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Kreuzhaftungsdeckung

Verständnis der Cross-Liability-Deckung in Versicherungsverträgen



Was ist Cross-Liability Coverage?


Die Cross-Liability Coverage, ein wesentlicher Bestandteil von gewerblichen Versicherungsverträgen, ermöglicht es versicherten Parteien unter derselben Police, gegeneinander Ansprüche geltend zu machen. Diese Deckung funktioniert, indem jeder Versicherte so behandelt wird, als hätte er seine eigene Police, was individuelle Rechte in Rechtsstreitigkeiten sicherstellt. Standard-Haftpflichtpolizzen enthalten diese Funktion in der Regel durch eine "Separation of Insureds"-Klausel, obwohl in einigen Situationen Ausschlüsse bestehen, wie bei konzerninternen Klagen. Dies stellt sicher, dass Unternehmen einen umfassenden Versicherungsschutz behalten, während sie komplexe Interaktionen zwischen den Parteien bewältigen.



Wichtige Erkenntnisse


  • Die Cross-Liability Coverage ermöglicht es einer versicherten Partei, eine andere unter derselben Police zu verklagen, wobei sie so behandelt werden, als hätten sie separate Versicherungen.
  • Diese Art der Deckung ist in der Regel in gewerblichen allgemeinen Haftpflichtpolizzen durch eine Klausel namens "Separation of Insureds" enthalten.
  • Eine Gesamtgrenze (Aggregate Limit) gilt für die gesamte Deckung bei Cross-Liability-Policen, was bedeutet, dass die gemeinsamen Deckungsgrenzen unverändert bleiben.
  • Einige Policen schließen möglicherweise konzerninterne Klagen aus, wodurch die Cross-Liability-Funktion in bestimmten Fällen entfällt.
  • Die Cross-Liability Coverage ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um ihre finanziellen Vermögenswerte vor potenziellen Intra-Partei-Forderungen zu schützen.
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Wie Cross-Liability Coverage in der Versicherung funktioniert


Wenn zwei gedeckte Parteien eine Cross-Liability Coverage abschließen, kann eine versicherte Partei eine andere versicherte Partei verklagen, selbst wenn beide Parteien unter derselben Police stehen. Die Standard-Haftpflichtversicherung enthält normalerweise eine Cross-Liability-Klausel, die als "Separation of Insureds"-Vereinbarung bezeichnet wird.

Ein Vertrag mit Cross-Liability Coverage besagt in der Regel: "Jeder an einem Anspruch beteiligte Versicherte wird so behandelt, als wäre er der einzige Versicherte."

Gewerbliche Versicherungsverträge enthalten in der Regel eine Cross-Liability Coverage. Die Klausel ermöglicht es, die verschiedenen im Vertrag enthaltenen Parteien in bestimmten Situationen getrennt zu behandeln (während sie in anderen Situationen gleich behandelt werden).

Wenn Parteien in einem Anspruch getrennt behandelt werden, erhalten sie keine separaten Deckungsgrenzen. Dies bedeutet, dass eine Gesamtgrenze weiterhin für die gesamte Deckung der Police gilt. Die Betriebshaftpflichtversicherung kann die Deckung für konzerninterne Klagen ausschließen, wodurch die "Separation of Insureds"-Funktion entfällt.

Zum Beispiel könnten Gründungspartner einer Anwaltskanzlei einander wegen angeblicher Schäden oder Verletzungen verklagen. Unternehmen, die diesen Schutz wünschen, müssen einen konzerninternen Produktklageausschluss erwerben.

Viele gewerbliche allgemeine Haftpflichtversicherungen beinhalten die Cross-Liability Coverage ohne Ausschlüsse für diese Ereignisse. Da kein Ausschluss vorliegt, ist kein separates Endorsement erforderlich. Einige Policen haben jedoch Versicherten-gegen-Versicherten-Ausschlüsse, die die Cross-Liability Coverage eliminieren.



Beispiel: Cross-Liability Coverage in der Praxis


Angenommen, es gibt ein Automobilunternehmen, das eine Haftpflichtversicherung mit seinen Tochtergesellschaften teilt, die verschiedene Teile herstellen. Die Muttergesellschaft ist für die Montage des Fahrzeugs verantwortlich, während die Tochtergesellschaften die Komponenten herstellen. Aufgrund eines defekten Teils in einem der Autos, die das Automobilunternehmen herstellt, kommt es zu einer Reihe von Verkehrsunfällen. Dies führt zu Ansprüchen gegen den Automobilhersteller. Unter der "Separation of Insureds"-Funktion der Cross-Liability-Coverage-Police verklagt die Muttergesellschaft eine ihrer Tochtergesellschaften.

Die Cross-Liability-Endorsement ist einer der Gründe, warum die allgemeine Haftpflichtversicherung so wichtig ist, um die finanziellen Vermögenswerte eines jeden Unternehmens zu schützen.

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