Grenzpunkt
Grenzwert: Was es ist, wie es funktioniert, Typen
Was ist ein Cutoff-Punkt?
Der Cutoff-Punkt ist der Punkt, an dem ein Anleger entscheidet, ob ein bestimmtes Wertpapier kaufenswert ist oder nicht. Der Cutoff-Punkt ist sehr subjektiv und basiert auf den persönlichen Eigenschaften des einzelnen Anlegers. Beispiele für persönliche Eigenschaften, die den Cutoff-Punkt bestimmen können, sind die geforderte Rendite des Anlegers und sein Risikoaversionsgrad.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Cutoff-Punkt ist ein subjektiver Punkt, an dem ein Anleger entscheidet, ob ein Wertpapier kaufenswert ist.
- Cutoff-Punkte variieren stark zwischen Anlegern und können vom Risikoaversionsgrad des Anlegers oder der gewünschten Rendite abhängen.
- Durch die Festlegung eines Cutoff-Punkts kann ein Anleger seine Gewinne schützen oder seine Verluste begrenzen, wenn der Kurs eines Wertpapiers fällt.
- Das Setzen einer Stop-Loss-Order ist eine gängige Methode, mit der Anleger einen Cutoff-Punkt beim Investieren in Aktien festlegen.
Verständnis eines Cutoff-Punkts
Da Cutoff-Punkte weitgehend subjektiv sind, variieren sie stark zwischen den Anlegern. Wenn ein Anleger beispielsweise eine niedrigere geforderte Rendite hat, wird er wahrscheinlich mehr für dasselbe Wertpapier zahlen als eine Person mit einer höheren geforderten Rendite. Dies führt zu einem höheren Cutoff-Punkt für den ersten Anleger.
Ein Cutoff-Punkt kann auch als gute "Faustregel" bei der Betrachtung bestimmter Wertpapiere angesehen werden, da er dem Anleger helfen kann, konsistentere Anlageentscheidungen zu treffen. Das Verständnis und die Festlegung der persönlichen Cutoff-Punkte beim Kauf von Wertpapieren kann Anlegern helfen, ihre Gewinne zu schützen oder ihre Verluste zu begrenzen, wenn der Kurs des Wertpapiers fällt.
Cutoff-Punkte und Stop-Loss-Orders
Cutoff-Punkte werden von Anlegern oft durch die Verwendung einer Stop-Loss-Order umgesetzt. Es sei denn, ein Händler oder Anleger verfügt über außergewöhnliche Disziplin, ist die Verwendung eines Stop-Loss der einfachste Weg, um einen strengen Cutoff-Punkt umzusetzen. Ein Anleger platziert eine Stop-Loss-Order für einen Trade, bevor er ihn eingeht.
Wenn die Aktie unter diesen Cutoff-Punkt fällt, weist eine Stop-Loss-Order den Broker des Anlegers an, sofort zu verkaufen. Durch die Verwendung eines Stop-Loss können Anleger ihre Verluste begrenzen und disziplinierter in ihrer Handelsmethodik sein.
Wenn ein Anleger eine Aktie auf ihrem Weg nach unten weiter hält, ohne einen Stop-Loss zur Durchsetzung des Cutoff-Punkts zu implementieren, könnte der Wert weiter fallen, und der Schmerz könnte für diesen Anleger groß sein.
Wichtig
Während Anleger typischerweise Stop-Losses verwenden, um eine Long-Position zu schützen, können sie sie auch verwenden, um eine Short-Position zu schützen, falls das Wertpapier gekauft wird, wenn es über einem definierten Preis gehandelt wird.
Arten von Stop-Loss-Orders
Der Prozentsatz, den ein Anleger als seinen Stop-Loss festlegt, ist sein effektiver Cutoff-Punkt. Es gibt mehr als eine Art von Stop-Loss-Order. Ein standardmäßiger Stop-Loss wird als Prozentsatz unter dem für die Aktie gezahlten Preis festgelegt. Beispielsweise kauft ein Anleger eine Aktie und setzt einen Stop-Loss bei 15% unter dem Kaufpreis. Wenn der Aktienkurs um 15% fällt, wird der Stop-Loss ausgelöst und die Aktie als Market-Order verkauft.
Ein Trailing-Stop-Loss hingegen wird im Verhältnis zum Schlusskurs des vorherigen Tages festgelegt. Der Trailing-Stop kann als Prozentsatz des aktuellen Aktienkurses ausgedrückt werden. Da Trailing-Stops automatisch an den aktuellen Marktpreis einer Aktie angepasst werden, bieten sie dem Anleger eine Möglichkeit, Gewinne zu sichern oder einen Verlust zu begrenzen.
Besondere Überlegungen
Anlageexperten empfehlen, einen Stop-Loss-Prozentsatz von 15% bis 20% festzulegen. Weniger würde dazu führen, dass eine Aktie bei vorübergehenden Rückgängen verkauft wird. Bei kleineren, volatileren Aktien wird empfohlen, einen Stop-Loss von 30% bis 40% festzulegen.
Einige Händler setzen zwei Trailing-Stop-Losses. Wenn die Aktie den unteren prozentualen Stop-Loss erreicht, könnte dies eine Warnung sein, und ein Stop-Loss könnte möglicherweise gesetzt werden, um die Hälfte einer Position zu verkaufen. Beim höheren prozentualen Stop-Loss würde eine solche Strategie die gesamte Position liquidieren.
Kurzer Fakt
Investopedia bietet keine Steuer-, Anlage- oder Finanzdienstleistungen und -beratung an. Die Informationen werden ohne Berücksichtigung der Anlageziele, Risikotoleranz oder finanziellen Umstände eines bestimmten Anlegers präsentiert und sind möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Investieren birgt Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des Kapitals.
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