Kickingthetires
Kicking The Tyres: Bedeutung, Beispiele, Vor- und Nachteile
Was ist Kicking the Tires?
Kicking the Tires ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der sich auf die Durchführung minimaler Recherchen zu einer Investition bezieht, im Gegensatz zu einer gründlichen und rigorosen Analyse. Der Prozess umfasst in der Regel eine oberflächliche Lektüre des Jahresberichts des Unternehmens, einen Blick auf die historische Ertrags- und Umsatzentwicklung, die Berücksichtigung der Wettbewerbsstärken und -schwächen des Unternehmens sowie das Lesen von Nachrichtenartikeln oder Schlagzeilen über das Unternehmen.
Wichtige Erkenntnisse
- Kicking the Tires beinhaltet die Durchführung einer minimalen Recherche vor einer Investitionsentscheidung.
- Abgeleitet vom Autokauf, ist es das Gegenteil von ernsthafter, gründlicher Recherche oder Due Diligence.
- Kicking the Tires kann dennoch eine gültige Strategie sein, da es Zeit und Aufwand bei der Recherche reduziert, indem eine oberflächliche Analyse durchgeführt wird, kann aber Anleger auch mit unvollständigen oder falschen Schlussfolgerungen in die Irre führen.
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Kicking the Tires verstehen
Kicking the Tires hat seinen Namen vom Autokauf. Ein Autokäufer, der Interesse an einem Auto zeigt, wird wahrscheinlich nicht unter die Motorhaube schauen oder einen ernsthaften Vergleich mit ähnlichen Modellen durchführen. Allerdings geht dieser Käufer normalerweise um das Auto herum, um es sich anzusehen, und tritt gegen die Reifen. Dieser Käufer wird nicht als ernsthafter Käufer oder vielversprechender Interessent angesehen.
Ähnlich verhält es sich mit einem „Tire-Kicker“ in der Investmentwelt, der nicht bereit ist, eine Entscheidung über eine Anlage zu treffen. Ein Aktieninvestor prüft oft die Bilanz des Unternehmens, frühere Kapitalflussrechnungen und Gewinn- und Verlustrechnungen und möchte auch mehrere Research-Berichte lesen, ist aber nicht bereit zu investieren. Ein Investor, der „Kicking the Tires“ betreibt, wirft möglicherweise nur einen Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie und andere einfache Bewertungskennzahlen im Vergleich zu denen seiner Mitbewerber.
Kicking the Tires umfasst in der Regel einen oberflächlichen Blick auf die Kursentwicklung eines Unternehmens, um einen Eindruck von der vergangenen Performance zu bekommen. Diejenigen, die eine technische Analyse anwenden, suchen auch nach Mustern und potenziellen Einstiegs- und Ausstiegspunkten auf der Grundlage einer Untersuchung von Kurs und Volumen. Kicking the Tires gilt auch für ein breites Spektrum von Anlagen, wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds, Hedgefonds, geschlossene Fonds, Geldmärkte, Einlagenzertifikate und sogar Private-Equity- und Immobilienanlagen.
Beispiele für Kicking the Tires
Zum Beispiel beginnt jemand, der darüber nachdenkt, Geld in einen Hedgefonds zu stecken, mit dem „Kicking the Tires“, indem er Werbematerial der Investmentmanagement-Gesellschaft liest, aber noch nicht die disziplinarische Vergangenheit des Investmentmanagers auf der FINRA-Website nachschlägt.
Ebenso sucht jemand, der bei einer 12-monatigen CD (Einlagenzertifikat) „Kicking the Tires“ betreibt, online nach Zinssätzen, liest aber nicht das Kleingedruckte zu Strafen, Einschränkungen und der automatischen Verlängerungspolitik.
Vor- und Nachteile von Kicking the Tires
Kicking the Tires ist der Beginn einer ernsthaften Analyse. Manchmal machen Investoren, die mit „Kicking the Tires“ beginnen, weiter mit einer strengeren Analyse, die zu interessanten Entdeckungen führt, entweder innerhalb ihres normalen Anlageuniversums oder manchmal außerhalb dessen, wo sie normalerweise nach Ideen suchen.
Je nach Strategie eines Anlegers führt „Kicking the Tires“ zu häufig jedoch manchmal zu Ablenkungen und schlechten Investitionen. Ständiges „Kicking the Tires“ bei neuen Ideen verschwendet auch Zeit. Aus diesem Grund ist es für Anleger manchmal vorzuziehen, mit einem strengen Satz von Kriterien zu beginnen, um einen Pool potenzieller Anlagen einzugrenzen, anstatt wahllos Reifen zu treten.
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