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Cash-or-Nothing-Anruf: Was es bedeutet, wie es funktioniert, Beispiel
Was ist ein Cash-or-Nothing Call?
Ein Cash-or-Nothing Call (CONC) ist eine Option mit einem binären Ergebnis: Sie zahlt entweder einen festen Betrag aus, wenn der zugrunde liegende Aktienkurs einen vorgegebenen Schwellenwert oder Basispreis überschreitet, oder sie zahlt nichts aus.
Wichtige Erkenntnisse
- Cash-or-Nothing Calls sind eine Art digitale oder binäre Option, die im Devisenhandel verwendet wird und entweder auszahlt oder wertlos verfällt.
- Insbesondere zahlen diese Optionen den vollen Wert aus, wenn eine Bedingung erfüllt ist, oder null, wenn nicht; es gibt keine teilweise oder mehrfache Zahlung.
- Cash-or-Nothing Calls werden bar abgerechnet und zahlen aus, wenn der Basiswert vor Ablauf über den Basispreis steigt.
Cash-or-Nothing Call verstehen
Da es sich um eine Call-Option handelt, hängt die Auszahlung von CONCs nur davon ab, ob der Basiswert am Verfallsdatum über dem Basispreis (d. h. im Geld) schließt. Es spielt jedoch keine Rolle, wie tief er im Geld ist, da die Auszahlung festgelegt ist. Ein Cash-or-Nothing Put (CONP) hingegen würde auszahlen, wenn der Preis des Basiswerts unter seinen Basispreis fällt.
Diese Art von Option wird auch als binäre oder digitale Option bezeichnet und kann mit einem Asset-or-Nothing Call (AONC) verglichen werden. Der Unterschied besteht darin, dass Cash-or-Nothing-Optionen bar abgerechnet werden, während AONC-Optionen die physische Lieferung der zugrunde liegenden Aktien oder Vermögenswerte vornehmen.
Wie der Name schon sagt, werden Cash-or-Nothing-Optionen bar abgerechnet. Der Käufer zahlt eine Prämie für die Option, und die Barabwicklung zahlt entweder aus oder nicht. Die Auszahlung hängt nur davon ab, ob der Basiswert am Verfallsdatum über dem Basispreis (im Geld) schließt. Es spielt keine Rolle, wie tief er im Geld ist, da die Auszahlung festgelegt ist.
Obwohl alle digitalen Optionen einfach erscheinen mögen, unterscheiden sie sich von Vanilla-Optionen und können auf nicht regulierten Plattformen gehandelt werden. Daher können sie ein höheres Risiko betrügerischer Aktivitäten mit sich bringen. Anleger, die in binäre Optionen investieren möchten, sollten Plattformen nutzen, die von der Securities and Exchange Commission (SEC), der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) oder anderen Regulierungsbehörden reguliert werden.
Binäre Optionen haben auch den Makel, wie ein Glücksspielinstrument zu sein, da sie entweder auszahlen oder nicht und das Ergebnis sehr oft dem Zufall überlassen zu sein scheint. Standardoptionen zahlen auf einer gleitenden Skala aus, sodass die Auszahlung umso höher ist, je tiefer sie im Geld sind, und dies gibt ihnen eher das Gefühl, ein Anlage- oder Handelsinstrument zu sein, anstatt ein Wettinstrument, obwohl der Unterschied größtenteils eher wahrgenommen als real ist.
Binäre Optionen sind entweder im amerikanischen Stil oder im europäischen Stil, abhängig vom jeweiligen Markt und dem Basiswert.
Digitale Optionen im amerikanischen Stil werden automatisch ausgeübt, sobald sie ins Geld kommen, im Gegensatz zu Standardoptionen im amerikanischen Stil. Dies bedeutet, dass der Inhaber die Auszahlung sofort erhält, anstatt auf den Verfall zu warten. Dies ähnelt One-Touch-Optionen.
Cash-or-Nothing vs. Asset-or-Nothing
Es gibt andere Arten von binären Optionen, darunter Asset-or-Nothing Calls und Asset-or-Nothing Puts. Obwohl der Name darauf hindeutet, dass sie mit physischer Lieferung des Basiswerts abgerechnet werden, ist das nicht immer der Fall.
Je nach Option kann die Auszahlung der Barpreis des Basiswerts bei Verfall sein. Und sie ist digital, d. h. alles oder nichts. Wenn der Basispreis über dem Basispreis liegt, wird der Basispreis ausgezahlt. Liegt er nicht über dem Basispreis, ist die Auszahlung null.
Wichtig
Digitale Optionen im europäischen Stil werden nur bei Verfall ausgeübt. Die meisten digitalen Optionen sind im europäischen Stil.
Beispiel für einen Cash-or-Nothing Call
Nehmen wir zum Beispiel an, der Standard & Poor's 500 Index (S&P 500 Index) wird derzeit um 12:45 Uhr am 2. Juni bei 2.090 gehandelt. Ein Händler ist optimistisch gegenüber dem S&P 500 Index und glaubt, dass er vor Ende des Handelstages über 2.100 steigen wird. Der Händler kauft 10 S&P 500 Index 2.100 Cash-or-Nothing Call Optionen um 12:45 Uhr für 50 $ pro Kontrakt. Wenn der S&P 500 Index am Ende des Handelstages am 2. Juni über 2.100 schließt, würde der Händler 100 $ pro Kontrakt erhalten, also einen Gewinn von 50 $ pro Kontrakt. Umgekehrt, wenn der S&P 500 Index unter 2.100 schließt, verliert der Händler seine gesamte Investition, also 500 $.
Ein knappes Schließen im Geld ist alles, was der Call-Inhaber benötigt, um Gewinn zu erzielen. Wenn der Händler glaubt, dass der Basiswert deutlich über dem Basispreis schließen wird, dann könnte eine Standard-("Vanilla-")Option die bessere Wahl sein, da sie dem Inhaber ermöglicht, an diesem Gewinn zu partizipieren. Die Kosten sollten ebenfalls niedriger sein.
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