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Freigeworden

Was bedeutet "Freed Up" bei IPOs und Investitionen?



Wichtige Erkenntnisse


  • "Freigegeben" bei IPOs bedeutet, dass Underwriter nach der Sperrfrist Aktien zu Marktpreisen verkaufen können.
  • Investmentbanken verkaufen IPO-Aktien zunächst zu einem festen Preis während einer Sperrfrist.
  • Unternehmensinsider können nach der Sperrfrist Aktien verkaufen, sofern kein Insiderhandel vorliegt.
  • "Freigesetztes" Kapital bezieht sich auf Investorengelder, die nach dem Schließen einer Position verfügbar sind.
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Was bedeutet "Freigegeben"?


In der Welt der Börsengänge (IPOs) bezieht sich "freigegeben" auf die Zeit nach der Sperrfrist, in der Investmentbank-Underwriter nicht mehr verpflichtet sind, Wertpapiere zum vereinbarten Preis zu verkaufen. Wenn eine Investmentbank freigegeben ist, darf sie alle verbleibenden Wertpapiere zum vorherrschenden Marktpreis handeln. Kapital steht für Anleger zur Verfügung, wenn eine Position geschlossen wird.

Der Begriff gilt auch für Unternehmensinsider, die nach Ablauf der Sperrfrist Aktien verkaufen können.



Wie "Freigegeben" bei IPOs funktioniert


"Freigegeben" kann ein Hinweis auf den Status eines Börsengangs (IPO) oder eines direkten öffentlichen Angebots (DPO) sein. Wenn ein Unternehmen beschließt, öffentliche Aktien anzubieten, muss es in der Regel eine oder mehrere Investmentbanken (IB) beauftragen, die sich um den IPO kümmern. Die Beauftragung mehrerer Banken kann dazu beitragen, das Risiko des IPO auf die Banken zu verteilen, aber in der Regel übernimmt eine Bank die Federführung während dieses Prozesses.

Diese Banken geben ihre Gebote für die Abwicklung des IPO ab. Eigenkapital-Underwriter arbeiten eng mit dem emittierenden Unternehmen zusammen, um den anfänglichen Angebotspreis der Aktie zu bestimmen. Der Underwriter garantiert auch, dass eine bestimmte Anzahl von Aktien zu diesem Anfangspreis verkauft wird, und kauft etwaige Überschüsse auf. Jede der Konsortialbanken übernimmt eine bestimmte Anzahl von Aktien, die auf dem Markt verkauft werden sollen.

Sobald eine Investmentbank einen Vertrag zur Vermarktung dieser Aktien abschließt, kann sie diese nicht an das Unternehmen zurückgeben. Aus diesem Grund ist der wichtigste Zeitpunkt beim IPO die Festlegung des Marktpreises der Aktie.

Während des Börsengangs (IPO) verpflichtet sich die Bank, ihre zugeteilten Aktien des Wertpapiers zum festen Preis zu vermarkten. Manchmal ist die Nachfrage nach den Aktien erheblich und die Anleger sind bereit, höhere Preise zu zahlen. Bis das Konsortium jedoch von den Festpreisbeschränkungen freigegeben ist, kann es den Verkaufspreis der Aktie trotz der erhöhten Nachfrage nicht anpassen.

Der Begriff "freigegeben" gilt auch für Unternehmensinsider, die Aktien eines Unternehmens halten. Diese Inhaber von Unternehmensaktien können vertraglichen Beschränkungen unterliegen, ihre Aktien erst nach der Sperrfrist auf dem freien Markt zu verkaufen.

"Freigegeben" kann sich auch auf die Menge an Kapital beziehen, die einem Anleger beim Schließen einer Position zur Verfügung steht. Die freigesetzten Mittel können dann verwendet werden, um in andere Vermögenswerte zu investieren.



Wichtige Phasen vor der Freigabe eines IPO


Wenn ein Unternehmen den IPO-Prozess beginnt, muss eine bestimmte Reihe von Ereignissen eintreten.

Ein externes IPO-Team wird gebildet, bestehend aus der federführenden und weiteren Banken, Underwriter(n), Anwälten, Wirtschaftsprüfern (CPAs) und Experten der Securities and Exchange Commission (SEC). Sie sammeln Informationen für den vorläufigen Prospekt des Unternehmens, wie z. B. Finanzleistung, Einzelheiten zu den Geschäften, Managementhistorie, Risiken und die erwartete zukünftige Entwicklung.

Die Registrierung ist der Prozess, bei dem ein Unternehmen die erforderlichen Unterlagen bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einreicht, in denen die Einzelheiten eines geplanten öffentlichen Angebots aufgeführt sind. Nach der Registrierung sind die Wertpapierbroker oder -händler der Investmentbank rechtlich berechtigt, die Wertpapiere anzubieten.

Eine Roadshow ist eine Präsentation vor Analysten, Fondsmanagern und potenziellen Investoren. Die Underwriter führen einen Bookbuilding-Prozess durch, bei dem sie versuchen, den besten Preis für den IPO auf der Grundlage der Nachfrage und des Interesses institutioneller Anleger zu ermitteln.

Der endgültige Prospekt wird erstellt und an potenzielle Investoren und die SEC verteilt. Er ist die primäre Quelle für Anleger, wenn sie Informationen über ein öffentlich angebotenes Investment suchen.

Die Quiet Period ist ein von der SEC verhängtes Embargo für Werbemaßnahmen, das Managementteams oder deren Marketingagenten daran hindert, Prognosen abzugeben oder Meinungen über den Wert des Unternehmens zu äußern. Sie dauert 10 Kalendertage nach dem ersten öffentlichen Handelstag des IPO.

Die Sperrfrist für neu ausgegebene öffentliche Aktien eines Unternehmens hilft, den Aktienkurs nach dem Markteintritt zu stabilisieren. Insider oder diejenigen, die Aktien des Unternehmens zu privater Zeit hielten, können Verträge haben, die besagen, dass sie ihre Aktien erst verkaufen dürfen, nachdem das Unternehmen 90 bis 180 Tage öffentlich gehandelt wird. Die SEC verlangt von Unternehmen, die an die Börse gehen, keine Sperrfrist. Stattdessen ist die Sperrfrist etwas, das die Unternehmen selbst und die den IPO begleitenden Investmentbanken fordern, um den Aktienkurs hoch zu halten.

Nach Ablauf dieser Stabilisierungsphase für die Aktien dürfen Insider und Investmentbanken ihre Aktien auf dem freien Markt verkaufen. Manchmal können Insider Aktien selbst nach Ende der Sperrfrist nicht verkaufen. Sie verfügen möglicherweise über nicht öffentliche Informationen über das Unternehmen, und ein Verkauf würde Insiderhandel darstellen. Ein solches Szenario könnte beispielsweise eintreten, wenn das Ende der Sperrfrist mit der Berichtssaison zusammenfällt.

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