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Multivariates Modell

Verstehen multivariater Modelle: Prognose von Anlageergebnissen



Wichtige Erkenntnisse


  • Multivariate Modelle verwenden mehrere Variablen, um Ergebnisse in verschiedenen Szenarien vorherzusagen.
  • Monte-Carlo-Simulationen sind eine gängige Art multivariater Modelle im Finanzwesen.
  • Diese Modelle helfen, Portfoliorisiken zu bewerten und die Entscheidungsfindung zu verbessern.
  • Versicherungsunternehmen verlassen sich auf multivariate Modelle für die Preisfestsetzung von Policen unter Verwendung begrenzter Datenpunkte.
  • Die Genauigkeit der Vorhersagen hängt von der Qualität der Eingabedaten ab.


Was ist das multivariate Modell?


Ein multivariates Modell ist eine statistische Methode, die mehrere Variablen verwendet, um mögliche Anlageergebnisse vorherzusagen. Analysten nutzen es für Risikoanalysen und Portfolioentscheidungen, einschließlich Instrumenten wie Monte-Carlo-Simulationen, die viele Szenarien gleichzeitig testen. Durch das Einbeziehen mehrerer Dateneingaben verleihen diese Modelle den Ergebnisprognosen Tiefe und Zuversicht.



Wie multivariate Modelle die Entscheidungsfindung unterstützen


Multivariate Modelle helfen bei der Entscheidungsfindung, indem sie dem Benutzer ermöglichen, verschiedene Szenarien und deren wahrscheinliche Auswirkungen zu testen. Die Monte-Carlo-Simulation ist ein weit verbreitetes multivariates Modell, das eine Wahrscheinlichkeitsverteilung erstellt, die hilft, eine Bandbreite möglicher Anlageergebnisse zu definieren. Multivariate Modelle werden in vielen Bereichen des Finanzwesens eingesetzt.

Zum Beispiel kann eine bestimmte Investition in einem multivariaten Modell einer Szenarioanalyse unterzogen werden, um zu sehen, wie sie sich in verschiedenen Marktsituationen wie einer Phase hoher Inflation oder niedriger Zinsen auf die gesamte Portfoliorendite auswirkt. Der gleiche Ansatz kann verwendet werden, um die voraussichtliche Leistung eines Unternehmens zu bewerten, Aktienoptionen zu bewerten oder sogar neue Produktideen zu evaluieren. Wenn dem Modell weitere Unternehmensdatenpunkte hinzugefügt werden, wie z. B. die Veröffentlichung von Umsätzen vergleichbarer Filialen vor den Gewinnzahlen, steigen die Zuverlässigkeit des Modells und seine prognostizierten Bandbreiten.



Reale Anwendungen multivariater Modelle


Versicherungsunternehmen sind Nutzer multivariater Modelle. Die Preisgestaltung einer Versicherungspolice basiert auf der Wahrscheinlichkeit, einen Anspruch auszahlen zu müssen. Mit nur wenigen Datenpunkten, wie dem Alter des Antragstellers und der Wohnadresse, können Versicherer diese in ein multivariates Modell eingeben, das auf zusätzliche Datenbanken zugreift, um die geeignete Preisstrategie für die Police einzugrenzen. Das Modell selbst wird mit bestätigten Datenpunkten (Alter, Geschlecht, aktueller Gesundheitszustand, andere bestehende Policen usw.) und verfeinerten Variablen (durchschnittliches regionales Einkommen, durchschnittliche regionale Lebenserwartung usw.) bestückt, um prognostizierte Ergebnisse zu ermitteln, die zur Preisfestsetzung der Police verwendet werden.



Vor- und Nachteile der Verwendung multivariater Modelle


Der Vorteil multivariater Modellierung besteht darin, dass sie detailliertere „Was-wäre-wenn“-Szenarien bietet, die Entscheidungsträger berücksichtigen können. Beispielsweise wird Investition A wahrscheinlich einen zukünftigen Preis innerhalb einer bestimmten Bandbreite haben, gegeben diese Variablen. Je mehr solide Daten in das Modell eingespeist werden, desto enger wird die prognostizierte Bandbreite und desto größer wird das Vertrauen in die Vorhersagen. Allerdings ist die Qualität der Ausgabedaten, wie bei jedem Modell, nur so gut wie die Qualität der Eingabedaten.

Es besteht auch die Gefahr, dass Black-Swan-Ereignisse das Modell bedeutungslos machen, selbst wenn die verwendeten Datensätze und Variablen gut sind. Dies ist natürlich der Grund, warum die Modelle selbst nicht mit dem Handel beauftragt werden. Die Vorhersagen multivariater Modelle sind lediglich eine weitere Informationsquelle, über die die letztendlichen Entscheidungsträger nachdenken können.

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