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Januarbarometer

Januar-Barometer: Markttrends vorhersagen mit S&P 500 Optimismus



Wichtige Erkenntnisse


  • Der January Barometer legt nahe, dass die Marktperformance im Januar den Rest des Jahres vorhersagt.
  • Es ist ein US-zentriertes Konzept, das weitgehend an den S&P 500 Index gebunden ist.
  • Der January Barometer wurde 1972 von Yale Hirsch eingeführt.
  • Einige Trader nutzen es, um den Markt auf der Grundlage der Januar-Performance zu timen.
  • Seine behauptete Genauigkeit ist umstritten, teilweise aufgrund des allgemeinen Aufwärtstrends bei Aktien.
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Was ist der January Barometer?


Der January Barometer ist eine Markttheorie, die die Januar-Performance des S&P 500 Index mit seinen Ergebnissen für den Rest des Jahres verknüpft. Yale Hirsh stellte die Idee im "Stock Trader's Almanac" vor, der sich auf die US-Aktienmärkte konzentriert. Seine Erfolgsbilanz zeigt eine gemischte Genauigkeit, was die anhaltende Debatte darüber anheizt, ob Januartrends zuverlässige Einblicke in die Marktrichtung des gesamten Jahres bieten.



Analyse der Mechanismen hinter dem January Barometer


Die Idee des January Barometer wurde erstmals 1972 von Yale Hirsch, dem Schöpfer des Stock Trader's Almanac, entwickelt. Dennoch wird es bis heute von einigen Tradern verwendet.

Trader, die an diese Hypothese glauben, nutzen sie möglicherweise, um den Markt zu timen. Das heißt, sie investieren nur in den Jahren in den Markt, in denen der Barometer einen Anstieg vorhersagt, und bleiben dem Markt fern, wenn der Barometer einen Marktrückgang prognostiziert.

Befürworter dieser Ansicht führen Daten an, die zeigen, dass der January Barometer zwischen 1950 und 2021 nur 11 Fehler aufwies, was dem Indikator eine Genauigkeitsquote von 84,5% verleiht.1 Dieses Phänomen könnte jedoch weitgehend illusorisch sein. Denn von 1945 bis 2021 erzielten die US-Aktienmärkte in etwa 70% der Fälle eine positive Jahresrendite.2 Daher könnte der January Barometer lediglich ein Nebeneffekt der allgemeinen Tendenz sein, dass US-Aktien jedes Jahr etwas steigen, und kein besonderes Phänomen, das zur Verbesserung des Markt-Timings genutzt werden kann.

Kritiker der January Barometer-Theorie weisen darauf hin, dass ähnliche Phänomene außerhalb der USA nicht durchgängig gefunden wurden und es sich daher um eine vorübergehende Anomalie handeln könnte, die spezifisch für die US-Aktienmärkte ist.



Wichtig


Der January Barometer könnte einen sich selbst verstärkenden Charakter haben. Wenn US-Investoren auf einen starken Januar reagieren, indem sie stärker in Aktien investieren, könnte dies selbst zu steigenden Kursen führen. Wenn dies zutrifft, könnte es erklären, warum die Korrelation zwischen Januar- und Jahresmarktrenditen in den USA stärker ausgeprägt ist als in anderen Regionen, in denen die January Barometer-Theorie weniger bekannt ist.



Praxisbeispiel des January Barometer


Der January Barometer hat gemischte Ergebnisse geliefert. Im Januar 2023 wuchs der S&P 500 um 6.18% und im Jahresverlauf um mehr als 26%. Im Januar 2022 fiel der S&P 500 um mehr als 5% und endete mit einem Verlust von 20%. Im Januar 2021 fiel der S&P 500 um 1.1%, um dann im Jahresverlauf knapp unter 27% zuzulegen. Die Ergebnisse im Jahr 2020 waren mehrdeutiger: Der S&P 500 verlor im Januar 0.16%, um dann im restlichen Jahr eine Rallye von 16% zu verzeichnen. Im Jahr 2019 stieg der S&P 500 im Januar um 7.87% und beendete das Jahr mit einem Plus von 28.9%.342



Was ist die Santa Claus Rally?


Ähnlich wie der January Barometer wurde die Santa Claus Rally 1972 von Yale Hirsch, Autor des Stock Trader's Almanac, geprägt. Die Santa Claus Rally sucht nach einer Rallye während einer Spanne von sechs Handelssitzungen, die mit der ersten Sitzung nach Weihnachten beginnt und früh im neuen Jahr endet.5



Was ist ein Sentiment-Indikator?


Ein Sentiment-Indikator soll Aufschluss darüber geben, wie eine Gruppe über den Markt oder die Wirtschaft denkt. Ökonomen und Investoren sind stets auf der Suche nach Signalen, was in den kommenden Monaten an den Märkten oder in der gesamten Wirtschaft passieren könnte. Die allgemeine Idee ist, dass die Marktperformance oft im Einklang mit der öffentlichen Stimmung verläuft. Einige Analysten glauben auch, dass die jüngste Performance als Maßstab dafür dienen kann, wie eine Gruppe von Anlegern fühlt, und erwarten daher, dass sich die Performance fortsetzt.



Was ist Saisonalität?


Saisonalität bezieht sich auf die vorhersehbaren Veränderungen, die im Laufe eines Jahres in einer Volkswirtschaft oder einem Unternehmen auftreten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Jahreszeiten zu drastischen Veränderungen der Verkaufszahlen von Unternehmen in bestimmten Sektoren führen. Beispielsweise sind die Ausgaben während der Feiertage oft ein Haupttreiber des Umsatzwachstums über das gesamte Jahr hinweg für Unternehmen im Einzelhandelssektor.

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