mittelfristig
Mittelfristige Anlagehorizonte: Was Sie wissen müssen
Wichtige Erkenntnisse
- Mittelfristig bezieht sich auf einen mittleren Anlagehorizont, der in der Regel zwischen 2 und 10 Jahren liegt.
- Die Interpretationen des mittelfristigen Horizonts variieren je nach Anlegerpräferenzen und Anlageklasse und beeinflussen die Strategien.
- Daytrader und langfristige Anleger können unterschiedliche Ansichten darüber haben, was mittelfristig definiert.
- Mittelfristige Anlagen können Anleihen, Einkommensfonds oder Wachstumsfonds mit überschaubarem Risiko und potenziellen Renditen umfassen.
Was ist mittelfristig?
Mittelfristig bezieht sich in der Anlage auf einen mittleren Haltedauer, die in der Regel zwei bis 10 Jahre beträgt. Anleger kategorisieren Anlagezeiträume oft als kurzfristig, mittelfristig oder langfristig. Der mittelfristige Horizont ist besonders wichtig, da er Risiko und Rendite ausgleicht. Das Verständnis mittelfristiger Anlagen ist entscheidend für eine effektive Portfolioverwaltung und das Erreichen finanzieller Ziele über einen moderaten Zeitraum.
Ein Daytrader, der selten offene Positionen über Nacht hält, könnte eine Aktie, die einige Wochen gehalten wird, als mittelfristige Position betrachten, während ein langfristiger Anleger mittelfristig als Haltedauer von ein bis drei Jahren definieren könnte. Ebenso könnten Hausbesitzer alles, was weniger als 10 Jahre beträgt, als mittelfristigen Horizont in Bezug auf Immobilien betrachten.
Mittelfristig kann sowohl mit kurzfristig (oft als weniger als ein oder zwei Jahre angesehen) als auch mit langfristig (länger als 10 Jahre) verglichen werden.
Mittelfristige Anlagehorizonte erkunden
Die Bestimmung des Anlagehorizonts, auch Laufzeit genannt, basiert in der Regel auf der Absicht oder dem Ziel hinter der Anlage und nicht auf der Art der Anlage selbst. Ein Anleger könnte überlegen, wann die Mittel für andere Ziele verwendet werden oder ob ein Pauschalbetrag oder ein Einkommensstrom das gewünschte Ergebnis ist. Die gebräuchlichsten Laufzeiten sind kurz, mittel und lang.
Obwohl der Begriff nicht unbedingt eine bestimmte Zeitspanne bezeichnet, betrachten viele alles unter zwei Jahren als kurzfristig; von zwei bis zehn Jahren als mittelfristig; und alles über 10 Jahre als langfristig. Da diese Zeiträume flexibel und interpretationsoffen sind, könnte das, was für eine Person eine mittelfristige Anlage ist, für einen anderen Anleger als langfristige Anlage charakterisiert werden.
Die Risikotoleranz eines Anlegers wird stark von der Laufzeit der Anlage beeinflusst. Wenn Sie beispielsweise beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Auto zu kaufen, ist es ratsam, konservativ zu investieren. Sie könnten ein traditionelles Sparkonto oder ein CD (unter Annahme der entsprechenden Zeit bis zur Fälligkeit) in Betracht ziehen. Da die Mittel bald benötigt werden, kann Volatilität in höher riskanten Märkten tatsächlich verhindern, dass die Ziele erreicht werden.
Beim Sparen für langfristige Ziele, wie den Ruhestand in 20 Jahren, kann man sich in der Regel ein höheres Risiko leisten, um frühzeitig höhere Renditen zu erzielen. Da die Mittel für einige Zeit nicht benötigt werden, kann das Konto ein gewisses Maß an Marktschwankungen verkraften. Wenn eine Person sich dem Rentenalter nähert, kann sich der zugewiesene Zeithorizont von langfristig zu mittelfristig verschieben, was einen Wechsel zu konservativeren Anlagen auslöst.
Wenn Ihre Ziele mittelfristig sind, sollten Sie ein Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite suchen – handeln Sie konservativer, als wenn Ihre Ziele langfristig wären, aber entscheiden Sie sich für mehr Risiko, als wenn Ihre Ziele kurzfristige Optionen wären. Einige Beispiele für mittelfristige Anlagen sind verschiedene Arten von Anleihen (mit Laufzeiten zwischen drei und 10 Jahren), Einkommensfonds oder Wachstumsfonds.
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