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nicht zahlungswirksame Belastung

Nicht zahlungswirksame Aufwendungen in der Buchhaltung: Definition und wichtige Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Nicht zahlungswirksame Aufwendungen sind Ausgaben, die den Gewinn beeinflussen, ohne dass es zu Mittelabflüssen kommt, wie z. B. Abschreibungen und Amortisationen.
  • Sie sind für Unternehmen, die die Periodenrechnung anwenden, unerlässlich und spiegeln finanzielle Transaktionen ohne sofortige Geldtransfers wider.
  • Abschreibungen berücksichtigen den Verschleiß von Anlagen über deren Nutzungsdauer, während Amortisationen auf immaterielle Vermögenswerte wie Patente angewendet werden.
  • Einmalige nicht zahlungswirksame Aufwendungen können aus Änderungen der Rechnungslegungsmethoden oder Wertanpassungen von Vermögenswerten resultieren, wie am Beispiel der 22 Milliarden US-Dollar Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts von GE veranschaulicht.
  • Anleger müssen bewerten, ob nicht zahlungswirksame Aufwendungen auf mögliche Misswirtschaft oder wesentliche Veränderungen der finanziellen Lage eines Unternehmens hindeuten.


Was ist ein nicht zahlungswirksamer Aufwand?


Ein nicht zahlungswirksamer Aufwand ist ein buchhalterischer Aufwand, der ohne tatsächlichen Mittelabfluss erfasst wird und zur Abbildung des sinkenden Werts oder der Kosten von Vermögenswerten im Laufe der Zeit dient. Häufige Beispiele sind Abschreibungen, Amortisationen und aktienbasierte Vergütungen. Diese Aufwendungen mindern den Gewinn in der Gewinn- und Verlustrechnung, haben jedoch keine Auswirkungen auf den Cashflow und tragen so zu einer genauen Finanzberichterstattung im Rahmen der Periodenrechnung bei.



Tiefergehende Betrachtung nicht zahlungswirksamer Aufwendungen


Nicht zahlungswirksame Aufwendungen finden sich in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens. Aufwendungen, die nicht mit einem Mittelabfluss einhergehen, müssen erfasst werden und sind für Unternehmen erforderlich, die die Periodenrechnung anwenden, ein System, das von Unternehmen zur Erfassung ihrer Finanztransaktionen unabhängig davon verwendet wird, ob eine Geldüberweisung stattgefunden hat.



Wie sich die Periodenrechnung auf nicht zahlungswirksame Aufwendungen auswirkt


Abschreibungen, Amortisationen und Verbrauchsminderungen werden über die Nutzungsdauer eines Vermögenswerts als Aufwand verbucht, der zu einem früheren Zeitpunkt bar bezahlt wurde. Wenn der Gewinn eines Unternehmens den Baraufwand für den Vermögenswert zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig widergespiegelt hat, muss dies über eine bestimmte Anzahl nachfolgender Perioden widergespiegelt werden. Diese Aufwendungen werden gegen Konten in der Bilanz gebucht und mindern den Wert der Posten in dieser Bilanz.

Abschreibung: Wenn ein Unternehmen neue Ausrüstung kauft, wird ein Prozentsatz des Kaufpreises über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts abgezogen, um Faktoren wie Verschleiß zu berücksichtigen. Dieser Aufwand wird jedes Jahr in der Gewinn- und Verlustrechnung als nicht zahlungswirksamer Aufwand erfasst.

Amortisation: Die Amortisation ist der Abschreibung sehr ähnlich, gilt jedoch für immaterielle Vermögenswerte wie Patente, Marken und Lizenzen und nicht für physisches Eigentum und Ausrüstung. Wenn ein Unternehmen $100.000 für ein Patent ausgibt, das ein Jahrzehnt hält, erfasst es jedes Jahr einen Amortisationsaufwand von $10.000.

Verbrauchsminderung: Die Verbrauchsminderung ist eine Technik zur Verteilung der Kosten für die Gewinnung natürlicher Ressourcen wie Holz, Mineralien und Öl aus der Erde. Im Gegensatz zu Abschreibung und Amortisation, die hauptsächlich den Abzug von Aufwendungen aufgrund der Alterung von Ausrüstung und Eigentum beschreiben, ist die Verbrauchsminderung die tatsächliche physische Erschöpfung natürlicher Ressourcen durch Unternehmen.



Verständnis einmaliger nicht zahlungswirksamer Aufwendungen


Nicht zahlungswirksame Aufwendungen können auch einmalige Verluste aus Änderungen von Bilanzposten aufzeigen. Sie resultieren häufig aus Änderungen der Rechnungslegungsmethode, Unternehmensumstrukturierungen, dem Marktwert von Vermögenswerten oder Annahmen über zukünftige Cashflows.

Die 22 Milliarden US-Dollar Wertminderung des Wertes seines angeschlagenen Energiegeschäfts durch die General Electric Co. (GE) im Oktober 2018, die als Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts bezeichnet wird, ist ein hervorragendes Beispiel für einen einmaligen nicht zahlungswirksamen Aufwand.1 Der Geschäfts- oder Firmenwert wird der Bilanz hinzugefügt, wenn ein Unternehmenskauf den beizulegenden Zeitwert des erworbenen Unternehmens übersteigt, und muss in Zukunft wertgemindert werden, wenn der Wert der erworbenen Vermögenswerte unter die ursprünglichen Erwartungen fällt. GEs großer bilanzieller Aufwand, der hauptsächlich mit seiner 10,6 Milliarden US-Dollar Übernahme des französischen Unternehmens Alstom zusammenhängt, sorgte verständlicherweise für Aufsehen.23



Wichtige Überlegungen zur Analyse nicht zahlungswirksamer Aufwendungen


Nicht zahlungswirksame Aufwendungen reduzieren wie andere Arten von Wertminderungen die ausgewiesenen Gewinne und können folglich die Aktienkurse belasten. Unternehmen versuchen oft, die Bedeutung nicht zahlungswirksamer Aufwendungen, insbesondere einmaliger, herunterzuspielen, indem sie die Gewinne anpassen, um deren Auswirkungen aus den Finanzzahlen auszuschließen.

Anleger müssen entscheiden, ob nicht zahlungswirksame Aufwendungen besorgniserregend sind. Viele sind vorher angekündigt und harmlos, aber unerwartete könnten auf schlechte Buchführung, Misswirtschaft oder eine große Veränderung der Unternehmenslage hindeuten.

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