Inandout
Ein- und Ausstiegs-Handelsstrategie: Definition, Funktionsweise und Risiken
Was ist In and Out?
In and Out ist eine Handelsstrategie, bei der ein einzelner Wertpapier oder eine Währung innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach gekauft und verkauft wird. In and Out-Handel kann eine einzige Handelssitzung dauern oder länger, aber kürzer als der Zeitraum einer Buy-and-Hold-Strategie. Es handelt sich um einen spekulativen Handelsansatz, der genutzt wird, um kurzfristige Kursbewegungen auszunutzen.
Wichtige Erkenntnisse
- In and Out-Handel ist eine Strategie, bei der ein einzelner Wertpapier innerhalb eines kurzen Zeitrahmens mehrfach gekauft und verkauft wird, typischerweise von Daytradern genutzt, um von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren. Diese Taktik ist spekulativer und erfordert schnelle Entscheidungen.
- Daytrader, die die In and Out-Strategie anwenden, konzentrieren sich auf technische Analysen statt auf fundamentale Faktoren. Dabei werden Preistrends und -muster im Zeitverlauf analysiert, während langfristige Unternehmens- oder Wirtschaftsdetails ignoriert werden.
- Obwohl In and Out-Handel profitabel sein kann, ist er aufgrund seiner Abhängigkeit von schnellen Preisänderungen riskanter. Händler müssen über ausgefeilte Software und schnelles Internet verfügen, um Trades effizient auszuführen und Kosten wie den Geld-Brief-Spread zu überwinden.
- Daytrader in den USA müssen möglicherweise höhere Steuersätze auf kurzfristige Kapitalgewinne zahlen, da diese als normales Einkommen besteuert werden. Dies steht im Gegensatz zu langfristigen Kapitalgewinnen, die einen Höchststeuersatz von 20 % haben.
- Trades, die auf technischer Analyse statt auf Fundamentaldaten basieren, können dazu führen, dass der innere Wert übersehen wird. Stattdessen verlässt man sich auf Charts und Grafiken, um Kursbewegungen zu verfolgen. Somit wird eine Strategie angewendet, die oft wegen ihrer Unmittelbarkeit und mangelnden Sorge um langfristiges Wachstum bevorzugt wird.
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Wie die In and Out-Handelsstrategie funktioniert
In and Out bezieht sich auf den Kauf einer Aktie, Währung oder eines anderen Finanzinstruments (Einstieg in den Markt) und den schnellen Verkauf (Ausstieg aus dem Markt). Der Vorgang wird innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach wiederholt. Diese Strategie wird überwiegend von Daytradern genutzt, die weniger an langfristigem Wachstum interessiert sind. Diese Strategie ist tendenziell riskanter, da sie auf schnelle Preisänderungen angewiesen ist, um profitabel zu sein. In and Out-Handel verwendet typischerweise technische Analysen und keine wirtschaftlichen Fundamentaldaten.
Die Rolle von In and Out im Daytrading
Ein Daytrader kauft und verkauft innerhalb desselben Tages und versucht, von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren. Ein In and Out-Händler ist eine spezifische Art von Daytrader, der wiederholt dasselbe Instrument kauft und verkauft, anstatt verschiedene Instrumente.
Daytrading wurde während des Hightech-Booms Ende der 1990er Jahre populär. Viele Menschen profitierten in der Zeit starker Kursanstiege im technologielastigen NASDAQ zwischen Oktober 1998 und März 2000. Die Kosten des Daytradings können die nominalen Gewinne aufzehren. Allerdings sind ausgefeilte Software und schneller Internetzugang unerlässlich, um profitabel zu handeln. Händler zahlen beim Kauf und Verkauf den Geld-Brief-Spread, der bei kleinen Stückzahlen erheblich sein kann.
Technische Analyse beim In and Out-Handel
In and Out-Händler handeln in der Regel auf Basis technischer Signale und nicht auf Basis von Fundamentaldaten. Devisenhandel auf Basis von Fundamentaldaten berücksichtigt Faktoren wie die wirtschaftliche Situation und Aussichten eines Landes, die internationale Politik und die Zinssätze.
Beim Handel mit Aktien und Anleihen berücksichtigen Anleger und Händler den Geschäftssektor, die Gewinnaussichten und erneut das wirtschaftliche Umfeld. Diese Faktoren können Wochen oder Monate dauern, um eine größere Wirkung zu entfalten, daher konzentrieren sich kurzfristige Händler auf die technische Analyse. Dieser Ansatz ignoriert den inneren Wert des gekauften und verkauften Objekts und konzentriert sich stattdessen auf Trends und die Geschwindigkeit von Kursbewegungen. Im Kern ist die technische Analyse eine Untersuchung von Angebot und Nachfrage. Händler, die auf Basis technischer Analysen kaufen und verkaufen, werden als "Chartisten" bezeichnet, da sie sich auf Charts und Grafiken verlassen, die Kursbewegungen im Zeitverlauf visuell darstellen.
Steuerliche Auswirkungen für In and Out-Händler
In den USA unterliegen Daytrader oft höheren Steuersätzen aufgrund der ungünstigen Behandlung kurzfristiger Kapitalgewinne. Kapitalgewinne werden zum normalen Einkommensteuersatz besteuert. Der Steuersatz für langfristige Kapitalgewinne beträgt in der Regel maximal 20 %.1 Eine Ausnahme bilden Hedgefonds, deren Daytrading-Gewinne zum langfristigen Kapitalgewinnsteuersatz besteuert werden.
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Internal Revenue Service. "Topic No. 409, Capital Gains and Losses."
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