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Investitionsmultiplikator

Investitionsmultiplikator verstehen: Definition, Beispiele und Formel



Was Ist der Investitionsmultiplikator?


Der Investitionsmultiplikator ist ein zentrales wirtschaftliches Konzept, das in den Theorien von John Maynard Keynes verwurzelt ist. Es besagt, dass Erhöhungen der Investitionsausgaben tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben können, indem sie einen Kreislauf aus gestiegenem Einkommen und Konsum auslösen.

Indem man den Investitionsmultiplikator versteht, der auf der marginalen Konsumneigung (MPC) und Sparneigung (MPS) basiert, kann man seine weitreichenden Auswirkungen erfassen, die in Szenarien wie Staatsausgaben für Infrastrukturprojekte beispielhaft sind. Dieses Konzept unterstreicht, dass Investitionen keine isolierten finanziellen Handlungen sind, sondern weitreichende wirtschaftliche Aktivitäten katalysieren.1



Wichtige Erkenntnisse


  • Der Investitionsmultiplikator verstärkt die wirtschaftlichen Auswirkungen von Investitionsausgaben auf das Gesamteinkommen.
  • Verwurzelt in der keynesianischen Ökonomie, hebt der Investitionsmultiplikator die Kettenwirkung von Ausgaben und Einkommen hervor.
  • Zu den wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Investitionsmultiplikators gehören die marginale Konsumneigung (MPC) und die marginale Sparneigung (MPS).
  • Ein höherer MPC führt zu einem größeren Investitionsmultiplikator und fördert wirtschaftliche Anreize durch erhöhte Ausgaben.
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Wie der Investitionsmultiplikator die Wirtschaftlichen Auswirkungen Verstärkt


Der Investitionsmultiplikator versucht, die wirtschaftlichen Auswirkungen öffentlicher oder privater Investitionen zu bestimmen. Beispielsweise können höhere Staatsausgaben für Straßen das Einkommen von Bauarbeitern und Materiallieferanten steigern. Diese Personen könnten das zusätzliche Einkommen in den Bereichen Einzelhandel, Konsumgüter oder Dienstleistungen ausgeben, was das Einkommen der Arbeitnehmer in diesen Sektoren erhöht.1

Dieser Kreislauf kann sich mehrfach wiederholen und Straßeninvestitionen in einen wirtschaftlichen Impuls verwandeln, der Arbeitnehmern in vielen Branchen hilft.

Mathematisch gesehen ist der Investitionsmultiplikator eine Funktion von zwei Hauptfaktoren: der marginalen Konsumneigung (MPC) und der marginalen Sparneigung (MPS).



Kurzer Fakt


John Maynard Keynes war einer der ersten Ökonomen, der veranschaulichte, wie Regierungen Multiplikatoren wie den Investitionsmultiplikator nutzen können, um das Wirtschaftswachstum durch Ausgaben zu stimulieren.1



Beispiele für den Investitionsmultiplikator


Betrachten wir die Straßenbauarbeiter aus unserem vorherigen Beispiel. Wenn der durchschnittliche Arbeitnehmer eine MPC von 70 % hat, bedeutet dies, dass er im Durchschnitt 0,70 $ von jedem verdienten Dollar konsumiert. In der Praxis könnte er diese 0,70 $ für Dinge wie Miete, Benzin, Lebensmittel und Unterhaltung ausgeben. Wenn derselbe Arbeitnehmer eine MPS von 30 % hat, bedeutet dies, dass er im Durchschnitt 0,30 $ von jedem verdienten Dollar spart.

Unternehmen geben wie Einzelpersonen ebenfalls einen großen Teil ihres Einkommens für Ausgaben wie Löhne, Miete und Gerätereparaturen aus. Ein typisches Unternehmen könnte 90 % seines Einkommens für diese Kosten ausgeben und 10 % als Gewinn für die Aktionäre übrig lassen.



Berechnung des Investitionsmultiplikators: Formel und Erklärung


Die Berechnung des Investitionsmultiplikators eines Projekts ist einfach:2

1/(1−MPC)1 / (1 - MPC)1/(1−MPC)

In unseren obigen Beispielen wären die Investitionsmultiplikatoren 3.33 und 10 für die Arbeiter bzw. die Unternehmen. Der Grund, warum die Unternehmen mit einem höheren Investitionsmultiplikator verbunden sind, ist, dass ihre MPC höher ist als die der Arbeiter. Mit anderen Worten: Sie geben einen größeren Prozentsatz ihres Einkommens für andere Teile der Wirtschaft aus und verbreiten so den durch die Anfangsinvestition verursachten wirtschaftlichen Impuls weiter.



Was ist die Formel für den Investitionsmultiplikator?


Um den Investitionsmultiplikator für ein Projekt zu berechnen, kann die folgende Formel verwendet werden:

1/(1−MPC)

MPC ist das Akronym für die marginale Konsumneigung.



Wer war John Maynard Keynes?


John Maynard Keynes war ein bahnbrechender britischer Ökonom, der als Vater der modernen Makroökonomie gilt. Sein Buch, The General Theory of Unemployment, Interest, and Money, wurde 1936 veröffentlicht und ist die Grundlage der keynesianischen Wirtschaftslehre.3



Was sind Beispiele für Multiplikatoren?


In der Wirtschaft und im Finanzwesen werden verschiedene Multiplikatoren verwendet. Beispiele neben dem Investitionsmultiplikator sind der fiskalische Multiplikator, der Gewinnmultiplikator , und der Eigenkapitalmultiplikator.

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