Garantierte Kostenprämie
Garantierte Kostenprämien verstehen: Festgelegte Versicherungskosten erklärt
Wichtige Erkenntnisse
- Garantiekostenprämien bieten feste Preise, die nicht an das Schadenserlebnis angepasst werden.
- Solche Prämien bieten planbare Kosten, vorteilhaft für kleine bis mittelständische Unternehmen.
- Alternative schadenabhängige Prämien schwanken je nach Schadenserlebnis des Versicherten.
- Schadenabhängige Prämien haben oft niedrigere anfängliche Kosten, aber höhere Selbstbeteiligungen.
Was ist eine Garantiekostenprämie?
Eine Garantiekostenprämie ist eine feste, unkomplizierte Versicherungsgebühr, die Unternehmen während der gesamten Vertragslaufzeit planbare Kosten bietet. Viele kleine und mittelständische Unternehmen bevorzugen diese Struktur gegenüber schadenabhängigen Optionen, da sich die Prämie nicht basierend auf Schadensfällen ändert.
Den Mechanismus von Garantiekostenprämien verstehen
Das Schöne an einer Garantiekostenprämie ist, dass Sie genau wissen, wie viel Sie für den Schutz gegen finanzielle Verluste ausgeben müssen, und sich keine Sorgen über plötzliche Überraschungen machen müssen.
Eine Einzelperson oder ein Unternehmen schließt einen Versicherungsvertrag ab, um ein bestimmtes Risiko für einen bestimmten Zeitraum abzudecken, und zahlt für die Dauer des Vertrags einen Pauschalbetrag. Bei der Preisgestaltung seiner Police berücksichtigt das Versicherungsunternehmen die Art des Risikos, die mögliche Schwere und Häufigkeit von Schadensfällen sowie das Risiko des Versicherten. Daran gibt es kein Zurück mehr: Sobald die Prämie festgelegt, veröffentlicht und mit dem Versicherungsnehmer vereinbart wurde, kann sie nicht mehr angepasst oder geändert werden.
Wichtig
Die einzige Möglichkeit, die Prämie tatsächlich anzupassen, besteht, wenn eine Prüfung ergibt, dass sich die Risikobasis geändert hat.
Die planbare Natur von Garantiekostenprämien macht sie besonders beliebt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese Prämien hängen nicht von Schadensfällen ab, die gegen die Police geltend gemacht werden, was bedeutet, dass ein plötzlicher Anstieg von Entschädigungsforderungen nicht zu Prämienerhöhungen für den Versicherten während der Vertragslaufzeit führt.
Feste Preise sind bequem, und kleine Unternehmen profitieren von dieser Bequemlichkeit, während sie ihr Risiko minimieren. In einem Garantiekostenprogramm werden alle Verbindlichkeiten und Verwaltungskosten auf den Versicherer übertragen, wobei der Versicherte eine Vorausprämie zur Deckung dieser Kosten zahlt.
Garantiekosten- und schadenabhängige Prämien im Vergleich
Wenn ein Unternehmen wächst, möchte es möglicherweise andere Optionen zur Finanzierung und Steuerung von Risiken erkunden und mehr Flexibilität gewinnen. Schadenabhängige Prämien, die – im Gegensatz zu Garantiekostenprämien – je nach Schadenserlebnis des einzelnen Unternehmens variieren können, könnten diese Anforderung erfüllen.
Dieser Ansatz ist in der Regel mit einer niedrigeren Vorauszahlung verbunden, aber auch mit höheren Selbstbeteiligungen – Ausgaben, die aus eigener Tasche gezahlt werden müssen, bevor der Versicherungsschutz greift – und variablen Sätzen. Wenn ein Unternehmen feststellt, dass es weniger wahrscheinlich häufige oder schwere Schadensfälle haben wird, kann es größere Kosteneinsparungen erzielen, als wenn es eine Garantiekostenprämie akzeptiert hätte. Größere Unternehmen entscheiden sich oft für diesen Weg und können höhere Selbstbeteiligungen auch besser verkraften als kleinere.
Garantiekostenprämien kosten in der Regel mehr als schadenabhängige Prämien. Niedrigere Selbstbeteiligungen erhöhen den Anteil der Verbindlichkeiten, der allein vom Versicherer gedeckt wird, sodass Unternehmen, die Garantiekostenprämien anbieten, auf Nummer sicher gehen und diese entsprechend bepreisen müssen.
Bei schadenabhängigen Prämien hingegen zahlt man in der Regel für das, was man bekommt, wobei die Gesamtkosten maßgeblich von den Schäden jedes Versicherungsnehmers im jeweiligen Zeitraum abhängen. Der Versicherte ist für Kosten bis zur Selbstbehaltshöhe verantwortlich, der Versicherer übernimmt dann die Rechnung für etwaige darüber hinausgehende Beträge.