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Katastrophengefahr

Verständnis von Katastrophengefahren: Risiken, Versicherungsauswirkungen & Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Katastrophengefahren stellen erhebliche Risiken dar und sind oft von Standardversicherungspolicen ausgeschlossen.
  • Versicherer verlangen spezielle Policen mit hohen Prämien, um Katastrophenrisiken abzudecken.
  • Katastrophenrücklagen helfen Versicherern, plötzliche, unerwartete Schadensfälle aus Katastrophenereignissen zu bewältigen.
  • Naturkatastrophen können dazu führen, dass Versicherer Gebiete als Hochrisikogebiete einstufen, was die Prämien erhöht.
  • Hurrikan Harvey im Jahr 2017 verdeutlichte die Bedeutung einer Katastrophenversicherung.


Was ist eine Katastrophengefahr?


In der Versicherungsbranche ist eine Katastrophengefahr eine Art von Risiko, das normalerweise nicht von Versicherungsverträgen abgedeckt wird, da viele Versicherungsnehmer gleichzeitig Ansprüche geltend machen könnten. Wenn diese Risiken versichert sind, können sie für den Versicherer äußerst kostspielig werden. Häufige Beispiele für Katastrophengefahrenrisiken umfassen Erdbeben, Tornados und Terrorakte. Oft müssen Versicherungsnehmer spezielle Zusatzdeckungen oder zusätzliche Policen erwerben, um sich gegen diese Risiken abzusichern. Diese können sehr hohe Prämien beinhalten.



Die Funktionsweise von Katastrophengefahren verstehen


Eine der grundlegenden Annahmen hinter der meisten Versicherungszeichnung ist die Vorstellung, dass die individuellen Risiken der Versicherungsnehmer nicht stark miteinander korreliert sind. Mit anderen Worten, Versicherungsgesellschaften gehen in der Regel davon aus, dass ein Ereignis, das dazu führt, dass einer ihrer Kunden einen Anspruch geltend macht, nicht auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein zweiter oder dritter Kunde ebenfalls Ansprüche geltend macht. Dies ist eine wichtige Überlegung für Versicherungsgesellschaften, denn wenn diese Annahmen zutreffen, kann die Versicherungsgesellschaft ihr Gesamtrisiko verringern, indem sie ihre Versicherungsverträge über einen großen Pool von Versicherungsnehmern diversifiziert. Wenn andererseits ihre Risiken weitgehend korreliert wären, würde das Hinzufügen weiterer Kunden ihr Gesamtrisiko nicht verringern.

Aus dieser Perspektive stellen Katastrophenrisiken wie Naturkatastrophen oder Kriegshandlungen ein ernstes Risiko für Versicherungsgesellschaften dar. Schließlich kann ein einziges schweres Wetterereignis, das eine bestimmte Gemeinschaft trifft, dazu führen, dass viele oder sogar alle Versicherungsnehmer dieser Gemeinschaft gleichzeitig einen Anspruch geltend machen müssen. Abhängig vom Ausmaß der Katastrophe können diese kombinierten Ansprüche die von der Versicherungsgesellschaft budgetierten Mittel übersteigen und sie möglicherweise in den Bankrott treiben. Aus diesem Grund schließen viele Versicherungsverträge den Versicherer ausdrücklich von der Deckung dieser Art von Risiken aus. Wenn der Kunde diese Versicherung erhalten möchte, muss er sie separat entweder als Zusatzdeckung oder als neue Police erwerben. Angesichts der potenziellen Kosten kann die Versicherung dieser Art von Katastrophengefahren sehr hohe Prämien erfordern.

Zusätzlich zum Ausschluss dieser Risiken aus Versicherungsverträgen versuchen Versicherungsgesellschaften, ihr Risiko gegenüber Katastrophengefahren zu verringern, indem sie einen Katastrophenreservefonds führen. Wenn eine Katastrophengefahr tatsächlich eintritt, kann die Versicherungsgesellschaft diesen Fonds in Anspruch nehmen und damit den plötzlichen Zustrom von Ansprüchen decken. Wenn zudem eine neue Katastrophe in einer Region auftritt, die zuvor keine erlebt hat, könnte diese Region als Hochrisikogebiet eingestuft werden und in zukünftigen Verträgen von der Deckung ausgeschlossen werden.



Fallstudie: Katastrophengefahr in Aktion


Ein aktuelles Beispiel für eine Katastrophengefahr ereignete sich 2017, als Hurrikan Harvey viele Gemeinden in Texas verwüstete. Dies war ein unvorhergesehenes katastrophales Ereignis, das viele Menschen und Versicherungsgesellschaften überraschte. Ohne Katastrophenversicherung hatten viele Menschen möglicherweise nicht alles, was sie brauchten, um durch eine Versicherung ersetzt zu werden.

Ein Gebiet, das von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird, kann auch langfristige Auswirkungen auf die zukünftige Versicherung der Bewohner haben. Wenn beispielsweise ein Gebiet, das nicht als Hochrisikogebiet für eine Naturkatastrophe wie einen Tornado oder Hurrikan galt, von einer Naturkatastrophe getroffen wird, können Versicherungsgesellschaften dieses Gebiet als Hochrisikogebiet mit einer Katastrophengefahr neu einstufen. Die Zuweisung einer hohen Katastrophengefahr zu Bewohnern, die bereits eine Naturkatastrophe erlebt haben, kann die Versicherungssätze erhöhen oder die Prämien für bestehende Versicherungspolicen steigen lassen.

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