top of page

Gewinnziel

Gewinnziel: Was es bedeutet, wie es funktioniert



Was ist ein Gewinnziel?


Ein Gewinnziel ist ein vorher festgelegter Preis, zu dem ein Anleger einen Handel mit positivem Gewinn beendet. Gewinnziele sind Teil vieler Handelsstrategien, die Anleger und technische Händler zur Risikosteuerung verwenden, und das Ziel kann mit einer von vielen Techniken oder Kriterien festgelegt werden.



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Gewinnziel ist ein Preisniveau, das zu Beginn eines Handels festgelegt wird und bei dem der Händler den Handel mit Gewinn beendet.
  • Gewinnziele können einem Anleger helfen, das Risiko zu reduzieren, indem sie einen Zielpreis festlegen, bei dem der Händler einen Gewinn aus einem Handel erzielen möchte.
  • Gewinnziele können zu Beginn eines neuen Handels festgelegt werden und helfen einem Händler, die Portfoliovolatilität zu reduzieren.
  • Erhalten Sie personalisierte, AI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.


Gewinnziele verstehen


Gewinnziele können zu verschiedenen Zeitpunkten während der Haltedauer einer Anlage bestimmt und neu bewertet werden. Ein erstes Gewinnziel kann bei der ersten Etablierung eines Handels festgelegt werden, wobei Techniken von technischen Positionen in einem Chart über die Fundamentalanalyse der Finanzen eines Unternehmens bis hin zu einer Heuristik wie nach einem Anstieg von 10% oder einem bestimmten Dollarbetrag reichen.

Ein Anleger könnte eine bedingte Order (z. B. eine Limit-Order) verwenden, um nach der Identifizierung bestimmter zukunftsgerichteter Prognosen ein Gewinnziel festzulegen. Gewinnziele sind beliebt, da viele Händler/Anleger zu Beginn eines Handels oder bei neuen Informationen zu einer Anlage einen Plan haben möchten.

Gewinnziele können eine gute Möglichkeit sein, das Risiko von risikoreichen Anlagen zu managen. Oft erfordern risikoreiche Anlagen eine regelmäßige Due-Diligence-Prüfung. Daher kann das Identifizieren und Befolgen einer Gewinnzielstrategie einem Anleger helfen, Gewinne zu realisieren und potenzielle Verluste zu mindern.



Gedeckte Strategien


Viele gedeckte Anlagestrategien verwenden zweibeinige Positionen, die eine geplante Einstiegs- und Ausstiegsstrategie für eine Anlage mit einem bestimmten Gewinnniveau integrieren. Gedeckte Strategien werden häufig beim Handel mit Futures und Optionen eingesetzt. Es gibt mehrere Szenarien, in denen ein Anleger eine Anlageposition mit einem garantierten Gewinnziel eingehen kann. Ein Kalenderspread-Futures-Handel ist ein Beispiel.

Bei diesem Handel versucht ein Anleger, einen Rohstoff zu identifizieren, der zu einem niedrigeren Preis als sein entsprechender Futures-Kontrakt zu einem späteren Zeitpunkt verkauft wird. Das Eingehen sowohl der Long-Position als auch der Short-Position im Futures-Kontrakt bietet einen garantierten Gewinn, der als Gewinnziel betrachtet werden kann.

Handelsstrategien können auch Klammerbedingungen (Bracketed Conditional Orders) umfassen, die einem Anleger sowohl ein Gewinnziel als auch eine maximale Verlustbegrenzung bieten. Eine Klammerkauforder ist ein Beispiel für diese Art von Handel. Bei einer Klammerkauforder platziert ein Anleger eine bedingte Order zum Kauf zu einem bestimmten Preis. Zusammen mit der Order setzen sie auch eine Stop-Loss-Bedingung sowie eine Gewinnbegrenzungsbedingung. Nach dem Kauf des Wertpapiers bieten die Stop-Loss- und Gewinnbegrenzung ein integriertes Gewinnziel und einen maximalen Verlust.



Bedingte Orders


Bei einem vereinfachten Ansatz für das Investieren mit Gewinnzielen kann ein Anleger eine Standard-Gewinnlimit-Order verwenden, um auf ein bestimmtes Gewinnziel hinzuarbeiten. Eine Gewinnlimit-Order wird in der Regel als ‚Good Til Canceled‘-Order (GTC) programmiert. Diese bedingte Order ist dafür vorgesehen, eine Position zu einem vorher festgelegten Preis mit Gewinn zu schließen. Anleger können diese Art von Order beim Investieren in zyklische Wertpapiere verwenden. Viele Händler entscheiden sich auch dafür, bedingte Gewinnlimit-Orders auf dem Höchstwiderstandsniveau einer Aktie zu setzen.

Das Gegenteil eines Gewinnziels ist ein Stop-Loss. Eine Stop-Loss-Order legt einen Preis fest, bei dem ein Anleger einen Handel beendet, der einen vorher festgelegten Verlust erlitten hat, um weitere Verluste zu vermeiden.

Investopedia bietet keine Steuer-, Anlage- oder Finanzdienstleistungen und -beratung. Die Informationen werden ohne Berücksichtigung der Anlageziele, Risikotoleranz oder finanziellen Umstände eines bestimmten Anlegers präsentiert und sind möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Anlagen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des Kapitals.

Erhalten Sie personalisierte, AI-gestützte Antworten, die auf über 27 Jahren vertrauenswürdiger Expertise basieren.

Handel

Handelsfähigkeiten

Handel Grundausbildung

bottom of page