James M Buchanan Jr
James M. Buchanan: Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger für Public-Choice-Theorie
Wichtige Erkenntnisse
- James M. Buchanan Jr. wurde 1986 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Arbeiten zur Theorie der öffentlichen Wahl ausgezeichnet.
- Er war zusammen mit Gordon Tullock Koautor von "The Calculus of Consent", das die Grundlage der Theorie der öffentlichen Wahl bildet.
- Die Theorie der öffentlichen Wahl wendet die Wirtschaftswissenschaften an, um das Verhalten von Wählern und Politikern zu analysieren.
- Buchanan gründete das Center for Study of Public Choice.
- James M. Buchanan Jr. war ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, der 1986 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seinen Beitrag zur Theorie der öffentlichen Wahl erhielt, die die Wirtschaftswissenschaften nutzt, um das Verhalten von Wählern und öffentlichen Amtsträgern zu analysieren. Er entwickelte die Theorie der öffentlichen Wahl gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Gordon Tullock.
- Buchanans Arbeit in der Wirtschaftswissenschaft trug zur Gründung des Center for Study of Public Choice an der George Mason University bei. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter "What Should Economists Do?", "The Limits of Liberty" und "The Calculus of Consent" mit Gordon Tullock. Buchanan starb am 9. Januar 2013.
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James M. Buchanan Jr.s prägende Jahre und akademischer Weg
James M. Buchanan Jr. wurde am 3. Oktober 1919 in Murfreesboro, Tennessee, geboren. Er erwarb 1940 einen Bachelor-Abschluss am Middle Tennessee State College und 1948 einen Ph.D. von der University of Chicago.
Von 1956 bis 1968 war Buchanan Professor an der University of Virginia, wo er das Thomas Jefferson Center for Studies in Political Economy gründete. Von 1968 bis 1983 lehrte er an der UCLA und der Virginia Tech, bevor er an die George Mason University wechselte, wo er als Emeritus in den Ruhestand ging.1
Erklärung der Theorie der öffentlichen Wahl
1962 verfasste James M. Buchanan Jr. gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Gordon Tullock "The Calculus of Consent", das die Grundprinzipien der Theorie der öffentlichen Wahl darstellt. Das Buch gilt als Referenz für die Disziplin der öffentlichen Wahl in den Politik- und Wirtschaftswissenschaften.1
Die Theorie der öffentlichen Wahl wendet die Wirtschaftswissenschaften auf politische Entscheidungsprozesse an und widerspricht der herkömmlichen Auffassung, dass Politiker im besten Interesse ihrer Wähler handeln. Sie bewertet, wie Anreize und persönlicher Gewinn die Entscheidungen von Politikern prägen. Buchanans Einblicke in die menschliche Natur und politische Ergebnisse liefern ein Verständnis der Vorteile, die politische Akteure motivieren, und ermöglichen genauere Vorhersagen politischer Entscheidungen.2 In 1986 wurde Buchanan mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet für "seine Entwicklung der vertraglichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen für die Theorie der wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsfindung".3
Das Center for Public Choice an der George Mason University baut auf den bahnbrechenden wirtschafts- und politikwissenschaftlichen Theorien auf, für die Buchanan den Nobelpreis erhielt. Als Forschungsprogramm erweitert Public Choice die Instrumente der Wirtschaftswissenschaften, um das Verhalten von Wählern, Kandidaten, Gesetzgebern, Bürokraten und Richtern zu analysieren. Das 1957 an der University of Virginia gegründete Zentrum hieß ursprünglich Thomas Jefferson Center for Studies in Political Economy. 1969 zog das Zentrum an die Virginia Tech und 1983 an die George Mason University, wo es heute noch tätig ist.4
Welche Bereiche der Wirtschaftswissenschaften beeinflussten James M. Buchanan Jr.?
Buchanan erforschte verschiedene wirtschaftliche Denkschulen, darunter den Libertarismus und das marktwirtschaftliche Denken.
Was ist der Unterschied zwischen der Theorie der öffentlichen Wahl und der Theorie der sozialen Wahl?
Die Theorie der öffentlichen Wahl ist eng mit der Theorie der sozialen Wahl verwandt. Beide Denkschulen fallen unter das Studium der öffentlichen Wirtschaft. Die Theorie der sozialen Wahl ist jedoch ein mathematischer Ansatz für die kombinierten Variablen individueller Interessen, die in der Theorie der öffentlichen Wahl enthalten sind, und wie diese Interessen das Wählerverhalten beeinflussen.
Welche Führungspositionen hatte James M. Buchanan Jr. inne?
Buchanan war Mitglied des Board of Advisors des Independent Institute, Mitglied und ehemaliger Präsident der Mont Pelerin Society sowie Distinguished Senior Fellow des Cato Institute.5