Jegliche Tätigkeit
Verständnis der Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Wichtige Erkenntnisse
- Berufsunfähigkeitsversicherungen mit dem Prinzip „Jeder Beruf“ zahlen nur Leistungen, wenn Sie keinen geeigneten Job ausüben können, nicht nur Ihren vorherigen Beruf.
- Diese Policen bieten geringere oder gar keine Leistungen, wenn Sie eine andere Tätigkeit zu einem niedrigeren Gehalt ausüben können.
- Eigenberufs-Policen zahlen Leistungen, wenn Sie Ihren Beruf vor der Verletzung nicht mehr ausüben können, unabhängig von Ihrer Fähigkeit, andere Arbeiten zu verrichten.
- Arbeitgeber-Berufsunfähigkeitspläne bieten möglicherweise nur den „Jeder-Beruf“-Schutz; Zusatzpolicen bieten weiteren Schutz.
- Übergangs-Eigenberufs-Policen passen die Leistungen an, wenn Sie in einem neuen Job Geld verdienen.
- Eine „Jeder-Beruf“-Police ist eine Art Berufsunfähigkeitsversicherung. Der „Jeder-Beruf“-Schutz gewährt Leistungen, wenn der Versicherte aufgrund seiner Ausbildung, Erfahrung und seines Alters keinen angemessenen Beruf ausüben kann.
- Eigenberufs-Berufsunfähigkeitsversicherungen hingegen gewähren Leistungen, wenn der Versicherte seinen bisherigen Beruf oder sein Fachgebiet nicht mehr ausüben kann, selbst wenn er noch eine andere Arbeit finden kann. Vom Arbeitgeber bereitgestellte Berufsunfähigkeitsdeckungen sind in der Regel „Jeder-Beruf“-Versicherungen, und Arbeitnehmer müssen möglicherweise selbst eine Zusatzdeckung suchen.
Wie „Jeder-Beruf“-Versicherungspolicen funktionieren
Die „Jeder-Beruf“-Klauseln in der Police legen die Art oder Natur der Arbeit fest, die ein Versicherter ausüben kann. Wenn er noch arbeiten kann, auch wenn es ein schlechter bezahlter Job ist, würde eine „Jeder-Beruf“-Police keine Leistungen zahlen. Im Gegensatz dazu ist die Eigenberufs-Police eine, die den Versicherten als behindert betrachtet, wenn er nicht in der Lage ist, dieselbe Tätigkeit wie vor einem Unfall oder einer Verletzung auszuüben.
Zum Beispiel würde ein Chirurg, der sich an den Händen verletzt hat, unter einer „Jeder-Beruf“-Police keine Leistungen erhalten, wenn er noch als Arzt im medizinischen Bereich arbeiten könnte, aber nicht als Chirurg. Bei der Eigenberufs-Police würden sie weiterhin Leistungen erhalten, bis sie wieder als Chirurg praktizieren können.
Wenn ihre Behinderung den Versicherten jedoch daran hindert, einen Beruf auszuüben, für den sie angemessen qualifiziert sind, hätten sie Anspruch auf Leistungen. Zurück zum Beispiel des Chirurgen: Wenn sie ohne spezielle Ausrüstung oder Hilfe nicht in einem Krankenhaus arbeiten könnten, würden die Leistungen weitergehen.
Vom Arbeitgeber bereitgestellte Berufsunfähigkeitsversicherungen sind möglicherweise nur als „Jeder-Beruf“-Police erhältlich. Arbeitnehmer können eine zusätzliche Berufsunfähigkeitspolice für weiteren Schutz erwerben.
Bevor ein Versicherungsunternehmen Leistungen auszahlt, bewertet es die Behinderung und die Gehaltshistorie der Person und führt eine Gehaltsanalyse ähnlicher und verfügbarer Berufe durch, bevor es die Auszahlungshöhe festlegt.
Vergleich von Eigenberufs- und „Jeder-Beruf“-Policen
Der Eigenberufsschutz gilt für den spezifischen Beruf des Versicherten ohne weitere Auflagen. Wenn er die wesentlichen und substanziellen Pflichten seines Berufs vor der Verletzung nicht mehr erfüllen kann, wird die Leistung gezahlt, unabhängig davon, ob er woanders arbeitet.
Wenn der Chirurg vor der Behinderung beispielsweise einen neuen Beruf als Marketingdirektor bei einem Softwareunternehmen gefunden hätte, würde er weiterhin die volle Leistung erhalten. Wenn der Versicherte die Definition der vollständigen Erwerbsunfähigkeit erfüllt und einen neuen Beruf annimmt, wird seine Berufsunfähigkeitsrente nicht durch Einkünfte aus dem neuen Beruf beeinflusst oder gemindert, unabhängig von der Höhe.
Erkundung hybrider Berufsunfähigkeitsversicherungsoptionen
Der übergangsweise Eigenberufsschutz ist ein Eigenberufsschutz mit angepasster Leistung. Wenn der Versicherte sich dafür entscheidet, in einem anderen Beruf zu arbeiten, können die Einkünfte aus dem neuen Beruf die Leistungshöhe reduzieren. Wenn die volle Leistung des Chirurgen 8.000 $ pro Monat betrug und seine neue Marketingposition 6.000 $ zahlte, könnte die Leistung auf 2.000 $ sinken.
Einige Versicherer bieten eine Bonus-Hybrid-Version der Berufsunfähigkeitsversicherung an. Zu Beginn des Leistungsbezugs gilt die Eigenberufsdefinition. Nach einem bestimmten Zeitraum von Monaten oder Jahren wechselt der Schutz zu einer strengeren Berufsdefinition. Beispielsweise wird die Leistung nur dann weitergezahlt, wenn der Versicherte weiterhin nicht in der Lage ist, einen Beruf auszuüben, für den er qualifiziert ist, und keinen anderen Beruf ausübt.