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Futuresspread

Futures Spreads verstehen: Arten, Strategien und Beispiel



Was ist ein Futures Spread?


Ein Futures Spread ist eine Handelsstrategie, bei der ein Trader gleichzeitig eine Long- und eine Short-Futures-Position hält, um von Preisunterschieden statt von der allgemeinen Marktrichtung zu profitieren. Diese Spreads können Kontrakte auf denselben Rohstoff mit unterschiedlichen Liefermonaten oder auf verschiedene, aber verwandte Rohstoffe umfassen.

Da sie sich auf relative Preisbewegungen konzentrieren, erfordern Spreads oft eine geringere Margin als einzelne Futures-Positionen, was sie zu einer kosteneffizienten Möglichkeit macht, Preisdiskrepanzen zu handeln; ein Beispiel später zeigt, wie das in der Praxis funktioniert.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Futures Spread beinhaltet das Eingehen sowohl von Long- als auch Short-Positionen, um von Preisdiskrepanzen zu profitieren.
  • Inter-Commodity Spreads verwenden Futures-Kontrakte verschiedener, aber verwandter Rohstoffe innerhalb desselben Kontraktmonats.
  • Intra-Commodity Calendar Spreads nutzen Preisunterschiede innerhalb desselben Rohstoffs über verschiedene Verfallmonate hinweg aus.
  • Bitcoin-Futures-Spreads ermöglichen es Tradern, von Preisvolatilität im Zeitverlauf zu profitieren.
  • Futures Spreads haben aufgrund reduzierter Volatilität typischerweise niedrigere Margins und bieten potenzielle Absicherungen gegen systematische Risiken.


Wie Futures Spreads funktionieren: Ein umfassender Leitfaden


Ein Futures Spread ist eine Strategie, die ein Trader anwenden kann, um durch die Nutzung von Derivaten auf einen Basiswert Gewinne zu erzielen. Ziel ist es, von der Veränderung der Preisdifferenz zwischen zwei Positionen zu profitieren. Ein Trader kann einen Futures Spread auf einen Vermögenswert eingehen, wenn er glaubt, dass ein Potenzial für Gewinne aus Preisvolatilität besteht.

Ein Futures Spread erfordert das gleichzeitige Eingehen von zwei Positionen mit unterschiedlichen Verfallsdaten, um von der Preisänderung zu profitieren. Die beiden Positionen werden gleichzeitig als Einheit gehandelt, wobei jede Seite als ein Bein des Einheitshandels betrachtet wird.1



Erkundung verschiedener Arten von Futures Spreads


Inter-Commodity Futures Spread: Dies ist ein Futures Spread zwischen zwei verschiedenen, aber verwandten Rohstoffen mit demselben Kontraktmonat. Ein Trader, der beispielsweise optimistischer gegenüber dem Weizenmarkt als dem Maismarkt ist, würde Weizen-Futures kaufen und gleichzeitig Mais-Futures verkaufen. Der Trader erzielt einen Gewinn, wenn der Preis von Weizen gegenüber dem von Mais steigt.2

Intra-Commodity Calendar Spread: Dies ist ein Futures Spread im selben Rohstoffmarkt, wobei die Kauf- und Verkaufsbeine auf verschiedene Monate verteilt sind. Ein Trader könnte beispielsweise einen März-Weizen-Futures-Kontrakt kaufen und einen September-Weizen-Futures-Kontrakt verkaufen. Alternativ könnte der Trader einen März-Weizen-Futures-Kontrakt verkaufen und einen September-Weizen-Futures-Kontrakt kaufen.2



Handel mit Bitcoin-Futures-Spreads: Strategien und Chancen


Bitcoin-Futures begannen im Dezember 2017 mit dem Handel.3 Diese Futures-Produkte bieten eine Gelegenheit für einen Futures Spread, von Preisvolatilität zu profitieren. Ein Trader, der glaubt, dass ein Preis im Laufe der Zeit steigen wird, kann einen Kaufkontrakt für einen Monat und einen Verkaufskontrakt für zwei Monate zu einem höheren Preis eingehen. Sie üben ihre Option aus, im Einmonatskontrakt zu kaufen, und verkaufen dann im Zweimonatskontrakt, wobei sie von der Differenz profitieren.



Verständnis von Margins beim Futures Spread Trading


Margins sind bei Futures Spreads niedriger als beim Handel mit einem einzelnen Kontrakt, aufgrund der reduzierten Volatilität.2 Wenn ein externes Marktereignis eintritt, wie eine überraschende Zinsbewegung oder ein Terroranschlag, sollten theoretisch sowohl der Kauf- als auch der Verkaufskontrakt gleichermaßen betroffen sein – z. B. gleicht der Gewinn auf einem Bein den Verlust auf dem anderen aus.

Ein Futures Spread bietet effektiv eine Absicherung gegen systematische Risiken, sodass Börsen die Margins für den Spread-Handel reduzieren können. Beispielsweise hat die Chicago Mercantile Exchange (CME) eine anfängliche Margin-Anforderung von 2.700 $ für einen Maiskontrakt sowie eine Wartungsanforderung von 1.000 $ für denselben Futures Spread desselben Erntejahres.45



Praxisbeispiel: Ausführung eines Bull Futures Spread


Angenommen, es ist Dezember und David ist optimistisch gegenüber Weizen. Er kauft einen Kontrakt März-Weizen zu 526'6 und verkauft einen Kontrakt September-Weizen zu 537'6, mit einem Spread von 11'0 zwischen den beiden Monaten (526'6 – 537'6 = -11'0).

David kauft März-Weizen und verkauft September-Weizen, weil Frontmonate in der Regel besser abschneiden als spätere Monate. David hat den Markt richtig eingeschätzt und bis März hat sich der Spread zwischen den beiden Monaten auf -8'0 verengt, was bedeutet, dass er einen Gewinn von 3'0 erzielt hat (-11 + -8). Da ein Kontrakt für die Lieferung von 5.000 Scheffel Weizen steht, erzielt David einen Gewinn von 150 $ aus dem Spread-Handel (3 Cent x 5.000).

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