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James Tobin

James Tobin: Nobelökonom, Tobin-Steuer und öffentlicher Dienst



Wichtige Erkenntnisse


  • James Tobin was a Neo-Keynesian economist who won the Nobel Prize in 1981.
  • Tobin beeinflusste ökonomische Modelle wie das Tobin Q und das Baumol-Tobin-Modell.
  • Er war Mitglied im Council of Economic Advisers von Präsident Kennedy.
  • Er führte eine Steuer zur Eindämmung von Währungsspekulationen ein, die als Tobin tax bekannt wurde.
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  • James Tobin was a Neo-Keynesian economist who was awarded the 1981 Nobel Prize in economics for his research on the financial system and its impact on inflation and employment. Er ist auch bekannt für die Einführung der Idee einer Steuer auf Devisentransaktionen zur Reduzierung von Währungsspekulationen. Diese wurde nach seinem Tod als Tobin tax bekannt. Tobin schrieb mehrere Bücher, darunter Essays in Economics und Money, Credit and Capital. Er starb am 11. März 2002.
  • Investopedia / Alex Dos Diaz


James Tobins akademische Wurzeln und frühe Karriere


James Tobin wurde am 5. März 1918 in Champaign, Illinois, geboren. Er erwarb sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss an der Harvard University.

Nach seinem Abschluss im Jahr 1940 begann Tobin seine Karriere im Office of Price Administration and Civilian Supply in Washington, D.C. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der United States Navy.1

Tobin kehrte nach Harvard zurück, um 1947 einen Ph.D. in Wirtschaftswissenschaften zu erwerben, und trat 1950 der Fakultät der Yale University bei, wo er bis zu seiner Emeritierung 1988 blieb.



James Tobins Rolle bei der Gestaltung der US-Wirtschaftspolitik


Die Anwendung der Wirtschaftswissenschaften auf reale Probleme leitete James Tobins Arbeit während seiner gesamten Karriere, und er bemerkte einmal: „Die Wirtschaftswissenschaft war schon immer ein politikorientiertes Fach. Wenn sie nicht auf die drängenden politischen Fragen der Zeit angewendet wird, wird sie zu einer sterilen Übung ohne Nutzen oder Interesse."1

1961 lud Präsident Kennedy James Tobin ein, als einer von drei Ökonomen in seinem Council of Economic Advisers zu dienen. Die Gruppe unterstützte die Exekutive bei wirtschaftspolitischen Fragen und veröffentlichte den Economic Report von 1962, eine Erklärung der Stabilisierungs- und Wachstumspolitik, die als „new economics“ bekannt wurde.2

Zusätzlich zu seiner Arbeit mit der Kennedy-Administration war Tobin als wissenschaftlicher Berater für das Board of Governors der Federal Reserve und das US-Finanzministerium tätig.



Tobins Portfoliotheorie verstehen


James Tobin erhielt 1981 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Analyse der Finanzmärkte und ihrer Beziehungen zu Ausgabenentscheidungen, Beschäftigung, Produktion und Preisen.2

Seine Portfoliotheorie definiert, wie Finanzmärkte die Investitionsentscheidungen von Haushalten und Unternehmen auf der Grundlage gewichteter Risiken und erwarteter Renditen beeinflussen. Tobin betonte, dass diese mikroökonomischen Entscheidungen innerhalb eines Haushalts oder Unternehmens makroökonomische Aggregate wie Gesamtkonsum, Beschäftigung und Inflation beeinflussen.



Erforschung der Auswirkungen der Tobin tax


James Tobin entwickelte die Idee für das, was später als „Tobin tax“ bekannt wurde, als Reaktion auf den Zusammenbruch des Bretton-Woods-Abkommens im Jahr 1971. Volatile, flexible Wechselkurse ersetzten die festen Wechselkurse, die einst auf der Bindung des US-Dollars an einen Goldstandard beruhten.

Da Geld in einem Umfeld schwankender Kurse schnell bewegt wurde, schlug Tobin vor, diese Volatilität mit einer kleinen Steuer auf jede Transaktion des Umtauschs von einer Währung in eine andere zu reduzieren. Diese Steuer würde kurzfristige Währungsspekulationen verhindern und die Auswirkungen solcher Spekulationen auf kleine Entwicklungsländer abfedern, die nicht mit großen Finanzinstituten konkurrieren konnten.

Die Tobin tax wurde erst nach James Tobins Tod im Jahr 2002 formal eingeführt oder genutzt, und Tobins ursprüngliches Ziel, Währungsspekulationen zu stoppen, wurde von Ideen überschattet, die Steuer zur Generierung von Einnahmen für wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf internationaler Ebene zu nutzen.3



Was ist die Tobin's Q Ratio?


Die Tobin's Q Ratio wurde 1966 von dem Ökonomen Nicholas Kaldor entwickelt und von James Tobin populär gemacht, während er Professor an der Yale University war. Die Tobin's Q Ratio definiert den Wert eines Unternehmens als sein Gesamtvermögen geteilt durch seinen Marktwert.



Was ist das Tobin Project?


Das 2005 gegründete Tobin Project ist eine unabhängige, gemeinnützige Forschungsorganisation, die auf der Arbeit von James Tobin und bahnbrechender Forschung zu drängenden Problemen des 21. Jahrhunderts basiert, mit Schwerpunkt auf den Institutionen der Demokratie, Regierung und Märkte, wirtschaftliche Ungleichheit und nationale Sicherheit.4



Was ist das Baumol-Tobin-Modell?


Die von William Baumol und James Tobin entwickelte Theorie untersucht den Trade-off zwischen dem Wert der Liquidität, die durch das Halten von Bargeld geboten wird, und dem Wert der Zinsen, die durch das Halten von liquiden Mitteln verloren gehen.

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