Handelsspanne
Trading Ranges verstehen: Definition, Vorkommen und Strategien
Was ist eine Handelsspanne?
Eine Handelsspanne tritt auf, wenn ein Wertpapier über einen bestimmten Zeitraum zwischen konstanten Höchst- und Tiefstkursen gehandelt wird. Die Oberseite der Handelsspanne eines Wertpapiers bietet oft Preiswiderstand, während die Unterseite der Handelsspanne typischerweise Preisunterstützung bietet. Range-gebundener Handel ist eine Technik, bei der Händler Seitwärtsmärkte nutzen, um innerhalb einer definierten Spanne am unteren Ende zu kaufen und am oberen Ende zu verkaufen.
Das Identifizieren von Handelsspannen ist eine wichtige Fähigkeit für Händler, da es ihnen helfen kann, Chancen zu erkennen.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine Handelsspanne ist die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstkursen während eines bestimmten Handelszeitraums.
- Händler identifizieren Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, um von Aktien innerhalb eines Handelskanals zu profitieren.
- Ausbrüche und Zusammenbrüche aus Handelsspannen deuten auf potenzielle Impulsverschiebungen hin, besonders wenn sie von hohem Volumen begleitet werden.
- Technische Indikatoren wie der RSI können überkaufte oder überverkaufte Bedingungen bestätigen, wenn sich eine Aktie in einer Handelsspanne befindet.
- Range-gebundene Handelsstrategien beinhalten das Kaufen an Unterstützungs- und Verkaufen an Widerstandsniveaus innerhalb definierter Preiskurse.
Ein Überblick über Handelsspannen
Wenn eine Aktie ihre Handelsspanne nach oben durchbricht oder nach unten fällt, bedeutet dies normalerweise, dass sich ein Impuls (positiv oder negativ) aufbaut. Ein Ausbruch erfolgt, wenn der Preis eines Wertpapiers über eine Handelsspanne steigt, während ein Zusammenbruch erfolgt, wenn der Preis unter eine Handelsspanne fällt. Ausbrüche und Zusammenbrüche sind glaubwürdiger, wenn sie von hohem Volumen begleitet werden, was auf eine breite Beteiligung von Händlern und Investoren hinweist.
Investoren berücksichtigen oft, wie lange eine Handelsspanne anhält. Längere range-gebundene Perioden führen oft zu großen trendartigen Bewegungen. Daytrader nutzen häufig die Handelsspanne der ersten halben Stunde der Handelssitzung als Referenzpunkt für ihre Intraday-Strategien. Beispielsweise könnte ein Händler eine Aktie kaufen, wenn sie über ihre Eröffnungshandelsspanne steigt.
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Investopedia
Die Beziehung zwischen Handelsspannen und Volatilität
Da Preisvolatilität gleich Risiko ist, zeigt die Handelsspanne eines Wertpapiers dessen relatives Risiko an.
Konservative Anleger bevorzugen Wertpapiere mit kleineren Kursschwankungen gegenüber solchen mit großen Fluktuationen. Ein solcher Anleger zieht es möglicherweise vor, in stabilere Sektoren wie Versorger, Gesundheitswesen und Telekommunikation zu investieren, anstatt in eher zyklische (oder hoch-Beta) Sektoren wie Finanzen, Technologie und Rohstoffe. Hoch-Beta-Sektoren haben in der Regel breitere Spannen als niedrig-Beta-Sektoren.
Effektive Strategien für den Handel mit Spannen
Range-gebundener Handel ist eine Strategie, um von Aktien zu profitieren, die sich innerhalb von Preiskursen bewegen. Händler können an der unteren Trendlinienunterstützung kaufen und an der oberen Widerstandslinie verkaufen, nachdem sie wichtige Unterstützungs- und Widerstandsniveaus mit Trendlinien identifiziert und verbunden haben.
Nutzung von Unterstützung und Widerstand in Handelsspannen
Befindet sich ein Wertpapier in einer gut etablierten Handelsspanne, können Händler kaufen, wenn der Preis sich seiner Unterstützung nähert, und verkaufen, wenn er das Widerstandsniveau erreicht. Händler verwenden technische Indikatoren wie den Relative Strength Index (RSI), den Stochastic Oscillator und den Commodity Channel Index (CCI), um überkaufte oder überverkaufte Bedingungen innerhalb einer Handelsspanne zu bestätigen.
Zum Beispiel könnte ein Händler eine Long-Position eingehen, wenn der Preis einer Aktie an der Unterstützung gehandelt wird und der RSI einen überverkauften Wert unter 30 anzeigt. Alternativ könnte der Händler beschließen, eine Short-Position zu eröffnen, wenn der RSI in überkauftes Gebiet über 70 steigt. Ein Stop-Loss-Auftrag sollte knapp außerhalb der Handelsspanne platziert werden, um das Risiko zu minimieren.
Identifizieren und Handeln von Ausbrüchen und Zusammenbrüchen
Händler können in Richtung eines Ausbruchs oder Zusammenbruchs aus einer Handelsspanne einsteigen. Um die Gültigkeit der Bewegung zu bestätigen, sollten Händler andere Indikatoren wie Volumen und Preisbewegung verwenden.
Zum Beispiel sollten anfängliche Ausbrüche oder Zusammenbrüche hohes Volumen und mehrere Schlusskurse außerhalb der Spanne aufweisen. Anstatt dem Preis hinterherzulaufen, möchten Händler möglicherweise auf eine Retracement warten, bevor sie einen Trade eingehen. Zum Beispiel könnte ein Kauf-Limit-Auftrag knapp über dem oberen Ende der Handelsspanne platziert werden, das nun als Unterstützungsniveau fungiert. Ein Stop-Loss-Auftrag könnte auf der gegenüberliegenden Seite der Handelsspanne liegen, um gegen einen fehlgeschlagenen Ausbruch zu schützen.
Praktische Beispiele für Handelsspannen
Bild von Sabrina Jiang © Investopedia 2021
In diesem Chart hätte ein Händler bemerken können, dass die Aktie Ende November und Anfang Dezember begann, einen Preiskurs zu bilden.
Nachdem die anfänglichen Spitzen gebildet wurden, hätte der Händler begonnen, Long- und Short-Trades basierend auf diesen Trendlinien zu platzieren, mit insgesamt drei Short-Trades und zwei Long-Trades entlang der Widerstands- bzw. Unterstützungsniveaus. Die Aktie zeigt noch keinen Ausbruch aus einer der Trendlinien, was das Ende der range-gebundenen Handelsstrategie markieren würde.