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Große_Value_Aktie

Large-Value-Aktien erklärt: Grundlagen, Vorteile und Risiken



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Large-Value-Aktie ist eine Large-Cap-Aktie, die auf der Grundlage einer Fundamentalanalyse als unterbewertet gilt.
  • Large-Cap-Aktien haben in der Regel eine Marktkapitalisierung von über 10 Milliarden Dollar.
  • Value-Aktien haben oft ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und zahlen möglicherweise hohe Dividenden an die Aktionäre.
  • Anleger suchen Large-Value-Aktien, da diese als unter ihrem inneren Wert gehandelt gelten.


Was sind Large-Value-Aktien?


Eine Large-Value-Aktie ist eine Anlagestil-Kategorisierung, die eine Large-Cap-Aktie umfasst, die auch eine Value-Aktie ist. Eine Large-Cap-Aktie gilt allgemein als Aktie eines Unternehmens mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 10 Milliarden Dollar. Large-Value-Aktien sind oft reife und stabile Unternehmen, die regelmäßige Dividenden zahlen und für risikoärmere Value-Investoren attraktiv sind.

Eine Value-Aktie gilt auf der Grundlage einer Fundamentalanalyse oft als unterbewertet, zahlt häufig eine relativ hohe Dividende an die Aktionäre und weist ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf. Value-Aktien werden oft mit Wachstumsaktien verglichen, bei denen ein Wachstumsunternehmen seine Gewinne wieder in das Unternehmenswachstum investiert, anstatt eine Dividende zu zahlen, und ein hohes KGV aufweisen. Large-Cap-Aktien werden mit Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung verglichen.



Large-Value-Aktien verstehen


Eine Large-Value-Aktie ist die Aktie eines Large-Cap-Unternehmens, bei dem der innere Wert der Aktie des Unternehmens größer ist als der Marktwert der Aktie.

Die Philosophie, die der Strategie zugrunde liegt, Value-Aktien zu suchen und in sie zu investieren, deren Preise unterbewertet sind, ist die Überzeugung, dass der Markt "falsch gelegen" hat und der Preis der Aktie sich schließlich erholen wird, was zu erheblichen Gewinnen für den Anleger führt. Gründe für die Fehlbewertung einer Value-Aktie durch den Markt sind unter anderem Managementwechsel oder Unternehmenssanierungsstrategien, die noch nicht in den Markt eingepreist wurden. Es kann auch vorübergehende Störungen des Marktanteils des Unternehmens oder künstlich gedrückte Gewinne geben. Im Wesentlichen sieht der Analyst, der die Aktie bewertet, etwas in der Zukunft des Unternehmens, das der Markt noch nicht erkannt hat und von dem der Analyst glaubt, dass es zu steigenden Kursen führen wird, wenn dieses zukünftige positive Ereignis eintritt. Der innere Wert der Aktie kann mithilfe eines Bewertungsmodells wie dem Discounted-Cashflow und Multiplikatoren ermittelt werden.



Risiken einer Anlage in Large-Value-Aktien


Eine der größten Fallstricke bei der Anlage in eine Large-Value-Aktie ist die sogenannte Value-Falle. Die Value-Falle rührt von der klassischen Anlageidee her, dass Märkte effizient sind und wenn der Kurs einer Aktie gedrückt ist, gibt es einen legitimen Grund dafür. Es gibt keinen Aktienkurs-Retter am Horizont, den alle sehen, aber den ein bestimmter Value-Analyst übersieht. Der Marktwert einer Aktie kann aus einer Reihe von Gründen unter ihren inneren Wert fallen.

Zum Beispiel, wenn ein Unternehmen Schutz nach Chapter 11 beantragt, könnten viele Aktionäre befürchten, dass das Unternehmen bankrott geht, und daher ihre Aktien verkaufen. Wenn das Unternehmen genügend Vermögenswerte hat, um alle seine Verbindlichkeiten zu begleichen, dann bleibt ein innerer Wert der Aktie des Unternehmens erhalten. Dieser Wert kann größer sein als der Marktwert der Aktie, was zu einer Anlagemöglichkeit in Large-Value-Aktien führt.

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