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Funds Operations Ffo Gesamtverschuldungsgrad

Verständnis des FFO-zu-Gesamtschulden-Verhältnisses: Wichtige Formel und Analyse



Was ist das Verhältnis von Funds From Operations (FFO) zur Gesamtverschuldung?


Das Verhältnis von Funds From Operations (FFO) zur Gesamtverschuldung ist ein Verschuldungsgrad, den eine Kreditratingagentur oder ein Investor verwenden kann, um die Fähigkeit eines Unternehmens zu bewerten, seine Schuldenverpflichtungen zu decken. Das Verhältnis vergleicht Erträge aus dem Nettoertrag aus laufender Geschäftstätigkeit plus Abschreibungen, Amortisation, latente Steuern und andere nicht zahlungswirksame Posten mit langfristigen Schulden zuzüglich kurzfristiger Fälligkeiten, Commercial Paper und anderen kurzfristigen Krediten. Dieses Verhältnis wird häufig verwendet, um das finanzielle Risiko zu bewerten, insbesondere in Branchen wie Real Estate Investment Trusts (REITs).



Wichtige Erkenntnisse


  • Das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis bewertet das finanzielle Risiko eines Unternehmens, indem es die Mittel aus laufender Geschäftstätigkeit mit der Gesamtverschuldung vergleicht.
  • Ein höheres FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis weist auf ein geringeres Kreditrisiko hin und zeigt eine bessere Fähigkeit, Schulden mit dem Nettoertrag aus laufender Geschäftstätigkeit zu tilgen.
  • Ein FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis unter 1 deutet darauf hin, dass ein Unternehmen möglicherweise Vermögenswerte verkaufen oder zusätzliche Kredite aufnehmen muss, um seine Schulden zu verwalten.
  • Kreditratingagenturen wie Standard & Poor's verwenden das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis, um das Risikoniveau eines Unternehmens zu bewerten, wobei branchenspezifische Benchmarks verwendet werden.
  • Das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis sollte zusammen mit anderen finanziellen Kennzahlen betrachtet werden, um eine umfassende Analyse der finanziellen Gesundheit eines Unternehmens zu erhalten.


Berechnung des FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnisses: Formel und Einblicke


FFO zu Gesamtverschuldung wird wie folgt berechnet:

Freier Cashflow / Gesamtverschuldung

Wobei:

Freier Cashflow ist der Nettoertrag aus laufender Geschäftstätigkeit plus Abschreibungen, Amortisation, latente Steuern und andere nicht zahlungswirksame Posten.

Gesamtverschuldung sind alle langfristigen Schulden zuzüglich kurzfristiger Fälligkeiten, Commercial Paper und kurzfristiger Kredite.



Verständnis der Auswirkungen des FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnisses


Funds from Operations (FFO) misst den Cashflow, der von einem Real Estate Investment Trust (REIT) generiert wird. Die Mittel umfassen Geld, das das Unternehmen aus seinen Bestandsverkäufen und den Dienstleistungen, die es seinen Kunden bietet, einnimmt. Die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) verlangen von REITs, ihre Investitionsimmobilien im Laufe der Zeit mit einer der standardmäßigen Abschreibungsmethoden abzuschreiben, was die wahre Leistung des REIT verzerren kann. Viele Investitionsimmobilien gewinnen im Laufe der Zeit an Wert, sodass die Abschreibung eine ungenaue Widerspiegelung des Wertes eines REIT darstellt. Daher werden Abschreibungen und Amortisationen zum Nettoeinkommen hinzugerechnet, um dieses Problem zu lösen.

Das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis zeigt, wie gut ein Unternehmen seine Schulden allein mit dem Nettoertrag aus laufender Geschäftstätigkeit tilgen kann. Je niedriger das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis, desto stärker ist das Unternehmen verschuldet. Ein Verhältnis unter 1 weist darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise einige seiner Vermögenswerte verkaufen oder zusätzliche Kredite aufnehmen muss, um über Wasser zu bleiben. Ein höheres FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis bedeutet eine stärkere Position des Unternehmens zur Schuldentilgung und weist auf ein geringeres Kreditrisiko hin.

Da schuldenfinanzierte Vermögenswerte in der Regel länger als ein Jahr bestehen, bewertet das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis, ob das Unternehmen die Schulden im Laufe der Zeit bedienen kann, nicht nur jährlich decken. Beispielsweise zeigt ein Verhältnis von 0,4 an, dass das Unternehmen seine Schulden in 2,5 Jahren vollständig bedienen kann. Unternehmen können Ressourcen über das FFO hinaus zur Schuldentilgung nutzen, wie z.B. Kredite aufnehmen, Vermögenswerte verkaufen oder Anleihen oder Aktien ausgeben.

Für Unternehmen stuft die Kreditratingagentur Standard & Poor's ein Unternehmen mit einem FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis von mehr als 0,6 als minimales Risiko ein. Ein Unternehmen mit geringem Risiko hat ein Verhältnis von 0,45 bis 0,6; eines mit mittlerem Risiko hat ein Verhältnis von 0,3 bis 0,45; eines mit erheblichem Risiko hat ein Verhältnis von 0,20 bis 0,30; eines mit aggressivem Risiko hat ein Verhältnis von 0,12 bis 0,20; und eines mit hohem Risiko hat ein FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis unter 0,12. Diese Standards variieren jedoch je nach Branche. Beispielsweise benötigt ein Industrieunternehmen möglicherweise ein FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis von 0,80, um ein AAA-Rating, die höchste Bonitätseinstufung, zu erhalten.



Erkennen der Grenzen des FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnisses


Das FFO-zu-Gesamtverschuldungs-Verhältnis allein reicht nicht aus, um die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens zu bestimmen. Weitere wichtige Verschuldungskennzahlen sind das Verhältnis von Schulden zu EBITDA, das die Rückzahlungszeit zeigt, und das Verhältnis von Schulden zu Gesamtkapital, das angibt, wie ein Unternehmen seine Geschäftstätigkeit finanziert.

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