Lagerbond
Lagerhausanleihen verstehen: Vorteile, Risiken und Anforderungen
Wichtige Erkenntnisse:
- Eine Lagerhausbürgschaft bietet finanziellen Schutz für Waren, die in Lagerhäusern gelagert werden.
- Ein Bürgschaftsunternehmen entschädigt die Person oder das Unternehmen, das die Waren lagert, für Verluste, wenn das Lagerhaus die Vertragsbedingungen nicht erfüllt.
- Ansprüche aus Lagerhausbürgschaften können durch Feuer, Diebstahl oder unzureichende Wartung entstehen.
- Staatliche Vorschriften legen die Höhe und Anforderungen der Lagerhausbürgschaften fest.
- Höhere Gewalt ist in der Regel von der Deckung durch Lagerhausbürgschaften ausgeschlossen.
- Eine Lagerhausbürgschaft bietet finanziellen Schutz für Personen oder Unternehmen, die Waren in einer Lagereinrichtung lagern. Die Bürgschaft schützt vor Verlusten, falls die Lagereinrichtung die Vertragsbedingungen nicht einhält. Ein externes Bürgschaftsunternehmen, das als Vermittler fungiert, entschädigt den Kunden für Verluste.
- Zu den von Lagerhausbürgschaften abgedeckten Risiken gehören Diebstahl und Fahrlässigkeit. Schäden durch höhere Gewalt, wie Naturkatastrophen, sind jedoch möglicherweise nicht abgedeckt. Die Anforderungen und Kosten können je nach Bundesstaat, Unternehmen und Vertragsbedingungen variieren.
Wichtige Merkmale und Vorteile von Lagerhausbürgschaften
Die Lagerhausbürgschaft ist ein Vertrag zwischen drei Parteien: Der Lagerhausbetreiber ist der Auftraggeber (Principal), der eine Bürgschaft benötigt, und die staatliche Behörde, die die Lizenz erteilt, ist der Begünstigte (Obligee). Schließlich ist der Bürge (Surety) der Bürgschaftsversicherer. Ansprüche aus Lagerhausbürgschaften können durch Feuer, Diebstahl, Wasserschäden, Dacheinsturz, unzureichende Instandhaltung der Anlage, Schäden bei der Handhabung, Ausfall der Klimakontrolle, verlorene Bestände und andere Ursachen entstehen. Lagerhausbürgschaften gelten in der Regel für ein Jahr und müssen jährlich erneuert werden.
Lagerhausbürgschaften sind in vielen Bundesstaaten für Lagerhausbesitzer erforderlich. Sie garantieren die Einhaltung der staatlichen Gesetze und Vorschriften für die Lagerung und Handhabung von Waren. Jeder Bundesstaat legt seine eigenen Anforderungen an die Bürgschaftshöhe fest. Zu den bei der Festlegung der Bürgschaftshöhe geprüften Punkten gehören die Anzahl der betriebenen Lagerhäuser und der Wert der in den Lagerhäusern gelagerten Waren. Die Bürgschaftsanforderungen können auch von Fall zu Fall festgelegt werden. In einigen Bundesstaaten hängen die Bürgungskosten auch von der Kreditwürdigkeit des Lagerhausbesitzers und den Geschäftszahlen ab.
Jeder Bundesstaat legt eigenständig Anforderungen für Lagereinrichtungen fest. Beispielsweise verlangt Massachusetts, dass alle öffentlichen Lagerhausbesitzer lizenziert und gebürgt sind, mit einer Bürgschaft in Höhe von 10.000 USD pro Lagerhaus.1 Der Bundesstaat New York verlangt eine Bürgschaftshöhe von 5.000 USD, während New York City 10.000 USD verlangt.23 Die Bürgschaftsanforderungen können auch je nach Art der Lagerhäuser variieren, z. B. Getreidelager, Räumungslager oder öffentliche Lagerhäuser.
Einschränkungen und Haftung bei Lagerhausbürgschaften
Es gibt viele Einschränkungen bei der Entschädigung im Zusammenhang mit Lagerhausbürgschaftsverträgen. Beispielsweise wird höhere Gewalt oft als absoluter Ausschluss in den Verträgen aufgeführt. Obwohl von einem Lagerhausbesitzer vernünftigerweise nicht erwartet werden kann, dass er Naturgewalten wie Hurrikane und Erdbeben kontrolliert, gibt es bestimmte Umstände, unter denen eine Haftung in Betracht gezogen wird.
Beispielsweise kann ein Lagerhausbetreiber für Schäden haftbar gemacht werden, wenn eine Warnung vor einem drohenden Verlust vorliegt, zu dessen Vermeidung er Maßnahmen hätte ergreifen sollen. Angenommen, ein Lagerhausstandort liegt an einem Fluss, der zu Überschwemmungen neigt, und die Einrichtung hat bereits Schäden an im Erdgeschoss gelagerten Gütern erlitten. In einem solchen Szenario könnte ein Lagerhausbesitzer, der von einer herannahenden Hochwasserwarnung wusste und keine Maßnahmen ergriff, als fahrlässig angesehen werden, weil er es versäumt hat, die Güter in ein höheres Stockwerk oder an einen anderen Ort zu bringen.