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Kontraktive Politik

Vertragspolitik: Definition, Zweck und Auswirkungen erklärt



Wichtigste Erkenntnisse


  • Kontraktive politische Maßnahmen sind makroökonomische Instrumente, die eine wirtschaftliche Überhitzung bekämpfen, indem sie die Geldmengenausweitung begrenzen.
  • Sie werden in der Regel bei extremer Inflation oder spekulativen Boomphasen eingesetzt.
  • Diese Maßnahmen führen oft zu höheren Zinssätzen und einem geringeren GDP.
  • Eine kontraktive Politik ist eine geldpolitische Maßnahme zur Reduzierung der Staatsausgaben oder der Geldmengenausweitung durch eine Zentralbank. Sie ist ein makroökonomisches Instrument zur Bekämpfung steigender Inflation.
  • Die wichtigsten kontraktiven Maßnahmen der US-Regierung umfassen die Anhebung der Zinssätze, die Erhöhung der Mindestreserveanforderungen der Banken und den Verkauf von Staatspapieren.


Wie kontraktive Maßnahmen funktionieren


Kontraktive Maßnahmen zielen darauf ab, potenzielle Verzerrungen der Kapitalmärkte zu verhindern. Zu den Verzerrungen gehören eine hohe Inflation aufgrund einer expandierenden Geldmenge, unangemessene Vermögenspreise oder Crowding-out-Effekte, bei denen ein Anstieg der Zinssätze zu einem Rückgang der privaten Investitionsausgaben führt, sodass der ursprüngliche Anstieg der Gesamtinvestitionsausgaben gedämpft wird.

Während die anfängliche Wirkung der kontraktiven Politik darin besteht, das nominale Bruttoinlandsprodukt (GDP) zu reduzieren, das als das zu aktuellen Marktpreisen bewertete Bruttoinlandsprodukt (GDP) definiert ist, führt sie letztlich oft zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und glatteren Konjunkturzyklen.

Kontraktive Politik trat besonders in den frühen 1980er Jahren auf, als der damalige Vorsitzende der Federal Reserve, Paul Volcker, die galoppierende Inflation der 1970er Jahre schließlich beendete. Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1981 lagen die Zielzinssätze für Federal Funds bei fast 20%.1 Die gemessene Inflation sank von fast 14% im Jahr 1980 auf 3,2% im Jahr 1983.2



Instrumente der kontraktiven Politik


Sowohl die Geldpolitik als auch die Fiskalpolitik setzen Strategien zur Bekämpfung der steigenden Inflation ein und tragen zur Kontraktion des Wirtschaftswachstums bei.



Geldpolitik


Die Erhöhung der Zinssätze senkt die Inflation, indem sie die Menge des in der Wirtschaft zirkulierenden aktiven Geldes begrenzt. Dies unterdrückt auch nicht nachhaltige Spekulationen und Kapitalinvestitionen, die durch frühere expansive Maßnahmen ausgelöst worden sein könnten.

Die Erhöhung der Mindestreserveanforderungen der Banken verringert effektiv die Mittel, die für Kredite an Unternehmen und Verbraucher zur Verfügung stehen.

Durch den Verkauf von Vermögenswerten wie U.S. Treasury Notes nutzt die Federal Reserve Offenmarktgeschäfte als Instrument. Diese Verkäufe senken den Marktpreis solcher Vermögenswerte und erhöhen ihre Renditen.



Kurzfakt


Die kontraktive Politik ist oft mit der Geldpolitik verbunden, wobei Zentralbanken wie die U.S. Federal Reserve in der Lage sind, diese Politik durch Zinserhöhungen durchzusetzen.



Fiskalpolitik


Die Erhöhung der Steuern verringert die Geldmenge und senkt die Kaufkraft der Verbraucher. Sie kann auch eine nicht nachhaltige Produktion verlangsamen oder den Wert von Vermögenswerten senken.

Die Kürzung der Staatsausgaben in Bereichen wie Subventionen, Sozialprogrammen, Aufträgen für öffentliche Bauvorhaben oder der Anzahl der Regierungsangestellten.



Beispiel für kontraktive Politik in der Praxis


Die COVID-19-Pandemie beeinträchtigte die Produktionsfähigkeit der Unternehmen und die Konsumfähigkeit der Verbraucher. Viele Regierungen griffen zu großen fiskalischen Anreizen, die den Konsum ankurbelten und zu Lieferkettenengpässen und Preisspannungen führten.

Die staatliche Unterstützung während der Krise trug zu einer starken wirtschaftlichen Erholung bei, wobei sowohl das GDP als auch die Beschäftigung bis 2021 bemerkenswert schnell wieder anstiegen.3

Im Jahr 2022 jedoch, angesichts zunehmender Inflationszeichen und um maximale Beschäftigung zu erreichen und die Inflation langfristig bei 2 Prozent zu halten, beschloss die Federal Reserve, die Zielspanne für den Federal Funds Rate anzuheben.

Die Fed hält fortlaufende Erhöhungen der Zielspanne für angemessen, um eine geldpolitische Haltung zu erreichen, die ausreichend restriktiv ist, um die Inflation im Laufe der Zeit auf 2 Prozent zurückzuführen.4



Vergleich von kontraktiver und expansiver Politik


Eine kontraktive Politik versucht, die Wirtschaft zu verlangsamen, indem sie die Geldmenge reduziert und die Inflation abwehrt.

Eine expansive Politik ist ein Bemühen, das Zentralbanken nutzen, um eine Wirtschaft durch Ankurbelung der Nachfrage mittels geld- und fiskalpolitischer Anreize zu stimulieren. Die expansive Politik soll wirtschaftliche Abschwünge und Rezessionen verhindern oder abmildern.



Was sind die Auswirkungen einer kontraktiven Politik?


Eine kontraktive Politik führt oft zu einer Kreditverknappung durch erhöhte Zinssätze, steigende Arbeitslosigkeit, geringere Unternehmensinvestitionen und geringere Konsumausgaben. In der Regel kommt es zu einer allgemeinen Verringerung des Bruttoinlandsprodukts (GDP).



Was ist das Hauptziel einer kontraktiven Politik?


Der Zweck einer kontraktiven Politik besteht darin, das Wachstum auf ein gesundes wirtschaftliches Niveau zu verlangsamen, typischerweise zwischen 2% und 3% pro Jahr für das GDP. Eine Wirtschaft, die um mehr als 3% wächst, verursacht negative Folgen, einschließlich Inflation.



Warum ist kontraktive Politik unbeliebt?


Kontraktive Maßnahmen erfordern von gewählten Amtsträgern, Steuern zu erhöhen und Staatsausgaben zu kürzen, wie bei Sozial- und Wohlfahrtsprogrammen, was bei den Wählern unbeliebt ist.

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