Kauf zum Schließen
Kauf zum Schließen im Optionshandel: Ein Leitfaden zum Schließen von Short-Positionen
Was ist Buy to Close?
„Buy to close“ bezeichnet eine Terminologie, die Händler, hauptsächlich Optionshändler, verwenden, um eine bestehende Short-Position zu schließen. Im Marktjargon bedeutet es, dass der Händler einen bestehenden Optionshandel schließen möchte. Technisch gesehen bedeutet es, dass der Händler einen Vermögenswert kaufen möchte, um eine Short-Position in demselben Vermögenswert auszugleichen oder zu schließen. „Sell-to-open“ ist eine gängige Strategie, die zu einem Bedarf an einer „buy-to-close“-Order führt.
Zu den möglichen Ergebnissen gehören Gewinnmitnahme oder Risikomanagement
Wichtige Erkenntnisse
- „Buy to close“ ist eine Strategie, die verwendet wird, um eine Short-Optionsposition durch Rückkauf des Vermögenswerts zu schließen.
- Die Taktik gleicht eine offene Short-Position aus, die mit einer „sell-to-open“-Order eröffnet wurde.
- Das Verfahren hilft Händlern, Gewinne zu erzielen oder Risiken in ihrem Optionshandel zu managen.
- Eine buy-to-close-Order führt zu keiner weiteren Exposition gegenüber dem Vermögenswert und beendet die Position.
- Das Verständnis der Risiken und der Mechanik ist entscheidend, bevor man einen buy-to-close-Handel ausführt.
Wie Buy to Close im Optionshandel funktioniert
Buy-to-close bezieht sich hauptsächlich auf Optionen und manchmal auf Futures, während buy-to-cover für Aktien gilt. Beide führen zum Rückkauf eines zunächst leerverkauften Vermögenswerts. Im Wesentlichen handelt es sich um den Rückkauf eines zunächst leerverkauften Vermögenswerts. Das Nettoergebnis ist keine Exposition gegenüber dem Vermögenswert.
Der Begriff buy to close wird verwendet, wenn ein Händler eine Netto-Short-Optionsposition hat und diese offene Position schließen möchte. Mit anderen Worten, sie haben bereits eine offene Position durch das Schreiben einer Option, für die sie einen Nettokredit erhalten haben, und versuchen nun, diese Position zu schließen.1 Händler verwenden normalerweise eine „sell-to-open“-Order, um diese offene Short-Optionsposition zu eröffnen, die die „buy to close“-Order ausgleicht.
Leerverkauf von Aktien bedeutet, diese zu leihen. Bei Futures und Optionen schreibt man einen Vertrag, um an einen Käufer zu verkaufen. In beiden Fällen hofft der Händler, dass der Kurs des zugrunde liegenden Wertpapiers fällt, um beim Abschluss des Handels einen Gewinn zu erzielen.
Tipp
Bevor Sie eine Position per buy to close schließen, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Ziele kennen: Haben Sie Ihr Gewinnziel erreicht? Oder managen Sie Risiken? Die Antwort zu kennen, hilft Ihnen, den Handel auszuführen, der Ihnen am besten dient.
Um einen Aktienhandel zu beenden, müssen Sie Aktien zurückkaufen und an den Verleiher zurückgeben, es sei denn, das Unternehmen ist bankrott. Bei einem Future-Geschäft endet der Handel bei Fälligkeit oder wenn der Verkäufer die Position am offenen Markt zurückkauft, um seine Short-Position zu decken. Ein Optionshandel endet bei Fälligkeit, wenn der Verkäufer sie zurückkauft oder wenn die Option ausgeübt wird. Verkäufer erzielen einen Gewinn, wenn der Rückkaufpreis niedriger ist als der Verkaufspreis.
Erkundung der Shorting-Against-the-Box-Strategie
Es ist möglich, gleichzeitig eine Short-Position in einem Vermögenswert und eine Long-Position in demselben Vermögenswert zu halten. Diese Strategie wird als Shorting against the box oder Selling short against the box bezeichnet. Dies ermöglicht eine gegenteilige Position, ohne den Händler zu zwingen, seine ursprüngliche offene Position zu schließen, was sich von einer „buy-to-cover“-Order unterscheidet.2
Es gibt viele Gründe, warum Händler dies tun, aber der Hauptzweck ist, die Historie der Long-Position zu erhalten. Zum Beispiel kann eine Aktie, die viele Jahre in einem Depot gehalten wird, einen beträchtlichen nicht realisierten Gewinn aufweisen. Anstatt sie zu verkaufen, um kurzfristige Marktbedingungen auszunutzen und eine Steuerschuld auszulösen, kann der Händler die Aktie leerverkaufen, indem er die Aktien leiht, normalerweise von seinem Broker.
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Broker diese Art von Transaktion zulassen. Darüber hinaus lösen Änderungen der Steuervorschriften die Steuerschuld zum Zeitpunkt des Leerverkaufs aus. Daher ist diese Art von Transaktion, obwohl sie möglich ist, nicht mehr wünschenswert oder praktikabel. Gleiches gilt für das Halten einer Short-Position und den anschließenden Versuch, eine Long-Position zu kaufen. Die meisten Broker gleichen die beiden Positionen lediglich aus, was im Wesentlichen eine Buy-to-Close-Situation schafft.
Was ist Buy to Open vs. Sell to Close?
Sowohl Buy-to-Open als auch Sell-to-Close sind Optionsgeschäfte. Bei Buy-to-Open-Geschäften kauft der Händler einen Optionskontrakt, um eine Position zu eröffnen, während der Händler bei Sell-to-Close einen bestehenden Optionskontrakt verkauft, der per Buy-to-Open erworben wurde. Wenn ein Händler sell to close ausführt, hält er keine Position mehr; er hat den Kontrakt verkauft und geschlossen.
Warum sollte ich eine Optionsposition per Buy to Close schließen wollen?
Es gibt drei Hauptgründe für einen Buy to Close: Gewinnmitnahme, Risikomanagement oder Verfeinerung von Techniken. Alle erfordern, dass der Händler den Markt genau beobachtet, um seine Gewinne zu maximieren, seine Verluste zu minimieren und die Variablen erfolgreich zu managen, die seine gesamte Handelsstrategie unterstützen.
Wie führe ich eine Buy-to-Close-Order aus?
Die meisten Broker erlauben es Ihnen, Ihre Short-Positionen per Buy to Close zu schließen. Wenn Sie bereit sind, den Buy to Close tatsächlich auszuführen, müssen Sie den spezifischen Optionskontrakt identifizieren, den Sie verkauft haben, einschließlich des zugrunde liegenden Vermögenswerts, des Ausübungspreises und des Verfallsdatums, und dann die Order aufgeben. Denken Sie daran, etwaige Provisionen oder Gebühren zu berücksichtigen, die mit Ihrer Transaktion verbunden sind.