Maximaler Hebel
Maximale Hebelwirkung: Schlüsselkonzepte und Beispiele
Wichtige Erkenntnisse
- Die maximale Hebelwirkung ist die größte zulässige Handelsposition, die auf einem Leverage-Konto erlaubt ist.
- Leverage nutzt geliehene Mittel, um die potenziellen Renditen von Investitionen zu erhöhen.
- Brokerkonten bieten Hebelwirkung durch Margin, eine Anzahlung beim Broker.
Was ist maximale Hebelwirkung?
Die maximale Hebelwirkung ist die größte zulässige Größe einer Handelsposition, die über ein Leverage-Konto erlaubt ist. Leverage beinhaltet die Nutzung geliehener Mittel, um Wertpapiere oder Investitionen zu kaufen. In Brokerkonten kann Hebelwirkung in Form von Margin erlangt werden, einer Anzahlung in Treu und Glauben beim Broker, um eine größere Position zu kaufen oder zu verkaufen, als der eingezahlte Betrag.
Leverage kann das Ausmaß von Gewinnen oder Verlusten eines Handels erhöhen und somit die Volatilität und das Risiko eines Portfolios steigern.
Maximale Hebelwirkung verstehen
Aufgrund der risikoreichen Natur des Handels mit geliehenen Mitteln wurden Richtlinien und Vorschriften bezüglich einer maximal zulässigen Hebelwirkung für den Aktienhandel unter Regulation T festgelegt, die Mindestmengen an Sicherheiten oder Margin vorschreibt, die vorhanden sein müssen, damit Kunden Kredit gewährt wird.1 Brokerfirmen können strengere Anforderungen stellen, um das Risiko weiter zu begrenzen.
Der Devisenhandel hat viel lockerere Standards. Die Hebelwirkung bei Währungsgeschäften kann zwischen dem 50- und 400-fachen liegen.23 Das Überschreiten oder auch nur die Annäherung an den maximalen Hebelpunkt kann für Devisenhändler eine unhaltbare Situation darstellen, da eine kleine Kursbewegung schnell das gesamte Eigenkapital des Handelskontos auslöschen kann. Im Futures-Markt basiert die maximale Hebelwirkung auf den Futures-Margin-Anforderungen, die Anzahlungen in Treu und Glauben sind und in der Regel 3 % bis 12 % des Wertes des Futures-Kontrakts betragen.4
Beispiele für maximale Hebelwirkung
Brokerfirmen können ihre eigenen Regeln festlegen, wie viel Hebelwirkung sie ihren Kunden beim Handel erlauben und wie viel Sicherheiten vorhanden sein müssen. Allerdings hat das Federal Reserve Board Regulation T erlassen, die vorschreibt, dass mindestens die Hälfte des Kaufpreises einer Aktienposition hinterlegt sein muss.1 Beispielsweise kann ein Anleger nicht mehr als 1.000 USD leihen, um Aktien im Wert von 2.000 USD innerhalb eines Brokerkontos zu kaufen.
Der Devisenhandel hat seine eigenen Regeln. Die typische Hebelwirkung für Währungspaargeschäfte über Devisenhandelsinstitute liegt zwischen dem 50- und 400-fachen. Bei einem Hebelverhältnis von 50 kann beispielsweise eine Person mit einer Margin-Einlage von 5.000 USD eine maximale Leverage-Handelsposition von bis zu 250.000 USD eröffnen.
Beim Handel mit Futures werden spezifische Margin-Beträge von der Futures-Börse festgelegt und oft durch die Volatilität des Futures-Kontrakts bestimmt. Wenn beispielsweise ein Rohöl-Futures-Kontrakt 1.000 Barrel repräsentiert und Rohöl bei 55 USD pro Barrel gehandelt wird, beträgt die Kontraktgröße 55.000 USD (1.000 x 55). Wenn die Margin 4.350 USD beträgt, also etwa 8 % der Kontraktgröße, dann ist dieser Betrag die maximale Hebelwirkung beim Handel mit einem Öl-Futures-Kontrakt.
Financial Industry Regulatory Authority. "Margin Regulation: Overview."
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Forex.com. "Margin and Leverage."
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AvaTrade. "Guide to Leverage: Trading for Beginners."
AvaTrade. "Guide to Leverage: Trading for Beginners."
CME Group Education. "Margin: Know What's Needed."
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