Garantieanlagevertrag
Verständnis von Garantierten Investmentverträgen (GICs): Zinssätze und Risiken erklärt
Was ist ein garantierter Investmentvertrag (GIC)?
Garantierte Investmentverträge (GICs) sind Vereinbarungen zwischen Versicherungsgesellschaften und Investoren, häufig über Pensionsfonds oder 401(k)-Pläne, die einen festen Zinssatz und die Rückzahlung des Kapitals versprechen.
Sie sprechen risikoaverse Anleger an, die konservative Optionen in Altersvorsorgeplänen suchen, bieten aber in der Regel niedrige Zinssätze, was sie anfällig für Inflation und eine verringerte Kaufkraft macht. Im Gegensatz zu CDs sind GICs nicht bundesstaatlich versichert, daher hängt ihre Sicherheit von der Stabilität des Versicherers ab. Einige Pläne bieten auch synthetische GICs an, die diversifizierte Portfolios nutzen, um Zinsrisiken zu managen.
Wichtige Erkenntnisse
- Garantierte Investmentverträge (GICs) werden häufig von Altersvorsorgeplänen wie 401(k)s verwendet, um stabile, risikoarme Anlagemöglichkeiten für risikoaverse Personen zu bieten.
- Während GICs eine garantierte Rendite versprechen, hängt ihre Sicherheit vollständig von der finanziellen Stabilität der emittierenden Versicherungsgesellschaft ab.
- GICs sind Zins- und Inflationsrisiken ausgesetzt; niedrige Renditen können möglicherweise nicht mit der Inflation Schritt halten, was im Laufe der Zeit die Kaufkraft verringern kann.
- Synthetische GICs unterscheiden sich von traditionellen GICs, da sie ein diversifiziertes Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren umfassen, das durch finanzielle Wraps vor Zinsvolatilität geschützt ist.
Die Funktionsweise garantierter Investmentverträge (GICs) verstehen
Ein GIC funktioniert ähnlich wie ein Einlagenzertifikat (CD) einer Bank, obwohl GICs in der Regel eher von Institutionen als von Einzelpersonen gekauft werden und oft in viel höheren Stückelungen vorkommen. Wie CDs gelten GICs als relativ risikoarme Anlage. Sie bieten auch eine niedrigere Rendite als viele andere Anlagen.
In Altersvorsorgeplänen sprechen GICs in der Regel risikoaverse Anleger an oder solche, die ihr Portfolio ausgleichen möchten, indem sie einen Teil ihres Geldes in ein risikoarmes Konto investieren. GICs werden den Teilnehmern von Altersvorsorgeplänen oft als Teil eines stabilen Wertfonds oder einer ähnlich konservativen Anlageoption angeboten.
Die meisten GICs haben entweder einen festen Zinssatz oder einen variablen Zinssatz, der sich periodisch auf der Grundlage eines bestimmten Index anpasst.
Die "garantierte" Seite von GICs entschlüsseln
Das Wort "garantiert" im Begriff "garantierter Investmentvertrag" ist mit einer Einschränkung verbunden. Während die Versicherungsgesellschaft garantiert, dass sie den vereinbarten Zinssatz zahlt und das Kapital des Anlegers zurückzahlt, ist diese Garantie nur so solide wie der Versicherer selbst.
Als die Bundesregierung die große Versicherungsgesellschaft AIG während der Finanzkrise 2007–2008 rettete, sagte sie, ein Grund sei, AIG daran zu hindern, mit seinen GICs in Verzug zu geraten.
Wie Beamte der Federal Reserve Bank of New York später aussagten: „Pensionspläne, die Gelder in garantierte Investmentverträge von AIG, oder GICs, angelegt hatten, die ähnlich wie Einlagen bei einer Bank funktionieren, hätten erhebliche Verluste erlitten, Verluste, die an Rentner oder an andere weitergegeben worden wären, deren Bestrebungen, Rentner zu werden, sicherlich beeinträchtigt worden wären."1
Wichtig
Da GICs relativ niedrige Zinssätze zahlen, kann es leicht passieren, dass die Inflation ihre Performance übertrifft.
GIC-Investoren sind einem Zinsrisiko ausgesetzt. Auch die Inflation ist ein Thema. Wenn ein GIC beispielsweise über seine 10-jährige Laufzeit 4 % Jahreszins zahlt, die Inflation im gleichen Zeitraum jedoch durchschnittlich 6 % beträgt, verliert der Käufer in Bezug auf die Kaufkraft Geld.
Was ist ein synthetischer garantierter Investmentvertrag (GIC)?
Das U.S. Office of the Comptroller of the Currency definiert einen synthetischen garantierten Investmentvertrag (GIC) als „ein diversifiziertes Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren, das durch Verträge (Wraps) von Banken und Versicherungsgesellschaften vor Zinsvolatilität geschützt ist. In dieser Vereinbarung besitzen der 401(k)-Plan und seine Teilnehmer die zugrunde liegenden investierten Vermögenswerte (das Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren, das den stabilen Wertfonds unterstützt)." Im Gegensatz dazu besitzt bei einem regulären GIC die Versicherungsgesellschaft die zugrunde liegenden Vermögenswerte als Teil ihres allgemeinen Kontos.2
Was ist ein garantiertes Investmentzertifikat?
Nicht zu verwechseln mit einem garantierten Investmentvertrag, mit dem es das Akronym GIC teilt, ist ein garantiertes Investmentzertifikat ein Finanzprodukt in Kanada. Garantierte Investmentzertifikate werden von kanadischen Banken, Kreditgenossenschaften und Treuhandgesellschaften verkauft, oft an Einzelpersonen für deren Altersvorsorgekonten. Das kanadische GIC ähnelt eher einem US-CD als einem US-GIC.
Sind garantierte Investmentverträge bundesstaatlich versichert?
Nein, es gibt keine bundesstaatliche Versicherung für garantierte Investmentverträge, im Gegensatz zu Einlagenzertifikaten (CDs), von denen viele entweder von der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) oder der National Credit Union Administration (NCUA) abgedeckt werden.
Einige Versicherungsprodukte werden von staatlichen Versicherungsgarantieverbänden abgedeckt. Viele dieser Verbände erweitern ihre Deckung jedoch nicht auf GICs.3