtigt, die ein Unternehmen für den Betrieb aufwendet, als eine genauere Darstellung der Renditen, die Aktionäre aus dem Besitz eines Unternehmens erhalten. Sie ziehen es vor, die Free-Cashflow-Rendite als Bewertungskennzahl anstelle einer Gewinnrendite zu verwenden.

Zusätzlich zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs ist der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit auch eine Finanzierungsquelle für langfristige Kapitalinvestitionen eines Unternehmens. Ein Unternehmen verwendet seinen operativen Cashflow zunächst für Investitionsausgaben, bevor es externe Finanzierung sucht. Was übrig bleibt, bekannt als freier Cashflow, steht den Aktionären zur Verfügung.

Anleger, die die Cashflow-Rendite bevorzugen, sehen darin ein genaueres Maß für Renditen als traditionelle Gewinne oder Teilcashflows.



Cashflow vs. Gewinn: Wichtige Unterschiede


Der freie Cashflow stammt aus dem operativen Cashflow, also dem Netto-Cashflow, der während des Betriebs erhalten und gezahlt wird. Cashflow-Maße unterscheiden sich von Gewinnen, die alle Einnahmen und Ausgaben umfassen, nicht nur Bargeldtransaktionen.

Gewinne fassen den Nettogewinn zusammen, während der Cashflow zeigt, wie gut ein Unternehmen operativ weitermachen kann. Ein Unternehmen mit starkem Cashflow kann seinen Betrieb leichter aufrechterhalten und mehr verdienen. Ein guter Cashflow deutet oft auf einen besseren langfristigen Wert hin.



Vergleich der Cashflow-Rendite mit Bewertungsmultiplikatoren


Anleger könnten den Wert eines Unternehmens bewerten, indem sie seine Cashflows mit seinem Eigenkapitalwert vergleichen. Der Cashflow spiegelt Renditen wider, während der Marktpreis den Eigenkapitalwert darstellt. Anleger können den Wert eines Unternehmens anhand des Prozentsatzes seines Cashflows am Marktpreis des Eigenkapitals beurteilen, was als Cashflow-Rendite bezeichnet wird.

Alternativ können Anleger einen Bewertungsmultiplikator verwenden, indem sie den Marktpreis durch den Cashflow dividieren, um den Wert zu beurteilen. Die Cashflow-Rendite, die die Cash-Rendite als Prozentsatz zeigt, kann einfacher sein als die Verwendung von Multiplikatoren.

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