HPfilter
Hodrick-Prescott (HP)-Filter: Warum Sie ihn nicht verwenden sollten
Was ist der Hodrick-Prescott (HP)-Filter?
Der Hodrick-Prescott (HP)-Filter bezieht sich auf eine Datenglättungstechnik. Der HP-Filter wird üblicherweise bei der Analyse verwendet, um kurzfristige Schwankungen zu entfernen, die mit dem Konjunkturzyklus verbunden sind. Die Entfernung dieser kurzfristigen Schwankungen zeigt langfristige Trends auf. Dies kann bei wirtschaftlichen oder anderen Prognosen im Zusammenhang mit dem Konjunkturzyklus helfen.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Hodrick-Prescott-Filter bezieht sich auf eine Datenglättungstechnik, die hauptsächlich in der Makroökonomie verwendet wird.
- Er wird üblicherweise bei der Analyse eingesetzt, um kurzfristige Schwankungen im Zusammenhang mit dem Konjunkturzyklus zu entfernen.
- In der Praxis wird er verwendet, um den Help Wanted Index des Conference Board zu glätten und zu enttrenden, sodass er mit dem JOLTS des Bureau of Labor Statistic's verglichen werden kann, das die offenen Stellen in den USA misst.
Verständnis des Hodrick-Prescott (HP)-Filters
Der Hodrick-Prescott (HP)-Filter ist ein Werkzeug, das häufig in der Makroökonomie verwendet wird. Er ist nach den Ökonomen Robert Hodrick und Edward Prescott benannt, die diesen Filter in den 1990er Jahren in der Wirtschaftswissenschaft populär gemacht haben. Hodrick war ein auf internationale Finanzen spezialisierter Ökonom. Prescott gewann den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften und teilte ihn mit einem anderen Ökonomen für ihre Forschung in der Makroökonomie.
Dieser Filter bestimmt den langfristigen Trend einer Zeitreihe, indem er die Bedeutung kurzfristiger Preisschwankungen herabsetzt. In der Praxis wird der Filter verwendet, um den Help Wanted Index (HWI) des Conference Board zu glätten und zu enttrenden, sodass er mit dem JOLTS des Bureau of Labor Statistic's (BLS) verglichen werden kann, einer Wirtschaftsdatenreihe, die die offenen Stellen in den USA möglicherweise genauer misst.
Wichtig
Der HP-Filter ist ein häufig in der Makroökonomie verwendetes Werkzeug.
Besondere Überlegungen
Der HP-Filter ist eines der am häufigsten verwendeten Werkzeuge in der makroökonomischen Analyse. Er tendiert zu günstigen Ergebnissen, wenn das Rauschen normalverteilt ist und die durchgeführte Analyse historisch ist.
Laut einem Papier des Ökonomen und Professors James Hamilton, das auf der Website des National Bureau of Economic Research erscheint, gibt es mehrere Gründe, warum der HP-Filter nicht verwendet werden sollte. Hamilton schlägt zunächst vor, dass der Filter Ergebnisse liefert, die keine Grundlage im Prozess der Datengenerierung haben. Er stellt auch fest, dass die Werte, die am Ende der Stichprobe gefiltert werden, sich völlig von denen in der Mitte unterscheiden.
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