top of page

Gegenangebot

Gegenangebote verstehen: Definition, Prozess und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Gegenangebot ist ein überarbeitetes Angebot als Reaktion auf ein erstes Gebot.
  • Käufer und Verkäufer können Gegenangebote vorschlagen, um bessere Konditionen auszuhandeln.
  • Gegenangebote können von Dritten stammen, die an Unternehmensübernahmen beteiligt sind.
  • Bei Immobilien- und Unternehmensübernahmen gibt es häufig mehrere Gegenangebote.
  • Beispiele hierfür sind das Gegenangebot von Dollar General für Family Dollar gegenüber Dollar Tree.


Was ist ein Gegenangebot?


Ein Gegenangebot ist ein Angebot, das im Rahmen einer Geschäftsverhandlung als Reaktion auf ein Angebot oder Gebot abgegeben wird. Es ist für die Partei, die es macht, günstiger als das vorherige Gebot der anderen Partei. Sowohl der Käufer als auch der Verkäufer können Gegenangebote machen, ihre Angebote überarbeiten, bis beide Seiten einen Preis vereinbaren und die Transaktion stattfinden kann. Gegenangebote können auch von einem Dritten stammen, der nicht am ursprünglichen Angebot beteiligt war.



Wie Gegenangebote Unternehmensübernahmen beeinflussen


Der Begriff „Gegenangebot“ wird häufig bei der Übernahme eines Unternehmens verwendet. Gegenangebote können auch von einem Dritten stammen, der nicht am ursprünglichen Angebot beteiligt war.

Angenommen, Unternehmen A gibt ein Gebot zum Kauf von Unternehmen B ab. Dann gibt Unternehmen C ein Gegenangebot an Unternehmen B ab, das günstigere Konditionen bietet. Unternehmen B kann beschließen, ein Gegenangebot an eine der beiden Parteien zu richten oder eines der Angebote anzunehmen.

Während eines Verkaufs gibt der Käufer ein erstes Gebot zum Kauf eines Vermögenswerts ab. Wenn dem Verkäufer das erste Gebot nicht gefällt, kann er ein Gegenangebot unterbreiten, das einen Preis oder Bedingungen angibt, die er zu akzeptieren bereit ist. Der Käufer kann das Gegenangebot des Verkäufers annehmen oder sein eigenes Gegenangebot zu Bedingungen abgeben, die günstiger sind als das erste Gebot, aber weniger günstig als das Gegenangebot des Verkäufers. Die Verhandlungen können auf diese Weise hin und her gehen, bis ein endgültiger Preis vereinbart ist.

Gegenangebote sind bei Immobilienverkäufen üblich. Immobilienmakler versuchen, den besten Preis für ihre Kunden zu erzielen, und haben in der Regel einen Schwellenwert, ab dem sie nicht weiter verhandeln. Jede Partei kann so lange Gegenangebote machen, bis dieser Schwellenwert erreicht ist; dann wird der Deal entweder besiegelt oder abgebrochen.



Reale Szenarien für Gegenangebote


Im Juli 2014 bot der Discounter Dollar Tree (DLTR) an, den Konkurrenten Family Dollar Stores zu kaufen. Allerdings machte Dollar General (DG) im August 2014 eigene Angebote an die Aktionäre von Family Dollar. Das Angebot von Dollar General für Family Dollar war ein Gegenangebot zum ursprünglichen Angebot von Dollar Tree.1 Letztendlich stimmte Family Dollar der Übernahme durch Dollar Tree zu.2

Hier ist ein weiteres Beispiel: Aaron verkauft sein Haus. Susan bietet für Aarons Haus 10.000 US-Dollar weniger als den geforderten Preis. Aaron kann Susan mit einem Gegenangebot antworten, das 5.000 US-Dollar unter seinem ursprünglichen Angebotspreis liegt. Die Bedingungen von Aarons Gegenangebot sind für ihn günstiger als Susans erstes Gegenangebot. Susan kann sich entscheiden, das Gegenangebot anzunehmen oder ein weiteres Gegenangebot an Aaron zu richten.

bottom of page