Matching Pennies
Matching Pennies in der Spieltheorie verstehen: Konzept und Strategie
Wichtige Erkenntnisse
- „Matching Pennies“ ist ein Nullsummenspiel, bei dem der Gewinn des einen Spielers der Verlust des anderen ist. Es ist ein klassisches Beispiel für spieltheoretische Prinzipien.
- Das Spiel beinhaltet zwei Spieler, die „Kopf“ oder „Zahl“ wählen, wobei die Ergebnisse davon abhängen, ob sie übereinstimmen.
- Ähnlich wie „Rock, Paper, Scissors“ zeigt das Spiel strategische, zufallsbasierte Entscheidungsfindung.
- „Matching Pennies“ demonstriert das Nash-Gleichgewicht, das eintritt, wenn kein Spieler einen Vorteil daraus zieht, seine Strategie zu ändern.
- Wenn es asymmetrische Auszahlungen gibt, kann dies die Strategien der Spieler und die erwarteten Ergebnisse verändern.
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- „Matching Pennies“ ist ein klassisches spieltheoretisches Beispiel, das zeigt, wie rationale Entscheidungsträger versuchen, ihre Auszahlungen zu maximieren. Bei „Matching Pennies“ legen zwei Spieler gleichzeitig einen Penny auf den Tisch, und die Auszahlung hängt davon ab, ob die Pennys übereinstimmen.
- Wenn beide Pennys Kopf oder beide Zahl zeigen, gewinnt der erste Spieler und behält den Penny des anderen. Wenn sie nicht übereinstimmen, gewinnt der zweite Spieler und behält den Penny des anderen. „Matching Pennies“ ist ein Nullsummenspiel, da der Gewinn des einen Spielers der Verlust des anderen ist. Da jeder Spieler mit gleicher Wahrscheinlichkeit Kopf oder Zahl wählt und dies zufällig tut, liegt in dieser Situation ein Nash-Gleichgewicht vor: Keiner der Spieler hat einen Anreiz, eine andere Strategie auszuprobieren.
Wie „Matching Pennies“ grundlegende Spieltheorie veranschaulicht
„Matching Pennies“ ist konzeptionell ähnlich zu den beliebten Spielen „Rock, Paper, Scissors“ und „Gerade oder Ungerade“, bei denen zwei Spieler gleichzeitig einen oder zwei Finger zeigen und der Gewinner danach bestimmt wird, ob die Finger übereinstimmen.
Betrachten Sie das folgende Beispiel, um das Konzept von „Matching Pennies“ zu veranschaulichen. Adam und Bob sind die beiden Spieler in diesem Fall, und die Tabelle unten zeigt ihre Auszahlungsmatrix. Von den vier Zahlensätzen, die in den Zellen (a) bis (d) dargestellt sind, steht die erste Zahl für Adams Auszahlung, während der zweite Eintrag für Bobs Auszahlung steht. +1 bedeutet, dass der Spieler einen Penny gewinnt, während -1 bedeutet, dass der Spieler einen Penny verliert.
Wenn Adam und Bob beide „Kopf“ spielen, ist die Auszahlung wie in Zelle (a) dargestellt – Adam erhält Bobs Penny. Wenn Adam „Kopf“ und Bob „Zahl“ spielt, kehrt sich die Auszahlung um; wie in Zelle (b) gezeigt, wäre sie jetzt -1, +1, was bedeutet, dass Adam einen Penny verliert und Bob einen Penny gewinnt. Wenn Adam „Zahl“ und Bob „Kopf“ spielt, ist die Auszahlung wie in Zelle (c) gezeigt -1, +1. Wenn beide „Zahl“ spielen, ist die Auszahlung wie in Zelle (d) gezeigt +1, -1.
Adam / Bob
Kopf
Zahl
Kopf
(a) +1, -1
(b) -1, +1
Zahl
(c) -1, +1
(d) +1, -1
Erkundung asymmetrischer Auszahlungen bei „Matching Pennies“
Das gleiche Spiel kann auch mit Auszahlungen gespielt werden, die für die Spieler nicht gleich sind. Die Änderung der Auszahlungen verändert auch die optimale Strategie für die Spieler. Wenn Adam beispielsweise jedes Mal, wenn beide Spieler „Kopf“ wählen, ein Nickel statt eines Pennys erhält, hat Adam eine höhere erwartete Auszahlung, wenn er „Kopf“ spielt, im Vergleich zu „Zahl“.
Adam / Bob
Kopf
Zahl
Kopf
(a) +5, -1
(b) -1, +1
Zahl
(c) -1, +1
(d) +1, -1
Um seine erwartete Auszahlung zu maximieren, wird Bob nun häufiger „Zahl“ wählen. Da es sich um ein Nullsummenspiel handelt, bei dem Adams Gewinn Bobs Verlust ist, gleicht Bob durch die Wahl von „Zahl“ Adams höhere Auszahlung aus einem übereinstimmenden „Kopf“-Ergebnis aus. Adam wird weiterhin „Kopf“ spielen, da seine höhere Auszahlung aus übereinstimmendem „Kopf“ nun durch die höhere Wahrscheinlichkeit, dass Bob „Zahl“ wählt, ausgeglichen wird.