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Gepoolte Mittelkosten

Pooled Cost of Funds erklärt: Verständnis und Vorteile



Wichtige Erkenntnisse


  • Die gepoolten Kapitalkosten berechnen die Gesamtausgaben der Banken für die Beschaffung von Einlagen und die Vergabe von Krediten.
  • Banken erzielen Gewinne, indem sie für Kredite höhere Zinsen verlangen, als sie für Einlagen zahlen.
  • Die Analyse der gepoolten Kosten hilft, die Rentabilität und die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Bank zu bewerten.
  • Das Wirtschaftswachstum kann sich verlangsamen, wenn Banken aufgrund gestiegener Finanzierungskosten die Kreditzinsen erhöhen.


Was sind die gepoolten Kapitalkosten?


Die gepoolten Kapitalkosten sind eine Kennzahl, die die Gesamtkosten der Mittel für Finanzinstitute (FIs) misst, um Einlagen zu erhalten und Kredite zu vergeben. Sie ist eine von mehreren Rentabilitätskennzahlen zur Bewertung von Banken und anderen Kreditinstituten.

Eine grundlegende Formel für den finanziellen Erfolg von Banken ist es, mehr Zinsen für Kredite einzunehmen, als sie an Kunden für Einlagen auszahlen. Daher hilft die Analyse der gepoolten Kosten einer Bank, die Rentabilität und die Aussichten auf weiteres finanzielles Wachstum zu bewerten.



Wie funktionieren die gepoolten Kapitalkosten bei Finanzinstituten?


Wie jedes andere Unternehmen benötigen auch Banken Finanzmittel, um ihre Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Geschäftsbanken verdienen ihr Geld hauptsächlich, indem sie sich von anderen FIs oder Kunden, die Geld bei ihnen einzahlen, leihen und dieses Kapital dann zu einem höheren Zinssatz als Kredite an Haushalte und Unternehmen vergeben. Damit dieses Geschäftsmodell nachhaltig ist, muss der Zinssatz, den Banken für solche Kredite verlangen, höher sein als der Zinssatz, den sie für die ursprüngliche Beschaffung der Mittel zahlen, also ihre Kapitalkosten.

Die gepoolten Kapitalkosten sind eine Methode, um festzustellen, ob Unternehmen dieses Ziel erreichen, indem sie ausreichend Gewinne erzielen. Diese Buchhaltungsformel erfordert eine Betrachtung der Vermögenswerte des Instituts, der Mittelverwendung der Bank, ihrer Verbindlichkeiten und ihrer Mittelquellen als Ganzes anhand ihrer Bilanz.

Die gepoolten Kapitalkosten werden ermittelt, indem die Bilanz in mehrere verschiedene Kategorien von bestimmten verzinslichen Vermögenswerten unterteilt wird. Diese Vermögenswerte werden dann mit entsprechenden zinsempfindlichen Verbindlichkeiten verglichen.

Die gepoolten Kapitalkosten ordnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten häufig mit ähnlichen oder identischen Zeithorizonten zu. Sie belasten und gutschreiben auch die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, je nachdem, ob sie Erträge erwirtschaften oder Kosten verursachen. Diese Formel wird in der Regel um die gesetzlichen Reserven angepasst, die Banken als Prozentsatz ihrer Einlagen vorhalten müssen.



Vorteile der Verwendung der Methode der gepoolten Kapitalkosten


Die Ermittlung der Kapitalkosten einer Bank durch Zusammenlegung ist aus mehreren Gründen wichtig. Die Spanne zwischen den Kapitalkosten und dem den Kreditnehmern berechneten Zinssatz stellt eine der Hauptgewinnquellen für viele FIs dar.

Banken sind eine wichtige Säule der Wirtschaft, sodass ihr Erfolg weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben kann. Wenn FIs beschließen, zusätzliche Finanzierungskosten zu absorbieren, sinken ihre Gewinne und sie riskieren, zahlungsunfähig zu werden. Ungesunde Banken, wie sie während der Great Recession vorkamen, sind gut für Sparer, Unternehmen oder Verbraucher und können Volkswirtschaften effektiv lahmlegen.

Ebenso schrumpft das Wirtschaftswachstum tendenziell, wenn Banken die Beträge, die sie für Kredite verlangen, deutlich erhöhen, um ihre steigenden Finanzierungskosten widerzuspiegeln. Höhere Kreditkosten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Kreditnehmer ihre ausstehenden Schulden nicht zurückzahlen können. Ein Mangel an erschwinglichen Krediten führt in der Regel auch zu geringeren Konsumausgaben, Investitionen und einer geringeren gesamtwirtschaftlichen Aktivität.

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