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Marktbereinigung

Shakeouts verstehen: Aktienhandel und Branchentrends erklärt



Wichtige Erkenntnisse


  • Ein Shakeout tritt auf, wenn viele Anleger ihre Positionen verlassen, oft aufgrund von Unsicherheit oder schlechten Nachrichten.
  • Shakeouts können zu starken Verlusten gegenüber den jüngsten Höchstständen einer Aktie oder eines Marktes führen.
  • Branchen-Shakeouts beinhalten, dass stärkere Unternehmen schwächere Wettbewerber übernehmen oder verdrängen.
  • Marktturbulenzen, die Anleger zum Rückzug veranlassen, werden oft als Shakeout oder Korrektur beschrieben.
  • Technische Shakeouts werden als Unterbrechungen eines längerfristigen bullischen Trends angesehen.


Was ist ein Shakeout?


Ein Shakeout ist eine Situation, in der viele Anleger gleichzeitig ihre Positionen in einer Aktie oder einem Marktsegment aufgeben, oft mit Verlust. Ein Shakeout wird in der Regel durch Unsicherheit, Korrekturen oder aktuelle schlechte Nachrichten um ein bestimmtes Wertpapier oder eine Branche verursacht.

Shakeouts können in ihrer Dauer sehr unterschiedlich sein, sind aber in der Regel scharf, was den Verlust gegenüber den jüngsten Höchstständen betrifft. Einige Chartmuster gelten als Shakeout-Muster, darunter das Tassen-mit-Henkel-Muster und der Doppelboden.

Ein Shakeout kann sich auch darauf beziehen, dass stärkere Unternehmen in einer Branche ihre Kapitalreserven nutzen, um schwächere Wettbewerber zu übernehmen oder zu verdrängen, die sich übernommen haben.



Die Dynamik von Shakeouts an der Börse


Ein Shakeout ist kein klar definierter Begriff. Je nachdem, wer ihn verwendet, kann er sich auf eine Situation mit Konsolidierung oder auf eine schwere Korrektur beziehen.

Im allgemeinen Marktgebrauch ist ein Shakeout einfach eine Phase der Marktturbulenzen, die Anleger zum Rückzug veranlasst. Wiederum, je nachdem, wer spricht, kann diese Situation als Shakeout, Ausverkauf oder Marktkorrektur beschrieben werden. In der technischen Analyse ist ein Shakeout jedoch besser definiert und tritt auf, wenn eine führende Aktie im Kurs korrigiert.



Technische Muster und Phasen von Shakeouts


Was Chartformationen betrifft, gibt es einige Muster, die als Shakeout-Muster gelten. Dazu gehören das Tassen-mit-Henkel-Muster und der Doppelboden.

Die Markterzählung für einen Shakeout besagt, dass Phasen steigender Kurse irgendwann alle Bären sowie alle interessierten Verkäufer erschöpfen. In Ermangelung von Verkaufsdruck bewegt sich die Kursentwicklung oberhalb ihrer gleitenden Durchschnitte nach oben und stößt auf Widerstand und fallende Volumina. Dies stoppt den Anstieg der Aktie und führt zu einem Rückzug.

Nach dem Shakeout setzt sich der vorherige Trend oft wieder durch. Es ist erwähnenswert, dass ein Shakeout fast ausschließlich als Unterbrechung eines längerfristigen bullischen Trends bezeichnet wird.



Branchen-Shakeouts: Konsolidierung und Marktdynamik


Shakeouts passieren ständig. Während breiter Marktereignisse wie der Dotcom-Blase oder der Großen Rezession gibt es zahlreiche Shakeouts, bei denen Geld aus bestimmten Marktsegmenten abgezogen wird. Es gibt jedoch eine verwandte Verwendung von Shakeout, die sich auf bestimmte Branchen bezieht.

Ein Branchen-Shakeout liegt vor, wenn auf eine Phase massiver Expansion eine Konsolidierung folgt. In diesem Fall nutzen stärkere Unternehmen ihre Kapitalreserven, um schwächere Wettbewerber zu übernehmen oder zu verdrängen, die sich übernommen haben.

Dies geschieht häufig in neuen Branchen, wie bei der Dotcom-Blase und dem jüngeren Aufstieg und der Konsolidierung von Social-Media-Unternehmen. Wenn die betreffenden Unternehmen börsennotiert sind, spiegelt sich der Branchen-Shakeout in einem Markt-Shakeout wider. Wenn jedoch einige oder alle Unternehmen während ihrer Wachstumsphase privat bleiben – etwas, das bei Technologieunternehmen immer häufiger vorkommt – findet der Shakeout statt, ohne dass Privatanleger und der breitere Markt beteiligt sind.

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