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Verständnis von Handles in Kursnotierungen: Definitionen und Beispiele
Was ist ein Handle?
Der Begriff "Handle" bezeichnet den Teil eines Kursangebots für Wertpapiere, der eine ganze Zahl ist. Zum Beispiel ist der Handle eines Kursangebots von 149,25 $ für eine Aktie 149 $. Im Devisenmarkt wird er mit einer leichten Abweichung verwendet. Das heißt, bei Währungspaar-Quotierungen ist der Handle der Teil des Preises, der für Geld- und Briefkurs gleich ist. Zum Beispiel, wenn der Geldkurs 1,17742 und der Briefkurs 1,17758 beträgt, ist der Handle 1,17. Der Handle gibt Händlern einen schnellen Überblick darüber, wo der Markt für verschiedene Wertpapiere steht. Der Begriff "Stem" bezeichnet den Teil eines Aktienkurses, der rechts vom Dezimalpunkt steht.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Handle ist ein Handelsbegriff, der den ganzzahligen Teil eines Kursangebots bezeichnet und oft in Futures- und Aktienmärkten verwendet wird, um schnell das allgemeine Preisniveau zu kommunizieren.
- In Devisenmärkten stellt der Handle den gemeinsamen Teil eines Kursangebots sowohl im Geld- als auch im Briefkurs dar und ist für Händler bei Transaktionen entscheidend zu verstehen.
- Der Dezimalteil eines Preises wird als "Stem" oder "Dollarpreis" bezeichnet und wird normalerweise als von Händlern bekannt vorausgesetzt, sodass sie sich abkürzend auf den Handle beziehen können, um schnelle Entscheidungen zu treffen.
- Handles, auch große Zahlen genannt, sind besonders in schnelllebigen Märkten relevant und helfen Händlern, Änderungen der Preisniveaus schnell zu erkennen, ohne sich auf Bruchteile zu konzentrieren.
- Das Verständnis von Handles kann in verschiedenen Märkten vorteilhaft sein, einschließlich Spot- und Terminmärkten, wo ein schnelles Verständnis von Kursangeboten für effektiven Handel unerlässlich ist.
Die Rolle von Handles im Handel verstehen
In Futures und Aktien werden Handles oft als große Zahl (big figure oder big fig) bezeichnet.
Wichtig
Der Dezimal- oder Bruchteil des Preises wird manchmal als Dollarpreis oder "Stem" bezeichnet.
Händler beziehen sich oft nur auf den Handle, da angenommen wird, dass die Marktteilnehmer den Stem kennen. Wenn zum Beispiel S&P 500-Futures bei 2885,43 $ gehandelt werden, könnte der Handle einfach als 2885 oder abgekürzt als der 85er Handle angegeben werden. Wenn der Preis auf 2875,90 $ fällt, könnte ein Händler sagen, dass der Index um zehn Handles gefallen ist.
In Devisenmärkten wird die kleinste Preisbewegung als Pip bezeichnet. Devisenkurse gehen oft vier oder fünf Dezimalstellen nach rechts, und Händler beziehen sich normalerweise nur auf die letzten beiden dieser Stellen.
Wie Handles auf den Devisenmärkten funktionieren
Der Devisenhandel umfasst eine enorme Bandbreite an Transaktionen: von Währungsumrechnungen eines Reisenden an einem Flughafenkiosk bis hin zu milliardenschweren internationalen Zahlungen von Unternehmen, Finanzinstituten und Regierungen. Konkrete Beispiele sind die Finanzierung von Importen und Exporten sowie spekulative Anlagepositionen ohne zugrunde liegende Waren oder Dienstleistungen. Die zunehmende Globalisierung ging mit einem deutlichen Anstieg der Anzahl von Devisentransaktionen einher.
Inmitten des expansiven globalen Devisenmarktes verwenden Spotmärkte und Terminmärkte häufig den Begriff Handle. Spotmärkte beinhalten Rohstoffe und Wertpapiere, die zu aktuellen Preisen gehandelt werden. Dies steht im Gegensatz zum Terminmarkt, der mit Preisen zu einem späteren Zeitpunkt arbeitet. In beiden Fällen müssen die Teilnehmer dieser Märkte den Handle und Stem ihrer Kursangebote verstehen.
Spotmärkte können organisierte Börsen oder außerbörsliche (OTC) Märkte sein. Obwohl der Spot-Wechselkurs das früheste Valutadatum ist, ist im Allgemeinen das standardmäßige Abrechnungsdatum zwei Werktage nach dem Transaktionsdatum. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Transaktionen für Rohöl. In diesem Fall werden Waren zu Spotpreisen verkauft, die physische Lieferung erfolgt jedoch zu einem späteren Zeitpunkt.
Welche anderen Namen gibt es für den Handle im Handel?
Beim Handel von Futures oder Aktien bezieht sich der "Handle" auf den ganzen Dollaranteil des Preises eines Vermögenswerts, der links vom Dezimalpunkt steht. Dies wird auch als ganzer Dollarwert, große Zahl oder big fig bezeichnet.
Wann wird der Handle verwendet?
Der Handle oder die große Zahl wird normalerweise nur von Händlern zitiert, wenn sich Preise schnell ändern oder neue Niveaus erreichen. Er wird verwendet, um den besprochenen Preis zu vereinfachen und zu verdeutlichen. Privatanleger sehen fast immer den gesamten Preis eines Vermögenswerts, nicht nur den Handle.
Sind Handles und Pips dasselbe?
Ein Handle und ein Pip sind im Devisenhandel unterschiedliche Dinge. Der Handle ist der Teil des Kursangebots, der sowohl im Geld- als auch im Briefkurs gleich ist. Ein Pip ist die minimale Preisbewegung auf Devisenmärkten, normalerweise die vierte Dezimalstelle (0,0001). "Pip" ist eine Abkürzung für "percentage in points", und die Geld-Brief-Spanne eines Devisenkurses wird im Allgemeinen in Pips gemessen.