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kalkulatorische Kosten

Was sind kalkulatorische Kosten? Opportunitätskosten verstehen und erklärt.



Wichtige Erkenntnisse


  • Kalkulatorische Kosten sind unsichtbar und erscheinen nicht in Finanzberichten.
  • Sie stellen die Kosten für die Nutzung von Vermögenswerten dar, anstatt alternative Optionen zu verfolgen.
  • Kalkulatorische Kosten sind entscheidend, wenn es darum geht, Ressourcen effektiv zuzuteilen.
  • Diese Kosten sind keine Barausgaben, was sie verborgen, aber bedeutend macht.


Was sind kalkulatorische Kosten?


Kalkulatorische Kosten sind unsichtbare, implizite Kosten, die nicht in Finanzberichten erscheinen, sodass sie leicht übersehen werden können. Sie sind wichtig, weil sie zeigen, worauf man verzichtet, wenn man eine Option einer anderen vorzieht, zum Beispiel das Gehalt, das jemand aufgibt, um eine Graduiertenschule zu besuchen.



Die Auswirkungen kalkulatorischer Kosten untersuchen


Kalkulatorische Kosten sind die Kosten, die mit der Zuweisung von Ressourcen zu einer Vorgehensweise verbunden sind, wodurch auf mögliche Vorteile verzichtet wird, die aus jeder anderen Option zur Nutzung derselben Ressourcen entstehen könnten. Da Ressourcen begrenzt sind, können Einzelpersonen sie nicht jeder Option zuweisen und müssen daher eine auswählen.

Wenn eine Person beispielsweise beschließt, statt zu arbeiten eine Graduiertenschule zu besuchen, wären die kalkulatorischen Kosten das Gehalt, das sie während der Studienzeit aufgibt.

Kalkulatorische Kosten sind verborgen und beinhalten keinen Geldabfluss, daher sind sie in den Budgetierungsrichtlinien des Managements nicht von primärer Bedeutung, jedoch sind sie wichtig zu berücksichtigen, wenn es darum geht, wie Ressourcen zugeteilt werden. Explizite Kosten sind leicht zu identifizieren und zu planen, daher erhalten sie die meiste Aufmerksamkeit.

Kalkulatorische Kosten können in Situationen berechnet werden, in denen alternative Nutzungen eines Vermögenswerts in Betracht gezogen werden, aber Unternehmen halten sich in der Regel an eine konsistente Nutzung von Vermögenswerten, um den Betrieb zu führen. Die Nutzung dieser Vermögenswerte erzeugt Ausgaben, die in ihren Büchern verbucht werden. Es gibt keine formelle Buchhaltung für kalkulatorische Kosten.

Kalkulatorische Kosten werden normalerweise bei der Berechnung der wirtschaftlichen Kosten einbezogen. Wirtschaftliche Kosten wären sowohl kalkulatorische Kosten als auch explizite Kosten.



Beispiele aus der Praxis für kalkulatorische Kosten


Angenommen, ein Unternehmen besitzt ein Bürogebäude im zentralen Geschäftsviertel einer Stadt, in dem Führungs- und Verwaltungspersonal arbeitet. Der Fertigungsstandort des Unternehmens befindet sich außerhalb der Stadt. Das Unternehmen könnte beschließen, die Arbeiter an den Fertigungsstandort zu verlegen und das Bürogebäude in der Innenstadt zu verkaufen oder zu vermieten.

Die kalkulatorischen Kosten sind in diesem Fall der Erlös aus dem Verkauf des Gebäudes oder die Höhe der Mieteinnahmen, die das Unternehmen durch die Vermietung an eine andere Partei erzielen könnte. Die Belegschaft bleibt, und nur explizite Kosten, die mit der Nutzung des Gebäudes verbunden sind, wie Wartung, Nebenkosten und Abschreibung, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

Als weiteres Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen sitzt auf einem Haufen Bargeld, das nur 150 Basispunkte auf einem Geldmarktkonto einbringt. In der Zwischenzeit werfen alternative risikofreie Wertpapiere 2 % ab. Die kalkulatorischen Kosten betragen 50 Basispunkte, der entgangene Betrag, den das Unternehmen verdienen würde, wenn es das Bargeld in die höher verzinsten Wertpapiere investieren würde.

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