Großhandelsversicherung
Großhandelsversicherung erklärt: Deckung, Prozess und Risiken
Was ist eine Großhandelsversicherung?
Die Großhandelsversicherung bezieht sich auf Deckungen für Arbeitgebergruppen, die zu klein sind, um für eine echte Gruppenversicherung in Frage zu kommen. Eine Großhandelsversicherungspolice wird auch als Franchise-Versicherung bezeichnet. Sie deckt eine gesamte Gruppe ab, wobei jedoch für jede zu versichernde Person Einzelpolicen ausgestellt werden.
Diese Art von Policen wird von nicht zugelassenen Versicherern angeboten, also Versicherungsgesellschaften, die nicht von der staatlichen Versicherungsaufsicht zugelassen sind. Sie umfassen Produkte wie Haftpflicht- und Identitätsdiebstahlschutz, die oft auf kleine Unternehmen zugeschnitten sind. Die Großhandelsversicherung kann für kleine Unternehmen von Vorteil sein, die eine flexible Deckung auf Gruppenebene suchen.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Großhandelsversicherung deckt kleine Arbeitgebergruppen ab, die nicht für eine echte Gruppenversicherung in Frage kommen.
- Policen werden in der Regel von nicht zugelassenen Versicherern angeboten, die nicht durch die staatlichen Versicherungsgesetze reguliert werden.
- Die Deckung umfasst häufig risikoreiche Produkte wie Umwelthaftpflicht- und Pharma-Haftpflichtschutz.
- Großhandelsmakler verfügen über spezialisiertes Fachwissen und bieten Zugang zu einzigartigen Versicherungsmärkten.
- Im Gegensatz zu Einzelhandelsmaklern arbeiten Großhandelsmakler direkt mit Versicherern zusammen, um schwer zu deckende Risiken zu platzieren.
Hauptmerkmale der Großhandelsversicherung
Die Großhandelsversicherung wird an Gruppen verkauft, die möglicherweise nicht groß genug sind, um eine typische Gruppenversicherung zu erhalten. Sie wird im Wesentlichen von Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern angeboten. Die Pläne umfassen Einzelverträge, enthalten aber in der Regel die gleichen Bestimmungen für alle Mitglieder der Gruppe. Manche Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, eine Police zu erwerben, während andere die Prämien als Teil des Mitarbeitervergütungspakets zahlen.
Die Großhandelsversicherung wird normalerweise von nicht zugelassenen Versicherern angeboten. Diese Anbieter werden auch als Überschusslinien- oder Exzesslinien-Versicherer bezeichnet. Diese Unternehmen müssen nicht unbedingt die von den Bundesstaaten für Versicherungsgesellschaften festgelegten Vorschriften einhalten. Daher können Policen nicht zugelassener Versicherer risikoreich sein, da sie möglicherweise keine Schadenszahlungen garantieren, wenn der Versicherer insolvent wird.
Wichtig
Die Großhandelsversicherung kann risikoreich sein, da die Versicherer möglicherweise keine Schadenszahlungen garantieren, wenn sie insolvent werden.
Die Produkte für kleine Unternehmen, die über die Großhandelsversicherung angeboten werden, variieren und umfassen in der Regel Folgendes:
Umwelthaftpflichtprodukte
Hochrisikoprodukte für chemische und brennbare Vorfälle
Pharma- und Medizinprodukte gegen Produktausfälle
Datenschutzprodukte gegen Identitätsdiebstahl
Produkte, die für die Sicherheit im Transportwesen von entscheidender Bedeutung sind
Bauleistungen zur strukturellen Integrität
Versicherungsgroßhändler haben selten direkten Kontakt zu den Versicherten, außer bei betrieblichen Leistungen und Krankenversicherungen. Da nicht zugelassene Versicherer nicht unter den staatlichen Versicherungsgesetzen operieren, haben sie mehr Preisflexibilität, um gegen ungewöhnliche Umstände wie Katastrophenereignisse zu versichern. Obwohl einige nicht zugelassene Versicherer Risiken tragen, bedeutet das Operieren außerhalb der staatlichen Versicherungsgesetze nicht unbedingt finanzielle Instabilität. Die Anforderungen an die Zulassung, Einreichung und Berichterstattung sind für diese Versicherer lediglich anders. Größere nicht zugelassene Versicherer sind in der Regel gut kapitalisierte Tochtergesellschaften großer Finanzdienstleistungsunternehmen.
Wichtige Faktoren bei der Großhandelsversicherung
Großhandelsversicherungsmakler verfügen oft über spezialisiertes Fachwissen in bestimmten oder ungewöhnlichen Versicherungslinien und besseren Zugang zu bestimmten Versicherungsmärkten, was für schwer zu platzierende Risiken wertvoll ist.
Großhandelsversicherungsagenten platzieren Geschäfte, die ihnen von Einzelhandelsagenten zugebracht werden. Im Gegensatz zu einem Einzelhandelsmakler haben Großhandelsmakler eine direkte Arbeitsbeziehung mit dem Versicherer, während der Einzelhandelsagent, der das Geschäft akquiriert hat, dies nicht hat. Derselbe Makler kann je nach Situation als Einzelhändler oder Großhändler fungieren.
Es gibt zwei Arten von Großhandelsmaklern: Generalagenten (Managing General Agents) und Überschusslinienmakler (Surplus Lines Brokers). Letztere arbeiten mit Einzelhandelsagenten und Versicherern zusammen, um eine Deckung für den Versicherten zu erhalten. Im Gegensatz zu einem Generalagenten hat ein Überschusslinienmakler keine Bindungsbefugnis vom Versicherer.