Laufende Rendite
Laufende Rendite erklärt: So verfolgen Sie Ihre Anlagerenditen
Wichtige Erkenntnisse
- Die laufende Rendite ist das jährliche Einkommen aus einer Anlage, geteilt durch ihren aktuellen Marktwert, und spiegelt die Rendite wider, die ein Anleger erhält.
- Die Formel für die laufende Rendite lautet: jährliches Einkommen geteilt durch den aktuellen Marktpreis, ausgedrückt als Prozentsatz.
- Anleger verwenden die laufende Rendite, um die Performance verschiedener Anlagen in ihrem Portfolio zu bewerten und zu vergleichen.
- Die laufende Rendite ist nützlich, um festzustellen, ob Änderungen in der Anlagestrategie erforderlich sind, da sie sich mit Marktschwankungen ändert.
- Berechnen Sie die laufende Rendite, um das langfristige Einkommenspotenzial zu bewerten und fundierte Anlageentscheidungen ohne Berücksichtigung von Kapitalgewinnen zu treffen.
Was ist die laufende Rendite?
Die laufende Rendite ist das jährliche Einkommen, das ein Anleger aus seinem Portfolio erhält, ausgedrückt als Prozentsatz des aktuellen Marktwerts der Anlagen. Sie hilft Anlegern, die Performance ihres Portfolios zu verstehen, indem sie das Einkommen aus Dividenden oder Zinsen gegen den aktuellen Marktpreis jeder Position berechnet. Die laufende Rendite bietet einen Überblick über die laufenden Renditen eines Anlageportfolios und gibt Anlegern Einblicke, um fundierte Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu treffen.
Ganz gleich, ob Sie Anleihen, Aktien oder andere Wertpapiere bewerten – das Verständnis der laufenden Rendite ist entscheidend, um Ihre Renditen zu maximieren und strategische Anlageentscheidungen zu treffen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sie berechnen, und erklären, warum sie besonders nützlich für die Bewertung von Anleihen ist.
Wie die laufende Rendite für Anleger funktioniert
Die laufende Rendite ähnelt der Dividendenrendite, bezieht sich jedoch auf das gesamte Portfolio des Anlegers und nicht auf einzelne Vermögenswerte. Die laufende Rendite eines Portfolios identifiziert das Einkommen oder die Rendite, die Anleger aus allen derzeit gehaltenen Anlagen erzielen. Anleger können die Werte der laufenden Rendite verwenden, um die Portfolio-Performance im Laufe der Zeit zu vergleichen und zu bestimmen, ob das Portfolio geändert werden muss. Die laufende Rendite wird oft auf Jahresbasis berechnet; bestimmte Anleger können diesen Wert jedoch häufiger berechnen. Die laufende Rendite eines Wertpapiers kann von Anlegern genutzt werden, um Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu treffen und die erwartete lebenslange Einkommensrendite verschiedener Wertpapiere zu vergleichen.
Laufende Rendite bei Anleiheninvestitionen
Die laufende Rendite ist eine von vielen Methoden, um die Rendite einer Anleihe zu berechnen. Während der Kupon einer Anleihe die Nominalrendite darstellt, die berechnet wird, indem die jährlichen Kuponzahlungen durch den Nennwert des Schuldtitels geteilt werden, verwendet die laufende Rendite den aktuellen Marktpreis der Anleihe anstelle des Nennwerts als Nenner. Diese Rendite misst die Rendite, die ein Anleger erwarten kann, wenn er die Anleihe ein Jahr lang hält.
Betrachten Sie zum Beispiel einen Anleger, der eine Anleihe für 965 $ kauft. Die Anleihe hat einen Nennwert von 1.000 $ mit jährlichen Kuponzahlungen von 40 $. Die Nominalrendite der Anleihe kann als 40 $/1.000 $ = 4 % berechnet werden. Die laufende Rendite kann als 40 $/965 $ = 4,15 % berechnet werden. Wenn die Anleihe zum Nennwert gekauft wurde, wären die Nominalrendite und die laufende Rendite gleich. Eine Anleihe, die mit einem Abschlag gehandelt wird, wie in unserem obigen Beispiel, hat eine höhere laufende Rendite als eine Anleihe, die mit einem Aufschlag gehandelt wird. Ebenso sinkt die laufende Rendite, wenn der Kurs der Anleihe steigt, und umgekehrt. Die laufende Rendite einer Anleihe ändert sich von Tag zu Tag, wenn sich der Marktpreis ändert, und von Jahr zu Jahr, wenn die Anleihe ihrer Fälligkeit entgegengeht. Dies liegt daran, dass der Wert der Anleihe im Laufe der Zeit zum Nennwert konvergiert.
Weitere Einblicke zur laufenden Rendite
Typischerweise ist die laufende Rendite einer konventionellen Anleihe höher als die einer Aktie. Die laufende Rendite ignoriert Kapitalgewinne, aber zusätzlich zu den Dividendenerträgen erwarten die Aktionäre auch einen Kapitalgewinn aus ihren Aktienanlagen. Da nur die Dividendenerträge in die Berechnung der laufenden Rendite einfließen, werden die Zinserträge aus der Schuldverschreibung höher sein. Obwohl von Aktien erwartet wird, dass sie höhere Anlagerenditen erzielen, führt dies nicht unbedingt zu höheren Dividendenrenditen als den laufenden Renditen, da einige Aktien in einem Portfolio möglicherweise wenig oder gar keine Dividenden zahlen.
Handel mit festverzinslichen Wertpapieren
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