Mineandyours
Meins und Deins im Forex Trading
Wichtige Erkenntnisse
- Händler und Broker haben traditionell Fachjargon verwendet, um Handelsinformationen, Absichten und Annahmen zu signalisieren.
- "Mine" und "yours" sind Handelsbegriffe, die die Absicht einer Person zu kaufen bzw. zu verkaufen anzeigten.
- Diese Begriffe entstanden in der Ära des offenen Ausrufs im Parketthandel und sind im Devisenmarkt noch immer gebräuchlich.
- "Buy 'em" und "sold" waren auf dem Handelsplatz ebenso üblich.
- Angesichts des Umfangs und der Komplexität vieler Devisentransaktionen haben Händler eine hochspezifische Verkehrssprache entwickelt, die Effizienz und Klarheit im Handel ermöglicht.
Was bedeuten Mine und Yours?
Die Begriffe "mine" und "yours" waren Teil des Handelsjargons, den Händler und Broker verwendeten, um Kauf- und Verkaufspräferenzen für Wertpapiere auf dem Handelsplatz zu signalisieren. Der Begriff "mine" war ein Kaufhinweis, während "yours" anzeigte, dass eine Person einen Auftrag verkaufen möchte. Diese Begriffe wurden zusammen mit anderem ähnlichen Jargon im System des offenen Ausrufs verwendet und auch von Händlern und Brokern am Telefon sowie in Sprachmärkten genutzt. Sie sind im Devisenmarkt noch immer gebräuchlich.
Wie "Mine" und "Yours" im Handel funktionieren
Offene Ausrufsparkettgruben waren die Säule der Aktienmärkte, bevor viele von ihnen vollständig elektronisch wurden. In diesen Märkten handelten Scharen von Händlern und Brokern miteinander und konkurrierten um Käufe und Verkäufe als Reaktion auf Aufträge. "Mine" und "yours" waren hörbare Wege, um schnell die Absicht zu kaufen bzw. zu verkaufen zu übermitteln. "Buy 'em" und "sold" waren ebenso gebräuchlich.
Wenn beispielsweise ein Händler im Interbankenmarkt eine bestimmte Währung kaufen wollte, tippte oder sagte er "mine" zu einem Kontrahenten oder Broker. Wenn dieser Händler sich zum Verkauf entschied, sagte er "yours" – was bedeutet "es gehört Ihnen". Ebenso, wenn ein Parkettbroker 100 Call-Optionen zu 1,00 USD anbot und ein Market Maker sie kaufen wollte, konnte er als Antwort "mine" rufen, um seine Kaufabsicht zu signalisieren.
Beide Begriffe sollten schnell und leicht verständlich sein. Dadurch ermöglichten sie schnelle und präzise Transaktionen in einem Markt, der oft chaotisch und schnelllebig war.
"Mine" und "Yours" im heutigen Devisenmarkt
Die Begriffe "mine" und "yours" werden heute noch häufig verwendet, hauptsächlich in den Währungsmärkten. Und sie werden noch im selben Kontext genutzt wie im System des offenen Ausrufs. Der Devisenmarkt (Forex, FX) ist ein großer und hochliquider Markt. Tatsächlich ist er einer der liquidesten Märkte der Welt, in dem einzelne, institutionelle, unternehmerische und staatliche Anleger Währungen handeln.
Transaktionen in diesem Markt finden in der Regel online statt. Der Markt stützt sich stark auf Hebelwirkung, da Währungspaare im Allgemeinen nur geringe tägliche Wertänderungen erfahren, sodass oft ein hohes Handelsvolumen herrscht.
Wenn ein Forex-Investor einen Trade eröffnet, kauft diese Person oder Organisation eine Währung und verkauft eine andere. Zum Abschluss des Geschäfts tun sie das Gegenteil. Angesichts des Umfangs und der Komplexität vieler Devisentransaktionen haben Händler eine hochspezifische Verkehrssprache entwickelt, die Effizienz und Klarheit im Handel ermöglicht.
Kurzer Fakt
Der Devisenmarkt ist bekannt für eine lange Liste sehr spezifischer Fachbegriffe.
Weiterer Jargon im Forex
Einige der grundlegenden Forex-Handelsbegriffe werden jedem Händler oder Investor vertraut sein, wenn auch mit möglicherweise unterschiedlichen Konnotationen in Bezug auf Devisenmärkte. So verständlich und direkt die Begriffe "mine and yours" auch sind, sie gehören zu einer langen Liste einzigartiger und oft kreativer Slangausdrücke, die von Forex-Händlern verstanden werden.
Hier sind einige weitere gebräuchliche Slangbegriffe, die unter Forex-Händlern häufig verwendet werden:
Ein Bid ist der Wechselkurs, zu dem ein Käufer bereit ist, die Basiswährung in einem Währungspaar zu kaufen.
Das Offer gibt den Wechselkurs an, zu dem ein Verkäufer bereit ist, die Basiswährung in einem Währungspaar zu verkaufen.
Going long bezeichnet den Kauf eines Währungsprodukts in der Erwartung, dass der Vermögenswert im Wert steigt.
Going short bedeutet zuerst zu verkaufen und später zu kaufen, in der Hoffnung, dass der Preis fällt.
BTFD bedeutet "buy the (expletive) dip" – also einen Vermögenswert nach einem Preisrückgang zu kaufen.
Footsie bezieht sich auf den Financial Times-Stock Exchange 100 Share Index (FTSE 100).
Pari-passu ist ein lateinischer Ausdruck, der auf gleicher Basis bedeutet und sich darauf bezieht, dass Anleihegläubiger gleiche Rechte bezüglich einer Umschuldung haben.
Thin bezeichnet einen Markt mit geringerer Liquidität als erwartet.
Yard steht für eine Milliarde und bietet eine präzise Methode, eine Zahl zu benennen, die nicht mit der sich reimenden Million oder Billion verwechselt werden kann.
Trading
Leitfaden zum Forex-Handel
Strategie & Bildung