Manipulation
Marktmanipulation verstehen: Wichtige Methoden, Arten und Beispiele
Was ist Manipulation?
Marktmanipulation zielt darauf ab, Anleger zu täuschen, indem sie den Preis von Wertpapieren kontrolliert oder künstlich beeinflusst. Obwohl illegal, kann es für Aufsichtsbehörden eine schwierige Aktivität sein, zu erkennen und zu beweisen. Unter Verwendung von Taktiken wie faktisch falschen Aussagen beeinflussen diese Machenschaften die Preise, um Marktteilnehmer in die Irre zu führen. Tauchen Sie tiefer in gängige Methoden wie Pump-and-Dump oder Poop-and-Scoop ein und verstehen Sie die Feinheiten sowohl von Aktien- als auch von Währungsmanipulation.1
Wichtige Erkenntnisse
- Marktmanipulation umfasst betrügerische Praktiken, um Wertpapierpreise künstlich zu kontrollieren und Anleger in die Irre zu führen.
- Zu den gängigen Manipulationstaktiken gehören Pump-and-Dump-, Poop-and-Scoop-Schemata und Order-Spoofing.
- Regulierungsbehörden haben Schwierigkeiten, Manipulation zu erkennen und zu beweisen, insbesondere auf weniger liquiden Märkten wie Pennystocks.
- Währungsmanipulation ist oft eine politische Anschuldigung in Handelsstreitigkeiten und kein rechtliches Problem.
- Das US-Finanzministerium überwacht die Wechselkurspolitik, aber die Bezeichnung eines Landes als Währungsmanipulator ist eine subjektive Einschätzung.
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Übliche Strategien der Marktmanipulation
Manipulation ist bei den liquideren oder breit gehandelten Wertpapieren schwieriger. Es ist einfacher, einen Pennystock mit geringem Handelsvolumen zu manipulieren als die Aktien eines Large-Cap-Unternehmens mit hohem täglichen Umsatz.
Der Pump-and-Dump ist eine Marktmanipulation, die oft verwendet wird, um den Preis einer Microcap-Aktie künstlich in die Höhe zu treiben, bevor sie verkauft wird. Eine weniger verbreitete Taktik ist der Poop-and-Scoop, bei dem falsche negative Aussagen eine Aktie drücken, damit sie billig gekauft werden kann. Es gibt auch die Short-and-Distort-Variante, im Wesentlichen ein von Leerverkäufern durchgeführter Poop-and-Scoop, um zu profitieren.
Diese auf Werbung oder Falschaussagen basierenden Machenschaften beinhalten oft illegale Handelsstrategien, um zu täuschen.
Ein gängiges Mittel ist Order-Spoofing, bei dem zahlreiche Kauf- oder Verkaufsaufträge platziert werden, die darauf abzielen, den Preis der Aktie zu bewegen, und dann storniert werden, sobald andere Händler ihre eigenen Gebote oder Angebote entsprechend angepasst haben. Order-Spoofing hat Mitarbeiter großer Wall-Street-Firmen neben zwielichtigen Daytradern in Versuchung geführt und kann sowohl an den Anleihe- und Metallmärkten als auch am Aktienmarkt stattfinden.2
Währungsmanipulation im globalen Handel verstehen
Währungsmanipulation ist ein Vorwurf, der oft in Handels- oder Wechselkursstreitigkeiten erhoben wird, insbesondere von den USA gegen Handelspartner, denen manchmal vorgeworfen wird, den Wechselkurs ihrer Währung gegenüber dem US-Dollar künstlich niedrig zu halten, um Exporte anzukurbeln. Regierungen und Zentralbanken können der Währungsmanipulation beschuldigt werden, wenn sie den Wechselkurs fixieren oder versuchen, ihn durch gelegentliche Markttransaktionen weniger offen zu beeinflussen.3
Währungsmanipulation ist ein politischer Begriff, kein rechtlicher, da souveräne Staaten die Wechselkurspolitik festlegen. Währungen werden aus verschiedenen internen und externen Gründen fixiert oder frei floaten gelassen, während Vorwürfe der Währungsmanipulation fast immer auf Unzufriedenheit mit den Handelsströmen zurückzuführen sind. Folglich ist es oft eine subjektive Einschätzung, ob eine Währungsmanipulation stattfindet oder nicht.
Das US-Finanzministerium berichtet zweimal jährlich an den Kongress über die makroökonomische und Wechselkurspolitik der wichtigsten Handelspartner der USA, wie es der Omnibus Trade and Competitiveness Act von 1988 vorschreibt. Der Bericht verwendet Bewertungskriterien, die im Trade Facilitation and Trade Enforcement Act von 2015 festgelegt sind. Der Bericht vom Dezember 2021 stellte fest, dass kein wichtiger US-Handelspartner seine Währung gegenüber dem US-Dollar manipulierte, um einen unfairen Handelsvorteil zu erlangen, forderte jedoch eine genauere Überwachung Vietnams und Taiwans.4
Wichtig
Währungsmanipulation ist eher eine politische Behauptung als eine illegale Markttäuschung.
Beispiel für einen Vorwurf der Währungsmanipulation
Am 5. August 2019 setzte die People's Bank of China (PBOC) den täglichen Referenzkurs des chinesischen Yuan zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt auf über 7 Yuan pro Dollar fest, wodurch die chinesische Währung gegenüber dem Dollar abgewertet wurde und chinesische Exporte in Dollar gerechnet billiger wurden. Der Kurs wurde nach der Ankündigung des Handelskriegs der Trump-Administration über neue Zölle von 10 % auf chinesische Importe im Wert von 300 Milliarden Dollar festgesetzt, die am 1. September 2019 in Kraft traten.5
Am selben Tag, als der Yuan-Wechselkurs die Marke von 7 pro Dollar überschritt, bezeichnete die Trump-Administration China als Währungsmanipulator, eine Einstufung, die einige Monate später aufgehoben wurde.6 Die Zölle auf chinesische Exporte blieben jedoch bis Juli 2024 bestehen.7