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Nichtmitgliedsbanken

Was sind Nichtmitgliedsbanken? Ein Blick auf ihre Arbeitsweise und Beispiele



Wichtige Erkenntnisse


  • Nichtmitgliedsbanken sind US-Banken, die nicht Teil des Federal Reserve Systems sind, in der Regel staatlich zugelassen.
  • Staatlich zugelassene Banken entscheiden sich möglicherweise aufgrund von milderen staatlichen oder FDIC-Vorschriften gegen eine Mitgliedschaft.
  • Nichtmitgliedsbanken halten weiterhin Reserven und haben Zugang zu Dienstleistungen der Federal Reserve, wie dem Diskontfenster.
  • Zu den Nichtmitgliedsbanken gehören die Bank of the West und die GMAC Bank.
  • Die Mitgliedschaft bei der Federal Reserve erfordert einen Antrag, die Erfüllung von Anforderungen und kann zusätzliche Vorteile bieten.


Was sind Nichtmitgliedsbanken?


Nichtmitgliedsbanken sind Finanzinstitute, die nicht dem US-Notenbanksystem Federal Reserve angehören. Sie sind in der Regel staatlich zugelassen und nicht national. Diese Banken unterliegen staatlichen Vorschriften und werden von der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) überwacht. Obwohl sie keine Mitglieder sind, greifen sie dennoch auf Dienstleistungen der Federal Reserve wie Scheckabwicklung und Kreditaufnahme über das Diskontfenster zu. Sie müssen staatliche Gesetze einhalten, die andere regulatorische Anforderungen als die Bundesaufsicht bieten können.

Wir erklären, wie diese Banken funktionieren, warum sie sich möglicherweise gegen den Beitritt zum Federal Reserve System entscheiden, und zeigen Beispiele auf.



Verständnis der Funktionsweise von Nichtmitgliedsbanken


Nichtmitgliedsbanken können nur staatlich zugelassen sein, da alle national zugelassenen Banken zwingend Mitglieder des Federal Reserve Systems sein müssen. Ein Grund, warum sich staatlich zugelassene Banken gegen eine Mitgliedschaft entscheiden, ist, dass die Regulierung durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), die die Nichtmitgliedsbanken beaufsichtigt, als weniger belastend angesehen wird – im Gegensatz zu den Federal Reserve Banks (Mitgliedsbanken berichten an regionale Federal Reserve Banken).

Abhängig von ihrem Standort unterliegen Nichtmitgliedsbanken nur staatlichen und nicht bundesstaatlichen Gesetzen, sodass sie sich für weniger regulierte Abläufe in einem Staat wie North Dakota entscheiden können. Zudem können sie mindestens einen Teil ihrer Reserven in verzinslichen Wertpapieren halten. Nichtmitgliedsbanken erhalten wie Mitglieder weiterhin Dienstleistungen des Federal Reserve Systems, darunter Scheckabwicklung, elektronische Geldtransfers und Zahlungen über die Automated Clearing House (ACH).

Eine Mitgliedschaft wird durch Einreichen eines Antrags, Erfüllen der Anforderungen und Durchlaufen einer Wartezeit erlangt. Einige Nichtmitgliedsbanken wägen diese Entscheidung sorgfältig ab und gehen den Prozess in abgestimmten Schritten an, wenn sie glauben, dass eine Mitgliedschaft letztlich vorteilhafter ist als der Status als Nichtmitglied. Es gibt auch Beispiele dafür, dass Nichtmitgliedsbanken in extremen Fällen ihren Status ändern, um bestimmte Vorteile der Zugehörigkeit zum US-Notenbanksystem zu nutzen.



Beispiele für Nichtmitgliedsbanken aus der Praxis


Im Jahr 2008 suchten einige Nichtmitgliedsbanken Schutz im Federal Reserve System. So war es bei der Investmentbank Goldman Sachs, die während der Finanzkrise 2008 mit wirtschaftlicher Unsicherheit konfrontiert war. Die Investmentbank bemühte sich demütig um den Mitgliedsstatus, um Zugang zum Diskontfenster der Fed zu erhalten und staatlich garantierte Einlagen von der Öffentlichkeit anzunehmen. In einer Pressemitteilung, die den neuen Status ankündigte, erklärte die Bank: "Wir glauben, dass Goldman Sachs unter der Aufsicht der Federal Reserve als ein noch sichereres Institut angesehen wird, mit einer außergewöhnlich sauberen Bilanz und einer größeren Diversität der Finanzierungsquellen."

Weitere Beispiele für Nichtmitgliedsbanken sind die Bank of the West, die GMAC Bank und die Bank of North Dakota.

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