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Grunderwerbsteuer

Was ist die Grunderwerbsteuer und wie gilt sie für Immobilien?



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die auf die Übertragung von Immobilien erhoben wird, berechnet als Prozentsatz des Verkaufspreises.
  • Sie ist auch als Immobilienübertragungssteuer bekannt und wird auf staatlicher, bezirklicher oder kommunaler Ebene erhoben.
  • Übertragungen von Immobilien zu niedrigen Beträgen oder zwischen Familienmitgliedern können von dieser Steuer befreit sein, obwohl möglicherweise noch Erbschaftssteuern anfallen.


Was ist eine Grunderwerbsteuer?


Die Grunderwerbsteuer wird auf die Übertragung von Immobilien auf staatlicher, bezirklicher oder kommunaler Ebene erhoben. Die Grunderwerbsteuer ist auch als Immobilienübertragungssteuer bekannt. Diese Steuer wird im Allgemeinen als Prozentsatz des Verkaufspreises berechnet.

Wenn die Immobilie zu einem sehr niedrigen Preis verkauft oder kostenlos übertragen wird, z. B. zwischen Familienmitgliedern, kann sie von der Grunderwerbsteuer befreit sein, könnte aber dennoch der Erbschaftssteuer unterliegen. Dies könnte der Fall sein, wenn die Immobilie nach dem Tod des Eigentümers an einen Erben übertragen wird.



Wann wird die Grunderwerbsteuer erhoben?


In einigen Rechtsgebieten steigt die Grunderwerbsteuer mit zunehmendem Verkaufspreis der Immobilie. In anderen Rechtsgebieten handelt es sich um einen einheitlichen Satz. Der Grunderwerbsteuersatz kann auch von der Art der Immobilie abhängen, z. B. Wohn-, Nichtwohn- oder unbebautes Grundstück. Während staatliche und kommunale Grunderwerbsteuern üblich sind, gibt es keine anwendbaren bundesstaatlichen Grunderwerbsteuern. Ab 2024 erhoben diese Staaten diese Steuer nicht:1

Alaska

Idaho

Indiana

Kansas

Louisiana

Mississippi

Missouri

Montana

New Mexico

North Dakota

Texas

Utah

Wyoming

Grunderwerbsteuersätze bestehen oft aus einem festen Prozentsatz. Colorado erhob 2024 eine Übertragungssteuer von 0,01 % auf alle Immobilienverkäufe, während Arkansas und New Hampshire 2024 einen Satz von 0,33 % bzw. 1,5 % erhoben. Die Grunderwerbsteuer kann auch eine Pauschalgebühr sein, wie im Bundesstaat Arizona. Der Staat erhebt eine Übertragungssteuer von 2 $, unabhängig vom Wert der Immobilie.1

Immobilien in New York City und New York State werden nach einem progressiven oder gestaffelten System basierend auf dem Preis der Immobilie besteuert. Häuser über 1 Million Dollar unterliegen einer "Luxussteuer".1



Wichtig


Je nach Rechtsgebiet können Verkäufer und Käufer die Last der Immobilienübertragungssteuer teilen.



Arten von Immobilienübertragungssteuern


Die Grunderwerbsteuersätze können je nach Art der verkauften Immobilie variieren oder ob eine Urkunde oder eine Hypothek den Besitzer wechselt. Selbst wenn keine staatliche Übertragungssteuer erhoben wird, kann sie auf Bezirks- und Stadtebene erforderlich sein. In einigen Gebieten zahlen Verkäufer staatliche, bezirkliche und kommunale Grunderwerbsteuern.

Ab 2024 zahlten Verkäufer in Chicago bis zu 0,45 % Grunderwerbsteuer an Illinois. Zusätzlich werden 5,25 $ pro 500,00 $ des Kaufpreises der Immobilie erhoben, wobei der Käufer für 3,75 $ und der Verkäufer für 1,50 $ verantwortlich ist.2



Welcher Staat erhebt die höchste Grunderwerbsteuer?


Ab 2024 hatte Delaware mit 4 % die höchste Immobilienübertragungssteuer.1



Was ist eine Luxussteuer?


Eine Luxussteuer ist eine Immobilienübertragungssteuer, die für Immobilien erhoben wird, die über einer bestimmten Summe verkauft werden, und wird in der Regel vom Hauskäufer gezahlt. Der Begriff "Luxussteuer" kann auf jede Immobilie angewendet werden und wird durch den Kaufpreis der Immobilie und nicht durch deren Größe ausgelöst.3



Wann werden Grunderwerbsteuern gezahlt?


Immobilienübertragungssteuern auf staatlicher, bezirklicher oder städtischer Ebene werden vor oder bei der Eintragung der Kaufurkunde gezahlt. Sie sind in den Abschlusskosten enthalten und werden beim Abschluss gezahlt.

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