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Geschlossener Fonds

Was sind geschlossene Fonds? Auswirkungen für Anleger bei Investmentfonds.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein geschlossener Fonds ist ein Investmentfonds, der aufgrund von Größe, Strategie oder Performancefaktoren keine neuen Investitionen mehr annimmt.
  • Fondsschließungen können je nach strategischen Managemententscheidungen der Fondsberater vorübergehend oder dauerhaft sein.
  • Wenn die Vermögensbasis eines Fonds zu groß wird, kann dies die Fähigkeit beeinträchtigen, seine Anlagestrategie effektiv umzusetzen.
  • Fonds können dauerhaft geschlossen werden, wenn sie eine schlechte Performance aufweisen und Anleger ihr Geld abziehen.
  • Anleger sollten den Status eines geschlossenen Fonds als Signal betrachten, um die langfristige Rentabilität und Strategie des Fonds zu bewerten.


Was ist ein geschlossener Fonds bei Investmentfondsanlagen?


Ein geschlossener Fonds ist ein Fonds, der entweder vorübergehend oder dauerhaft für Anleger geschlossen ist oder nicht mehr existiert. Fonds können aus verschiedenen Gründen geschlossen werden, aber oft geschieht dies, weil der Anlageberater festgestellt hat, dass die Vermögensbasis des Fonds zu groß wird. Er führt seine Anlagestrategie nicht effektiv aus. Ein Fonds kann aufhören zu existieren, wenn er keine gute Performance erzielt und Anleger ihr Geld abziehen.

Ein geschlossener Investmentfonds sollte nicht mit einem geschlossenen Fonds (Closed-End-Fund) verwechselt werden, der eine feste Anzahl von Anteilen hat. Ein geschlossener Fonds investiert in der Regel in spezialisierte Sektoren und wird wie eine Aktie an einer Börse gehandelt.

Wir erklären, wie und warum Investmentfonds geschlossen werden und wie sich dieses Ereignis auf Anleger auswirkt.



Geschlossene Fonds im Investmentbereich verstehen


Ein geschlossener Fonds kann neue Investitionen entweder vorübergehend oder dauerhaft stoppen. Geschlossene Fonds erlauben möglicherweise keine neuen Investitionen oder sind nur für neue Anleger geschlossen, während bestehende Anleger weiterhin Anteile kaufen können. Einige Fonds geben möglicherweise bekannt, dass sie liquidiert oder fusioniert werden.

Wenn ein Fonds seine Schließung ankündigt, kann dies auf verschiedene Weise strukturiert sein. Die Fondsgesellschaft kann den Fonds nur für neue Anleger schließen oder keine neuen Investitionen mehr von Anlegern zulassen.

Wenn ein Fonds plant, weiterhin zu bestehen, wird der Fonds den Betrieb normal fortsetzen. Bestehende Anleger haben den Vorteil, Anteile zu besitzen und von weiteren Erträgen und Kapitalzuwachs zu profitieren. Aktuelle Anleger erhalten oft Vorrang, wenn ein Fonds beginnt, seine Mittelzuflüsse zu begrenzen. Daher kann der Fonds zunächst nur für aktuelle Anleger wieder geöffnet werden, bevor er wieder zusätzliche Investitionen zulässt.



Besondere Überlegungen zu geschlossenen Fonds


In einigen Fällen kann ein Fonds nach der Ankündigung einer Schließung liquidiert werden. Wenn ein Fonds liquidiert wird, verkauft die Management-Investmentgesellschaft alle Vermögenswerte des Fonds nach einem vorher festgelegten Zeitplan. Die Fondsgesellschaft zahlt dann den Anlegern den Erlös aus. Fondsgesellschaften können auch Anteile eines Fonds mit einem anderen bestehenden Fonds fusionieren.

Fondsgesellschaften informieren die Anleger über eine Liquidation oder Fusion. Wenn das Unternehmen aufgrund einer Fondsschließung eine Auszahlung an die Anleger vornimmt, sind die Anleger für steuerliche Auswirkungen verantwortlich. Unternehmen können Anlegern Wiederanlagemöglichkeiten in anderen verbundenen Fonds anbieten, was Steuern für den Anleger vermeiden kann.



Wichtig


Vermögensverwalter können bestimmte Portfoliogruppen für neue Konten schließen (z. B. solche mit weniger als 10.000 US-Dollar Anlagebetrag), während sie andere für bestimmte Anlegertypen wie institutionelle Anleger offen lassen.



Faktoren, die zu geschlossenen Fonds führen


Wenn ein Unternehmen Fondsanteile liquidiert oder fusioniert, liegt dies in der Regel an mangelnder Nachfrage. Wenn die Zuflüsse zurückgehen oder die Nachfrage nach einem neuen Fonds nicht ausreicht, um ihn aktiv zu halten, ergreift eine Fondsgesellschaft Maßnahmen, um die Anteile zu liquidieren oder in einen Fonds mit ähnlichem Anlageziel zu fusionieren.

Manchmal muss ein Fonds aufgrund von Vermögensaufblähung (Asset Bloat) geschlossen werden, die durch übermäßige Mittelzuflüsse entstehen kann. Dies ist am häufigsten der Fall, wenn ein Fonds in Small-Cap-Aktien oder eine kleine Anzahl von Wertpapieren investiert. Bei diesen Fonds kann ein übermäßiger Kapitalzufluss den Markt und die Zielaktien im Portfolio erheblich beeinflussen.



Kurzfakt


Fonds, die aufgrund von Vermögensaufblähung schließen, sind in der Regel aktiv verwaltete Fonds, da passive Indexstrategien gegen dieses Problem immun sind.

Fonds müssen möglicherweise auch aus anderen Gründen geschlossen werden, wie z. B. der Einhaltung der 75-5-10-Regel für diversifizierte Fonds. Die 75-5-10-Regel ist im Investment Company Act von 1940 festgelegt. Die Regel besagt, dass ein Fonds nicht mehr als 5 % seines Vermögens in einem einzigen Unternehmen und nicht mehr als 10 % der ausstehenden stimmberechtigten Aktien eines Unternehmens halten darf. Diversifizierte Fonds müssen zudem 75 % ihres Vermögens in andere Emittenten und Bargeld investieren.1

Insgesamt erfolgen Fondsschließungen von Fall zu Fall, und jeder Fonds hat seine eigenen individuellen Gründe für die Schließung. Wenn ein Fonds nur vorübergehend geschlossen wird, können sowohl aktuelle als auch potenzielle Fondsanleger versuchen, die spezifischen Parameter der Schließung zu verstehen und wann er möglicherweise wieder öffnet.

U.S. Government Publishing Office. "Investment Company Act of 1940," Seite 24.

U.S. Government Publishing Office. "Investment Company Act of 1940," Seite 24.

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Leitfaden für Investmentfonds

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