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Lastenfreier Fonds: Was sie sind und wie sie funktionieren



Was sind gebührenbefreite Fonds?


Gebührenbefreite Fonds sind eine Anteilsklasse eines Investmentfonds, die auf die normalerweise von ihren Anlegern erhobenen Gebühren (wie z.B. Ausgabeaufschläge) verzichtet. Der Besitz von Anteilen an einem gebührenbefreiten Fonds ist für Anleger vorteilhaft, da sie so die gesamte Rendite ihrer Anlage behalten können, anstatt einen Teil davon durch Gebühren zu verlieren. In den meisten Fällen begrenzen Investmentfondsgesellschaften die Anzahl der gebührenbefreiten Fonds und stellen sie nur bestimmten Anlegern zur Verfügung.



Wichtige Erkenntnisse


  • Gebührenbefreite Fonds sind Investmentfonds, die normalerweise bestimmte Gebühren erheben würden, wie belastete Fonds, aber stattdessen von den Anlegern keine Zahlung dieser Kosten verlangen.
  • Die normalerweise für diese Art von Fonds erhobenen Gebühren umfassen Ausgabeaufschläge, d.h. eine Gebühr zum Zeitpunkt des Fonds Kaufs, und Rücknahmegebühren, die beim Verkauf eines rückbelasteten Fonds erhoben werden.
  • Gebührenbefreite Fonds verzichten in der Regel auf die Gebühren aufgrund bestimmter qualifizierender Umstände, wie z.B. wenn sie über einen 401(k)-Plan angeboten werden, der sonst keine belasteten Fonds enthalten würde.
  • Gebührenbefreite Fonds unterscheiden sich von gebührenfreien Fonds (No-Load-Fonds), die überhaupt keine Gebühren erheben; gebührenbefreite Fonds erheben weiterhin eine jährliche Marketing- und Vertriebsgebühr, die als 12b-1 bezeichnet wird. Gebührenfreie Fonds haben ebenfalls niedrigere Kostenquoten.
  • Anleger, die entweder gebührenbefreite Fonds oder gebührenfreie Fonds wählen, profitieren davon, einen größeren Teil ihrer Rendite zu behalten.


Gebührenbefreite Fonds verstehen


Der Kauf von gebührenbefreiten Fonds ist manchmal auf Teilnehmer von beitragsorientierten Altersvorsorgeplänen sowie auf Anleger beschränkt, die einen erheblichen Betrag in die Fonds der Investmentfondsgesellschaft investieren (z.B. institutionelle Anleger).

Diese speziellen Investmentfondsanteile haben in der Regel ein "LW" am Ende des Fondsnamens und Tickers, um sie zu unterscheiden.



Wichtig


Der Buchstabe am Ende des Fondsnamens beschreibt den Gebührentyp: Anteile der Klasse A sind front-loaded, Anteile der Klasse B sind back-loaded, und LW-Fonds sind gebührenbefreite Fonds.



Gebührenbefreite Fonds vs. Gebührenfreie Fonds


Gebührenfreie Fonds und gebührenbefreite Fonds erheben keine Ausgabeaufschläge. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen den beiden. Während der gebührenbefreite Fonds ein von einem Berater oder Makler angebotener Fonds ist, der die Ausgabegebühr entfernen (erlassen) kann, aber andere Gebühren wie die 12b-1-Gebühr beibehält, erhebt ein echter gebührenfreier Fonds überhaupt keine Gebühren und hat keine Kosten, einschließlich 12b-1-Gebühren.

Ein gebührenfreier Fonds ist im Wesentlichen ein Investmentfonds, dessen Anteile ohne Provision oder Verkaufsgebühr verkauft werden. Diese Gebührenfreiheit tritt ein, weil die Anteile direkt von der Investmentgesellschaft vertrieben werden, anstatt über einen Dritten zu gehen.

Andererseits sind gebührenbefreite Fonds alternative Anteilsklassen von Investmentfonds zu belasteten Fonds, wie z.B. Anteilsklasse-A-Fonds. In der Regel werden diese Fonds in 401(k)-Plänen angeboten.

Gebührenfreie Fonds haben in der Regel niedrigere durchschnittliche Kostenquoten als gebührenbefreite Fonds. Niedrigere Kosten führen oft zu höheren Renditen für den Anleger, insbesondere langfristig.



Gebühren und Lasten von Indexfonds


Ein Indexfonds ist eine weitere Alternative für Anleger, die Gebühren senken möchten. Ein Indexfonds ist eine Art Investmentfonds, dessen Portfolio so konstruiert ist, dass es die Komponenten eines Marktindex wie des Standard & Poor's 500 Index (S&P 500) abbildet oder nachbildet.

Indexfonds bieten einige der gleichen Vorteile wie gebührenfreie und gebührenbefreite Fonds und haben in der Regel niedrige Betriebskosten. Indexfonds, wie die von Vanguard angebotenen, bieten zudem eine breite Marktabdeckung und einen niedrigen Portfolio-Umschlag. Diese Fonds halten sich an bestimmte Regeln oder Standards (z.B. effizientes Steuermanagement oder Reduzierung von Tracking-Fehlern), die unabhängig vom Zustand der Märkte bestehen bleiben.

Die Anlage in einen Indexfonds ist eine Form des passiven Investierens. Der Hauptvorteil einer solchen Strategie ist die niedrigere Verwaltungskostenquote eines Indexfonds.

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Leitfaden für Investmentfonds

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