John B Taylor
John B. Taylor: Ökonom hinter der Taylor-Regel zur Geldpolitik
Wichtige Erkenntnisse
- John B. Taylor ist ein Wirtschaftsprofessor, bekannt für die Taylor-Regel zu Zinssätzen.
- Er ist Professor an der Stanford University und Senior Fellow an der Hoover Institution.
- Taylor war Mitglied im President's Council of Economic Advisers und im Finanzministerium unter George W. Bush.
- Er stellte die Taylor-Regel in seinem bahnbrechenden Artikel von 1993 zur Geldpolitik vor.
- Taylor hat zahlreiche Werke verfasst und prestigeträchtige Auszeichnungen in der Wirtschaftswissenschaft erhalten.
Wer ist John B. Taylor?
John B. Taylor ist ein renommierter Wirtschaftswissenschaftler und eine Schlüsselfigur bei der Gestaltung der modernen Geldpolitik. Taylor ist der Mary and Robert Raymond Professor of Economics an der Stanford University und Senior Fellow of Economics an der Hoover Institution. Er ist außerdem Direktor des Stanford University Introductory Economics Center.1
Taylors Fachgebiete umfassen Makroökonomie, Geldpolitik und internationale Wirtschaft. Er ist vor allem bekannt für seine Arbeit zur Entwicklung eines bedeutenden Instruments zur Zinsprognose, das als die Taylor-Regel bekannt wurde. Die Taylor-Regel besagt, dass der reale Zinssatz das 1,5-fache der Inflationsrate betragen sollte, basierend auf mehreren makroökonomischen Annahmen.2
Taylors Einfluss erstreckt sich auf seine Tätigkeit in verschiedenen Wirtschaftsräten, darunter Positionen im U.S. Presidents' Council of Economic Advisers und in internationalen Angelegenheiten.
John B. Taylors akademische und berufliche Beiträge
Er war von 1976-1977 und von 1989-1991 Mitglied des President's Council of Economic Advisers. Von 1995-2001 war er außerdem Mitglied des Congressional Budget Office of Economic Advisers. Taylor war zudem Under-Secretary des Finanzministeriums für internationale Angelegenheiten unter der Regierung von George W. Bush. In seinem Heimatstaat Kalifornien war Taylor von 1996-1998 und 2005-2010 Mitglied des California Governor's Council of Economic Advisors.3
Taylor ist Autor von Hunderten von Büchern und Studien, darunter sein bahnbrechender Artikel von 1993, „Discretion Vs. Policy Rules in Practice", in dem er die Argumente vorstellte, die als die Taylor-Regel bekannt wurden. Er ist häufig Gast in Finanzfernsehen, Radio und Podcasts und hat Hunderte von Artikeln und Op-Eds zur Makroökonomie und Geldpolitik verfasst. Er hat zudem Dutzende von angesehenen Auszeichnungen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erhalten, darunter die Adam Smith Awards 2016 der Association of Private Enterprise Education und die Truman Medal for Economic Policy 2015.
Zusätzlich zu seiner Arbeit an der Stanford University hat Taylor auch an der Columbia University und der Woodrow Wilson School of Princeton gelehrt. Er schloss sein Studium summa cum laude an der Princeton University mit einem B.A. in Economics im Jahr 1968 ab und promovierte 1973 in Economics an der Stanford University.3