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Zertifizierter Spezialist für Geldwäschebekämpfung (CAMS): Rolle und Bedeutung
Wichtige Erkenntnisse
- CAMS-Fachleute verfolgen und verhindern Geldwäsche in Finanzinstituten.
- Finanzexperten befolgen den Bank Secrecy Act, um Geldwäsche zu bekämpfen.
- Der Patriot Act erweitert die Regeln zur Unterbindung von Terrorismusfinanzierung durch Geldwäsche.
- Die CAMS-Zertifizierung erfordert Ausbildung und Berufserfahrung in der Erkennung von Finanzkriminalität.
Was ist ein Certified Anti-Money Laundering Specialist?
Ein Certified Anti-Money Laundering Specialist (CAMS) ist darauf trainiert, Versuche zu erkennen, US-Finanzinstitute für Geldwäschezwecke zu nutzen. Banken, Maklerfirmen, große Unternehmen und die Bundesregierung beschäftigen CAMS-Fachleute. Ihre Arbeit ist oft als Einhaltung des Bank Secrecy Act strukturiert, eines Gesetzes von 1970, das Finanzinstitute zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Geldwäsche verpflichtet, sowie des Patriot Act von 2001.
Moderne Kriminelle lagern ihr Geld wie alle anderen auch bei Banken, aber es gelangt über eine Reihe von Finanztransaktionen dorthin, die absichtlich komplex sind, um die Herkunft zu verschleiern. Durch weitere Manipulationen wird das Geld dann dem Kriminellen aus einer Quelle zur Verfügung gestellt, die legitim erscheint.
Wie CAMS-Fachleute die Finanzsicherheit gewährleisten
Ein Anti-Money Laundering Specialist ist darauf trainiert, Finanzverbrechen zu erkennen, zu untersuchen und aufzuklären.
Die Association of Certified Anti-Money Laundering Specialists (ACAMS) bietet Kurse und Zertifizierungen in diesem Fachgebiet an. Kandidaten für die Prüfung müssen bestimmte Zulassungsvoraussetzungen hinsichtlich Bildungsabschluss und Berufserfahrung erfüllen.1
Ein Anti-Money Laundering Specialist kann eine andere Berufsbezeichnung haben, wie Bank Compliance Officer, Finanzberater oder Bank Secrecy Act Analyst. Sie werden von Finanzinstituten oder Maklerfirmen, großen Unternehmen und der Bundesregierung beschäftigt.
Die Entwicklung der Geldwäsche nachzeichnen
In den USA wurde Geldwäsche in der Prohibitionsära der 1920er- und 1930er-Jahre zu einem Thema, als kriminelle Syndikate durch den Verkauf von illegal importiertem Alkohol reich und mächtig wurden. Geldwäsche war eine Lösung für ein einfaches Problem: Wie erklärt ein Krimineller, der keine offensichtliche Einkommensquelle hat, ein dickes Bündel Bargeld und einen luxuriösen Lebensstil?
Wichtig
Drogenhändler und Terroristen gehören zu den Hauptzielen von Geldwäscheermittlungen.
Die Antwort war oft, ein Ladengeschäft für ein Unternehmen zu eröffnen, das möglicherweise oder auch nicht tatsächlich Geschäfte tätigt. Es konnten beliebig viele gefälschte Rechnungen erstellt werden, um die Geldbündel zu erklären, die tatsächlich aus dem Rum-Schmuggel stammten.
In der heutigen Zeit ermöglicht und erfordert das globale Bankensystem weitaus ausgefeiltere Manöver, aber das Endergebnis ist dasselbe. Ein Krimineller hat eine plausible Erklärung dafür, woher das ganze Geld stammt oder hat zumindest eine solche Verwirrung gestiftet, dass niemand weiß, welche Fragen zu stellen sind.
Navigieren durch wichtige regulatorische Rahmenbedingungen bei Geldwäsche
Die Reaktion von Finanzinstituten und Unternehmen auf das Problem der Geldwäsche ist oft als Einhaltung des Bank Secrecy Act von 1970 strukturiert.2 Dieses Gesetz, auch bekannt als Currency and Foreign Transactions Reporting Act, verpflichtet Finanzinstitute zur Zusammenarbeit mit staatlichen Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäsche.
Der Bank Secrecy Act erhielt 2001 mit dem Patriot Act eine Art Aktualisierung, der Vorschriften hinzufügt, die darauf abzielen, Geldwäsche durch terroristische Gruppen zu unterbinden. Das Gesetz stellt sicher, dass es eine Papierspur oder, wahrscheinlicher, eine elektronische Spur für jede nennenswerte Banktransaktion gibt.3
Der Patriot Act war eine Reaktion auf die Tatsache, dass sich auch die Kriminellen verändert haben. Heute sind es nicht nur Drogenhändler, sondern auch Terroristen, die große Geldsummen haben, die gewaschen werden müssen.