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Frei Grenze

Verständnis von Delivered at Frontier (DAF) im internationalen Versand



Wichtige Erkenntnisse


  • DAF verlangt, dass der Verkäufer die Waren an einen bestimmten Grenzort liefert.
  • Der Verkäufer trägt alle Kosten, bis die Waren den Grenzübergabepunkt erreichen.
  • DAF wurde weitgehend durch Begriffe wie Delivered at Terminal (DAT) und Delivered at Place (DAP) ersetzt.
  • Diese aktualisierten Begriffe vereinfachen Versand- und Zollprozesse im internationalen Handel.
  • Der Käufer ist für Zölle und zusätzliche Kosten an der Grenze verantwortlich.


Was ist Delivered at Frontier (DAF)?


Delivered at Frontier (DAF) ist ein internationaler Versandbegriff, der verlangt, dass der Verkäufer die Waren an einen bestimmten Grenzort liefert. Der Verkäufer trägt die Transportkosten bis zu diesem Punkt, während der Käufer die Verantwortung für die Zollabwicklung und Einfuhrabgaben nach der Grenze übernimmt. Der genaue Lieferort ist von Bedeutung, da er festlegt, wo Kosten, Risiko und Kontrolle zwischen den Parteien übergehen.



Wie sich „Delivered at Frontier“-Bedingungen auf den internationalen Versand auswirken


Delivered at Frontier ist ein Versandvertragsbegriff, der beim Versand von Waren über Grenzen hinweg verwendet werden kann. Frontier bezeichnet eine Grenze entlang einer Transportroute, die in der Regel stark frequentiert ist und eine Zollfrachtkontrolle umfasst.

Versandvereinbarungen sind ein wichtiger Bestandteil des Transports aller Arten von Waren vom Verkäufer zum Käufer. Der internationale Versand ist oft komplexer als der normale Inlandsversand, da er Zollkontrollen umfasst. Verkäufer und Käufer schließen verbindliche Versandvereinbarungen, die eine Vielzahl von Bedingungen enthalten können, um sicherzustellen, dass die Versandanweisungen klar sind, die entsprechenden Haftungen eindeutig festgelegt sind, um Verwirrung zu vermeiden, und dass der Versand effizient ist. Daher enthalten Versandvereinbarungen verschiedene Bestimmungen und sind rechtlich bindend.

Im Falle eines Versandvertrags, der eine Übergabe an der Grenze (Delivered at Frontier) beinhaltet, ist der Verkäufer der Waren in der Regel für alle Kosten verantwortlich, die während seines Besitzes anfallen. Delivered at Frontier legt genau den Ort der Übergabe und die Personen fest, die den Verkäufer treffen. Die Partei, die die Waren im Namen des Käufers abholt, reist in der Regel durch den Grenzzoll und importiert die Waren.

Grenzübergabepunkte (Frontier) sind ein wichtiger Ort für den internationalen Handel. Es kann sich um Übergaben auf dem Landweg oder in Seehäfen handeln. Landübergaben können LKW-Fracht oder Eisenbahnen umfassen. Seehafenübergaben beinhalten Schiffsfracht, die an Land transportiert wird oder umgekehrt. Unabhängig davon sollten die Versandbedingungen von Delivered at Frontier den Ort und die Übergabepunkte klar beschreiben.

Wenn ein Verkäufer die Waren exportiert, muss er die Versandkosten bis zum Übergabepunkt bezahlen und alle für Exporte geltenden Gesetze einhalten, die Lizenzierungen und Exportanmeldungen umfassen können. Das ist in der Regel das Ausmaß seiner Verpflichtung. Ab der Grenze übernimmt der Importeur den Besitz der Waren und ist dann für die Zollabwicklung verantwortlich, einschließlich einer Inspektion, Zollanmeldung und der Einleitung etwaiger Importkosten und/oder Zölle, die vom Importeur bezahlt werden.



Entwicklung der Incoterms und die Ablösung von Delivered at Frontier


Die Internationale Handelskammer (ICC) ist die führende Organisation, die sich weltweit für die Standardisierung der Versandsprache einsetzt. Gegründet 1919, war eine der ersten Maßnahmen der Organisation die Beauftragung einer Umfrage über die von Händlern weltweit verwendeten Handelssprachen. Dies führte schließlich zur Zusammenstellung und Veröffentlichung der heute als Incoterms-Regeln bekannten Vorschriften.



Wichtig


Exporteure und Importeure weltweit verlassen sich bei der Standardisierung der Versandsprache auf die Incoterms-Veröffentlichung der Internationalen Handelskammer.

Der Begriff Delivered at Frontier wird heute seltener verwendet als in vergangenen Jahrzehnten, da Entwicklungen in der globalen Handelspolitik den grenzüberschreitenden Handel weniger kompliziert gemacht haben. Er wurde 1967 nach der dritten Überarbeitung der Incoterms-Regeln in das Incoterms-Kompendium aufgenommen.

Im Jahr 2010 strich die Internationale Handelskammer den Begriff Delivered at Frontier aus ihrem Glossar. Im Jahr 2011 ersetzte Incoterms die Lieferung an der Grenze durch die Begriffe Delivered at Terminal (DAT) und Delivered at Place (DAP). Diese Begriffe haben DAF weitgehend abgelöst.

Die Begriffe sind grob vergleichbar, aber DAT und DAP sind allgemeiner und daher in einem Zeitalter, in dem Grenzen für den Handel durchlässiger sind, nützlicher. Als Ersatz haben diese Begriffe im Allgemeinen die gleichen Anforderungen. Insgesamt ist es, unabhängig davon, ob ein Grenzübergabepunkt als Frontier, Terminal oder Place bezeichnet wird, sehr wichtig, dass die Versandanweisungen umfassende Details zum Übergabeort und zu den Personen, die die Waren in Besitz nehmen, enthalten.

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