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Hund

Geschäftshunde: BCG-Matrix-Definition und Strategie-Einblicke



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein "Dog" im Geschäftsleben ist eine Einheit mit geringem Marktanteil und geringem Wachstum.
  • Dogs sind Teil der BCG-Wachstums-Marktanteils-Matrix und weisen auf schlechte Investitionsmöglichkeiten hin.
  • Das Management könnte Dogs aufgrund ihrer schwachen Wettbewerbsposition verkaufen oder abstoßen.
  • Die Dogs of the Dow-Strategie kauft Aktien mit hoher Dividendenrendite in der Hoffnung auf eine bessere Performance.
  • Dogs könnten behalten werden, wenn sie Synergien mit anderen Unternehmensprodukten bieten.


Was ist ein Dog im Geschäftsleben?


In der BCG-Wachstums-Marktanteils-Matrix ist ein "Dog" eine Einheit mit geringem Wachstum und geringem Marktanteil, die Unternehmen möglicherweise veräußern oder neu positionieren, obwohl sie weiterhin komplementäre Produkte oder Kundenkontakte unterstützen kann. Der Begriff taucht auch in der "Dogs of the Dow"-Strategie auf, die auf unterdurchschnittliche, aber ertragsstarke Blue-Chip-Aktien abzielt.



Bewertung von 'Dogs' in der BCG-Matrix


Da ein Dog wertvolles Kapital und Ressourcen bindet, die anderswo im Unternehmen effektiver eingesetzt werden könnten, ist es ein logischer Kandidat für den Verkauf oder die Veräußerung.

Allerdings kann ein Dog manchmal eine breitere Rolle innerhalb eines Unternehmens spielen. Zum Beispiel kann es Produkte anbieten, die die Produkte anderer Geschäftseinheiten ergänzen, oder es kann ein Portal sein, das Kunden für die anderen Produkte des Unternehmens interessiert. In solchen Fällen müsste das Management entscheiden, ob die Synergien und immateriellen Gewinne dieser Geschäftseinheit das darin gebundene Kapital rechtfertigen.

Wenn die langfristigen Aussichten der Einheit düster sind, könnte die beste Vorgehensweise darin bestehen, das Geschäft so schnell wie möglich zu verkaufen oder zu veräußern, da sinkende Aussichten den Verkauf mit der Zeit erschweren würden. In der Geschäftswelt ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Dog jemals zu seinen Glanzzeiten als Star oder Cash Cow zurückkehrt.



Wichtig


In den meisten Fällen, da ein Dog typischerweise in einer reifen Branche tätig ist, wäre das Management nicht berechtigt, ihm mehr Kapital zuzuweisen, um den Marktanteil zu erweitern.



Besondere Überlegungen zur Verwaltung von 'Dog'-Geschäftseinheiten


Gemäß der BCG-Matrix sollten Unternehmen diese "Schätzchen" liquidieren, veräußern oder neu positionieren.1 In der Realität könnte ein solcher Schritt jedoch finanziell nicht sinnvoll sein, da Dogs möglicherweise bereits einen so geringen Wert haben und das Management während des Verkaufsprozesses ablenken könnten. Häufig sind sie aufgrund ihrer schwachen Wettbewerbsposition auch nicht in der Lage, "abgeschöpft" zu werden – wenn die Investitionen reduziert werden, könnten sie einfach verschwinden.

Stattdessen sollte man sie so aufstellen, dass sie mit minimalem Ressourcenverbrauch für den Rest des Portfolios arbeiten, während die besten Leute und alle frei verfügbaren Ressourcen auf attraktivere Geschäfte umgeleitet werden. Mit der Zeit werden sie einen schrumpfenden Teil des Portfolios ausmachen.



Verständnis der 'Dogs of the Dow'-Anlagestrategie


Im Kontext von Investitionen kann sich ein "Dog" auf eine Aktie beziehen, die in einem Jahr ein Dog ist, aber schließlich zu einem Star werden kann, wenn das Management eine Wende herbeiführt, die die Rentabilität und die Aussichten der Aktie verbessert. Dies ist die grundlegende Prämisse der "Dogs of the Dow"-Strategie, die die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite im DJIA kauft, basierend auf der Annahme, dass diese Aktien den Index im Laufe der Zeit übertreffen können, wenn sie ihre Betriebsleistung und Finanzergebnisse verbessern.

Obwohl kein völlig neues Konzept, wurde diese Strategie 1991 mit der Veröffentlichung von Michael B. O'Higgins' Buch "Beating the Dow" populär, in dem er auch den Namen "Dogs of the Dow" prägte.2

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