Mehrfache Unterstützungsvereinbarung
Das Verständnis von mehreren Unterhaltsvereinbarungen für Angehörige
Wichtige Erkenntnisse
- Eine Mehrfachunterstützungsvereinbarung ermöglicht es mehreren Steuerzahlern, die einen einzelnen Angehörigen unterstützen, diesen abwechselnd in ihren Steuererklärungen geltend zu machen, indem sie das IRS-Formular 2120 verwenden.
- Jeder Steuerzahler muss mehr als 10 % des Unterhalts des Angehörigen leisten, und gemeinsam müssen alle Beitragenden mehr als 50 % des Unterhalts des Angehörigen bereitstellen.
- Der Verwandtschaftstest ist entscheidend für die Bestimmung der Berechtigung: Der Angehörige muss mit dem Steuerzahler verwandt sein oder das ganze Jahr über im Haushalt des Steuerzahlers gelebt haben.
- Obwohl der Tax Cuts and Jobs Act von 2018 die Abzüge für Angehörige gestrichen hat, kann die Geltendmachung eines qualifizierenden Verwandten als Angehöriger dennoch Steuervorteile bieten.
- In Fällen, in denen öffentliche Unterstützung wie Social Security den Großteil des Unterhalts bereitstellt, können Steuerzahler die Person nicht als Angehörigen geltend machen.
Funktionsweise von Mehrfachunterstützungsvereinbarungen: Wichtige Details erklärt
Obwohl der Tax Cuts and Jobs Act von 2018 die Abzüge für Angehörige bis 2025 abgeschafft hat, kann die Möglichkeit, eine Person als Angehörigen geltend zu machen, dennoch andere Steuervorteile bieten. Ein Steuerzahler kann einen qualifizierenden Verwandten als Angehörigen geltend machen, wenn er mehr als 50 % des Unterhalts des Verwandten für ein Kalendersteuerjahr leistet. Die 50-%-Schwelle kann von einer Person oder von mehreren Personen erreicht werden, die ihre Mittel bündeln, um für den Verwandten zu sorgen. Um einen Elternteil als Angehörigen geltend zu machen, muss ein Steuerzahler eine Mehrfachunterstützungsvereinbarung abschließen und das IRS-Formular 2120 einreichen.
Der Angehörige muss den Verwandtschaftstest bestehen, um berechtigt zu sein. Der Verwandtschaftstest schreibt vor, dass es sich bei der betreffenden Person um ein Kind, Geschwister, Elternteil, Schwiegerelternteil, Nichte, Neffen, Tante, Onkel oder eine andere Person als den Ehepartner des Steuerzahlers handelt, die das ganze Jahr über im Haushalt des Steuerzahlers gelebt hat. Adoptierte, Halb- und Stiefeltern, -kinder und -geschwister sowie Pflegekinder sind ebenfalls berechtigt. Alle Nachkommen von Kindern (Enkel, Urenkel usw.) zählen ebenfalls.
Jedes Steuerjahr kann eine Person den Verwandten als Angehörigen geltend machen, sofern sie die notwendigen Bedingungen erfüllt und eine Mehrfachunterstützungsvereinbarung einreicht. Je nach Situation können sie sich dafür entscheiden, zu wechseln, wer diese Geltendmachung jedes Jahr vornimmt.
Grundlegende Regeln für den Umgang mit Mehrfachunterstützungsvereinbarungen
Die Regeln für Mehrfachunterstützungsvereinbarungen sind knifflig.
Der Angehörige ist ein qualifizierender Verwandter.
Er erhält mehr als 50 % seines Unterhalts von zwei oder mehr Verwandten (und keine einzelne Person leistet mehr als 50 % Unterhalt).
Die beitragenden Verwandten stimmen zu, einem einzelnen, ausgewählten Verwandten zu erlauben, die Person als Angehörigen geltend zu machen.
Der ausgewählte Verwandte leistet mehr als 10 % des Unterhalts des Angehörigen.
Alle anderen Verwandten, die ebenfalls mehr als 10 % der Mittel beitragen, unterzeichnen Mehrfachunterstützungsvereinbarungen, mit denen sie auf ihr Recht verzichten, den Angehörigen für dieses Steuerjahr geltend zu machen.
Bei der Steuererklärung fügt der ausgewählte Verwandte das IRS-Formular 2120 bei, um die verzichtenden Verwandten zu identifizieren. Es ist ratsam, eine Kopie davon und aller anderen Steuerunterlagen für zukünftige Referenzen aufzubewahren.
Mehrfachunterstützungsvereinbarung: Ein Beispiel
Drei Geschwister leisten jeweils 20 % der Mittel, um einen älteren Elternteil zu unterstützen, zusammen mit zwei anderen Verwandten, die jeweils 5 % beitragen. Der Elternteil ist ein qualifizierender Verwandter, der 70 % Unterhalt von Kindern und anderen Verwandten erhält. Der Elternteil kann als Angehöriger geltend gemacht werden, da mehr als 50 % seines Unterhalts bereitgestellt wurden. Um den Elternteil geltend zu machen, muss jedes der Geschwister eine Mehrfachunterstützungsvereinbarung unterzeichnen, in der festgelegt wird, welches der Kinder den Angehörigen für dieses Steuerjahr geltend macht. Die beiden Verwandten, die weniger als 10 % beigetragen haben, müssen keine Vereinbarung unterzeichnen.
In Situationen, in denen Programme wie Social Security oder andere öffentliche Unterstützungsfonds den Großteil des Unterhalts für den Angehörigen bereitstellen, kann niemand die Person als Angehörigen geltend machen. Wenn beispielsweise zwei Kinder 20 % Unterhalt leisten und Social Security 60 % des Unterhalts bereitstellt, kann keines der Kinder seinen Elternteil als Angehörigen geltend machen.
Internal Revenue Service. "Dependents," Seiten 8–9.
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Internal Revenue Service. "Form 2120: Multiple Support Declaration."
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Internal Revenue Service. "Publication 501 (2021), Dependents, Standard Deduction, and Filing Information," Seiten 19–20.
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Internal Revenue Service. "Dependents," Seite 8.
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Internal Revenue Service. "About Form 2120, Multiple Support Declaration."
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Internal Revenue Service. "Dependents," Seite 7.
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