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Freudsche Motivationstheorie

Verstehen der Freudschen Motivationstheorie im Anlegerverhalten



Wichtige Erkenntnisse


  • Unbewusste Kräfte, wie verborgene Wünsche, können das Verhalten von Anlegern beeinflussen.
  • Die Freudsche Theorie verbindet Produkteigenschaften mit emotionalen Erinnerungen.
  • Vertrieb und Marketing nutzen Freudsche Konzepte, um Kaufentscheidungen zu lenken.
  • Die menschliche Psyche hat bewusste und unbewusste Teile, die das Kaufverhalten beeinflussen.
  • Unternehmen nutzen Marktforschung, um die versteckten Kaufmotive der Verbraucher aufzudecken.
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Was ist die Freudsche Motivationstheorie?


Die Freudsche Motivationstheorie besagt, dass unbewusste psychologische Kräfte unser Verhalten prägen, einschließlich derjenigen, die mit unseren Anlageentscheidungen zusammenhängen. Vermarkter wenden sie an, um Verbrauchermotive und emotionale Reaktionen zu verstehen. Laut der Theorie treiben sowohl bewusste Bedürfnisse als auch verborgene Wünsche das Kaufverhalten der Verbraucher an. Techniken wie Rollenspiele und Wortassoziationen können tiefere Verbrauchermotive aufdecken.



Anwendung der Freudschen Motivationstheorie auf das Verbraucherverhalten


Die Freudsche Motivationstheorie wird häufig auf eine Reihe von Disziplinen angewendet, darunter Vertrieb und Marketing, um die Motive des Verbrauchers bei einer Kaufentscheidung zu verstehen. Genauer gesagt wurde Freuds Theorie auf die Beziehung zwischen den Eigenschaften eines Produkts, wie Berührung, Geschmack oder Geruch, und den Erinnerungen, die es bei einer Person hervorrufen kann, angewendet. Das Erkennen, wie die Elemente eines Produkts eine emotionale Reaktion beim Verbraucher auslösen, kann einem Vermarkter oder Verkäufer helfen zu verstehen, wie man einen Verbraucher zu einem Kauf führt.

Die Freudsche Motivationstheorie erklärt den Verkaufsprozess im Sinne eines Verbrauchers, der sowohl bewusste, funktionale Bedürfnisse erfüllt, wie z. B. Jalousien, um ein Fenster zu bedecken, als auch unbewusste Bedürfnisse, wie die Angst, von Außenstehenden nackt gesehen zu werden. Ein Verkäufer, der versucht, einen Verbraucher zum Kauf von Möbeln zu bewegen, könnte beispielsweise fragen, ob dies das erste Zuhause ist, in dem der Verbraucher allein gelebt hat. Wenn der Verbraucher dies bejaht, könnte der Verkäufer erwähnen, wie warm oder bequem die Möbel sind, was ein Gefühl der Sicherheit auslöst.1



Kernprinzipien der Freudschen Motivationstheorie


Freud glaubte, dass die menschliche Psyche in das bewusste und das unbewusste Denken unterteilt werden kann. Das Ich, die Repräsentation des bewussten Denkens, besteht aus Gedanken, Erinnerungen, Wahrnehmungen und Gefühlen, die einer Person ihr Identitäts- und Persönlichkeitsgefühl verleihen. Das Es, das das unbewusste Denken repräsentiert, sind die biologisch bestimmten Instinkte, die jemand seit der Geburt besitzt. Und das Über-Ich repräsentiert den moderierenden Faktor der traditionellen Moralvorstellungen und Tabus der Gesellschaft, was sich darin zeigt, dass nicht jeder Mensch impulsiv handelt. Diese Ideen können Marktforschern helfen zu bestimmen, warum ein Verbraucher einen bestimmten Kauf getätigt hat, indem sie sich auf seine bewussten und unbewussten Motivationen sowie das Gewicht gesellschaftlicher Erwartungen konzentrieren.



Nutzung der Freudschen Motivation in Marketingstrategien


Wenn Unternehmen die Erfolgswahrscheinlichkeit eines neuen Produkts einschätzen wollen, beauftragen sie Marktforscher, die versteckten Motivationen einer ausgewählten Verbrauchergruppe aufzudecken, um herauszufinden, was ihre Kaufgewohnheiten auslösen könnte. Sie können eine Reihe von Techniken anwenden, um solche tieferen Bedeutungen zu entdecken, wie z. B. Rollenspiele, Bildinterpretation, Satzergänzung oder Wortassoziation. Solche Übungen können Forschern helfen zu erfahren, wie Verbraucher auf Produkte reagieren und wie sie diese am besten vermarkten können. Beispielsweise kann der Kauf einer bestimmten Computermarke einer Person das Gefühl geben, intelligent, erfolgreich, produktiv und prestigeträchtig zu sein. Vermarkter können diese Informationen nutzen, um die Markenidentität zu pflegen.

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