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Haustierversicherung

Haustierversicherung verstehen: Kosten, Deckung und Geschichte



Wichtige Erkenntnisse


  • Eine Tierkrankenversicherung hilft, die Gesamtkosten teurer Tierarztrechnungen zu senken.
  • Hohe medizinische Kosten können einige davon abhalten, Haustiere zu adoptieren, und zu „wirtschaftlicher Euthanasie“ führen.
  • Die Versicherungsprämien hängen von Art, Rasse, Geschlecht, Alter und Standort ab.
  • Die Beliebtheit von Tierkrankenversicherungen ist gestiegen.
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Was ist eine Tierkrankenversicherung?


Die tierärztliche Versorgung kann teuer sein, und eine plötzliche Krankheit oder Verletzung kann Tierhalter mit hohen Rechnungen konfrontieren, weshalb eine Tierkrankenversicherung helfen kann. Eine Tierkrankenversicherung ist eine Police, die Tierarztkosten teilweise oder vollständig abdeckt, ähnlich wie eine Krankenversicherung für Menschen mit einem Selbstbehalt. Die Prämien können je nach Faktoren wie Tierart, Rasse und den Behandlungskosten an Ihrem Wohnort variieren. Daher lohnt es sich, Pläne zu vergleichen.



Verständnis der Tierarztkosten


Die Verbindung zwischen Mensch und Tier reicht bis in die Anfänge der Geschichte zurück, als Menschen Tiere in ihre Häuser und Herzen aufgenommen haben. In vielen Fällen betrachten Tierhalter ihre Haustiere genauso wie ihre Kinder. Fortschritte in der Tiermedizin ermöglichen es Tierhaltern, viele Behandlungen für ihre Tiere in Anspruch zu nehmen, die zuvor nur Menschen vorbehalten waren. Diese Behandlungen können teuer sein.1

Die primäre Haustierpflege umfasst jährliche Untersuchungen und Impfungen, Blutuntersuchungen und Zahnreinigungen. Allerdings gibt es ein explosives Wachstum in spezialisierten Bereichen der Haustierpflege wie Neurologie und Onkologie. Auch können Haustiere medizinische Notfälle haben, genau wie ihre menschlichen Besitzer.2

Für einige potenzielle Tierhalter kann die Aussicht auf hohe medizinische Ausgaben ein Hindernis für die Adoption eines Haustieres sein. Darüber hinaus kann die Möglichkeit teurer Behandlungen und Medikamente bei denjenigen, die ein Haustier adoptieren, zu der Entscheidung führen, das Tier einzuschläfern, bekannt als „wirtschaftliche Euthanasie“.



Faktoren, die die Kosten einer Tierkrankenversicherung beeinflussen


Um bei jährlichen Kosten und unerwarteten Notfällen zu helfen, kann ein Tierhalter eine Police abschließen, die einige Auslagen spart. Wie bei der Krankenversicherung für Menschen zahlt der Tierhalter einen jährlichen oder monatlichen Beitrag. Einige Faktoren, die die Kosten der Tierkrankenversicherung beeinflussen, sind:

Art – Hunde kosten in der Regel mehr als Katzen, da sie größer sind und mehr Ansprüche für sie eingereicht werden.

Rasse – Einige Rassen sind für bestimmte Krankheiten und Verletzungen prädisponiert.

Geschlecht – Statistisch werden mehr Ansprüche für Männchen als für Weibchen eingereicht, daher kosten Weibchen weniger.

Alter – Je älter das Haustier, desto teurer die Versicherung, aufgrund der Alterserscheinungen.

Standort – Die Versicherung kostet in großen Ballungsräumen mehr als in Vororten und ländlichen Gebieten.3

Investopedia / Ellen Lindner

Bei jungen Haustieren, die normalerweise nur jährliche Untersuchungen benötigen, können die Versicherungskosten die Kosten der Dienstleistungen übersteigen. Sollte jedoch ein Notfall eintreten, könnten die Tierarztkosten die Versicherungsprämie übersteigen. Auch bei älteren Haustieren, die in der Regel mehr Behandlungen benötigen, könnte die Deckung Geld sparen, unabhängig davon, ob ein Notfall vorliegt oder nicht.



Eine kurze Geschichte der Tierkrankenversicherung


Die Tierkrankenversicherung begann 1890 in Schweden, erreichte unsere Küsten jedoch erst 1982, als die Hunde-Leinwandstar Lassie die erste Tierkrankenversicherung in den USA erhielt.4,5 Seit diesem Anfang ist die Beliebtheit des Produkts gestiegen.6



Bewertung des Nutzens einer Tierkrankenversicherung


Selbst ein gesundes Haustier hat notwendige Ausgaben, die ein neuer Besitzer decken muss. Betrachten Sie dieses hypothetische Beispiel. Als die Fosters Rufus, einen erwachsenen Rettungshund, adoptierten, wussten sie, dass sie im ersten Jahr einige teure Kosten haben würden. Sie wussten, dass der Hund medizinische und präventive Kosten verursachen würde, wie routinemäßige medizinische Behandlung (Impfungen, Wellness-Besuche usw.) (225 $ jährlich), Präventivmedikamente (Herzwurm, Floh/Zecke) (185 $ jährlich) und Kastration oder Sterilisation (300 $).2

Insgesamt müssten die Fosters schätzungsweise 710 $ für ihr neues Haustier im ersten Jahr in ihrem Zuhause ausgeben. Sollte das Tier im Laufe des Jahres andere Probleme haben – wie weitere Blutuntersuchungen, Medikamente oder einen Notfallbesuch – wären die Kosten noch höher. Die Zahlung der Versicherung im ersten Jahr des Besitzes von Rufus erschien den Fosters sinnvoll.7

Im zweiten Jahr jedoch entschieden sich die Fosters, auf die Tierkrankenversicherung zu verzichten und alle medizinischen Kosten aus eigener Tasche zu zahlen.

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